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Sie hat deutlich mehr Erfahrung als ich, sie hatte schon viele "Beziehungen", Affären o.Ä., wobei das nie lange oder intensiv ging. Das Längste war wie gesagt ein Jahr, das war eine offene Beziehung (wobei sie davon nicht wirklich Gebrauch gemacht hat, sie hat sich zwar zweimal mit Anderen getroffen, aber es wurde nichts draus) und ich bin mir auch nicht sicher, ob man das wirklich als Beziehung bezeichnen kann, es war wohl sehr locker, sie haben einfach die Zeit zusammen genossen, soweit ich mich erinnern kann gab es auch keine richtige Trennung sondern irgendwann lief es nicht mehr so gut und sie haben einfach aufgehört zu schreiben bzw. sich beim Anderen zu melden.
Bezüglich Natur bzw. Auswahlmechanismen der Frau: Das macht es für mich auch schwer einzuschätzen, wie ich mich am Besten verhalte. Sie passt nicht ins typische Bild der Frau, sie ist dominant, möchte die Kontrolle haben. Sexuell ist sie auch speziell mit ihrem sadistischen fe., auch da geht es ihr sehr viel um Kontrolle und Dominanz. Sie hat mal gesagt, sie hat sich nicht umsonst einen Jüngeren gesucht. Anfangs war ich wirklich sehr sehr unsicher, war wegen der vorherigen Beziehung auch noch sehr verletzt. Ich habe mal vor ihr geweint, später meinte sie aufgrund ihrer anderen Art ist es auch Okay wenn ich vor ihr weine, hat mir aber unterstellt, ich würde sie nicht mehr wollen, wenn sie das vor mir tun würde. Diese Erfahrung hat sie in einer vorherigen Beziehung schonmal gemacht.
Auf jeden Fall bin ich mir deswegen nicht sicher, wie ich mit meiner eigenen Unsicherheit umgehen sollte und was mir schadet und was nicht.
Ich weiß nicht, ob ich klare Grenzen ziehen soll (z.B nur weiterhin treffen, solange sie sich nicht mit Anderen trifft), oder ob das eher dazu führt dass sie sich unter Druck gesetzt fühlt und es lieber ganz beendet.
Sie ist sich auch sicher, dass sie keine Baustellen hat, keine Angst, sondern dass sie einfach so ist, und Beziehungen nicht zu ihr passen. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Ich hatte eher den Eindruck, dass es ihr schwer fällt, sich auf eine richtige Beziehung einzulassen, aber als "aromantisch" würde ich sie nicht beschreiben. Sie hat oft schon so gewirkt, als ob sie echte Gefühle für mich hat und nicht nur sexuelle Anziehung.
Auf mich wirkt es eher so, als ob sie versucht sich selbst etwas einzureden und alles so zu deuten, dass es passt. Aufeinmal meint sie z.B sie hätte das mit der Beziehung versucht, weil das normal ist, und wenn ich anders wäre, würde ich auch versuchen mich anzupassen. Vielleicht bin ich auch derjenige, der sich jetzt etwas einredet, aber ihre Gefühle haben damals einfach anders auf mich gewirkt.
Bezüglich Monogamie fand ich ihre Aussagen auch widersprüchlich bzw. zumindest unterschiedlich. Erst ging es darum, dass sie noch Erfahrungen sammeln möchte. Dann ging es darum, dass sie sich nicht eingesperrt fühlen möchte, sie möchte die Wahl haben, aber hat gleichzeitig signalisiert, dass es auch nicht in ihrem Interesse liegt etwas Schönes dadurch kaputt zu machen. Dann aufeinmal meinte sie von sich aus, sie könnte sich eine monogame Beziehung jetzt doch vorstellen, und als ich gefragt habe wieso sie ihre Meinung geändert hat hieß es, sie hat jetzt mehr Vertrauen darin dass ich mich doch in den SM Sex einfinden kann. Als sie sich jetzt getrennt hat, hat sie dieses Thema auch wieder erwähnt, und meinte, man sollte von sich aus monogam sein wollen und nicht einem anderen zuliebe.
Zumal ich das auch widersprüchlich finde, wenn es ihr scheinbar hauptsächlich um das Sexuelle geht, und das bei uns teilweise bzw. immernoch nicht so klappt wie sie es gerne hätte, wieso will sie mich dann weiter sehen? Wieso wollte sie mich nicht verlieren oder war auch bereit Kompromisse einzugehen, wenn es ihr hauptsächlich ums Sexuelle geht, obwohl das nicht so gut funktioniert hat? Wieso hat sie sich so gefreut, als ich ihr signalisiert habe, dass ich mich damit (SM) anfreunden kann? Wenn sie keine Gefühle für mich hätte, hätte es ihr genau so gut egal sein können, ob das mit uns klappt oder nicht.
Andererseits hat sie am Anfang der Beziehung schonmal fast Schluss gemacht, als ich noch versucht habe extra dominant zu wirken, was sie gar nicht anziehend fand.
Tut mir Leid für den langen Text, ich hab einfach wieder meine Gedanken aufgeschrieben....
Ich weiß immer noch nicht genau, wie ich damit umgehen soll, ob ich mich weiterhin mit ihr treffen soll, ob ich versuchen soll Bedingungen zu stellen, oder erstmal Abstand und schauen ob sie mich vermisst. Ich habe einfach Angst, die falsche Entscheidung zu treffen, und es dann hinterher zu bereuen und mich zu fragen, ob ich mit einer anderen Strategie besser dran gewesen wäre.