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Ich hab mich nicht wirklich wohl damit gefühlt und habe dann auch nochmal ein Gespräch gesucht, sie meinte dann für sie ist es wie ein Käfig, sie ist selbst ein gemütlicher Mensch, und sie weiß, dass man sich dadurch entfremden kann, und dass das auch nicht in ihrem Interesse liegt, wenn ihr der "Käfig" gefällt. Sie hat gesagt, wenn sie das Gefühl hat eingesperrt zu sein, muss sie aber auf jeden Fall ausbrechen, so ist sie einfach. Für mich klang das eher so als ob es ihr eher um die Freiheit geht als darum sich wirklich mit Anderen zu treffen, allerdings hat sie auch gesagt wenn sie mir verspricht sich nicht mit Anderen zu treffen wenn ich es ihr erlaube hätte sie es mir auch direkt versprechen können.
Ich hab das dann erstmal so hingenommen und wollte mich deswegen noch nicht trennen, ich hab auch einfach darauf gehofft, dass sie sich nicht mit Anderen trifft, weil sie weiß dass es mich verletzt und sie mich dadurch verlieren könnte.
Eine Weile später hat sie das Thema dann wieder angefangen und meinte sie könnte sich jetzt doch eine monogame Beziehung vorstellen, wenn das Sexuelle zwischen uns besser funktioniert. Sie hat ja schon sehr spezielle Wünsche bzw. Vorstellungen. Als ich sie gefragt habe wieso sie ihre Meinung geändert hat meinte sie, damals hatte sie noch nicht das Gefühl, dass ich mich darauf wirklich einlassen kann und das etwas werden kann, und dass ich das nicht mit ihr möchte, aber gleichzeitig auch nicht will, dass sie das mit Jemand anderen ausleben kann. Inzwischen hat sie aber doch das Gefühl, und deswegen könnte sie es sich jetzt doch vorstellen, wenn es besser funktioniert.
Jetzt aktuell widerum meinte sie, man sollte von sich aus monogam sein wollen und nicht nur einem Anderen zuliebe.
Allgemein finde ich sowohl was sie sagt, als auch die Gefühle die ich bei ihr merke, teilweise widersprüchlich.
Ich habe bei ihr auch gemerkt, und das hat sie selbst gesagt, dass sie mich nicht verlieren möchte, dass sie auch wollte, dass es funktioniert. Die Gefühle die ich bei ihr gespürt habe waren auch nicht nur sexuelle Anziehung, deswegen finde ich das "aromantisch" unpassend. Darüber wollte ich auch heute Abend nochmal mit ihr reden.
Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass es ihr einfach zu schnell ging. In der Vergangenheit mit anderen Partnern hat es bei ihr auch nicht funktioniert. Sie sagt auch, ich soll sie nicht so sehen, dass sie eigentlich schon eine Beziehung möchte, es ihr aber schwer fällt, und dass ich mir das vielleicht auch selber so hinbiege, weil das bedeuten würde, dass ich sie "beheben" kann.
Allerdings habe ich selbst auch widersprüchliches gesehen und bei ihr gefühlt, und das lässt sich für mich nicht einfach mit "Ich wollte eine Beziehung ausprobieren, weil das das Normale ist" erklären.