Zitat von Urmel_:Hat der Dich auch abends immer auf dem Boden in den Arm genommen, Dich auf ihn gezogen, Deinen Nacken gestreichelt, den Haaransatz? Konntest Du Dich am WE auch auf ihm zusammenrollen, in den Arm genommen? Hat er Dich auch immer total verliebt, auch nach 5 Jahren angelächelt, wenn er an Dir vorbeigegangen ist und Dich sanft über die Schulter gestrichen? Hat der auch das Spiel aus Necken und Zuneigung gespielt, dass Du sponten grinsend "Blödmann" zu ihm gesagt hast? Hat er Dir auch immer leicht auf den Po gehauen, mit einem fiesen Grinsen, wenn Du vor ihm auf der Treppe warst, egal wo?
Ja, dann kann ich verstehen, dass Du die Bgeziehung bei so einem Ende auf sich beruhen lassen hast.
Du kannst ganzschön schnippisch sein, mein lieber
Ich sage nur zu den Menschen die ich Liebe "Blödmann"
Aber mal davon ab ja, es gab bis zum Schluss Zärtlichkeiten. Und ich habe immermal wieder darauf aufmerksam gemacht, dass unsere Beziehung in einer Sackgasse steckt. Er hat es nur nicht für voll genommen. Dachte, dass es nur eine Phase ist. Ich bin aber auch im Gegenteil zu deiner Freundin nicht introvertiert. Ich brauche Kommunikation, wenn ich das Gefühl habe, dass etwas nicht stimmt. Aber er war der introvertierte Part. Der alles mit sich selbst ausgemacht hat.
Anfangs konnte ich nicht wirklichh greifen, was mir fehlt. Das kam im Laufe der Zeit. Nur soviel: Ich hab ihn bis zum Schluss geliebt und er mich auch. Das stand vollkommen außer Frage. Aber unser Beziehungs-Ich war gestört. Wir passten als Paar nicht zusammen. Das hat er später nach der Trennung erkannt.
Und ja, all das was Du da so romantisch schreibst, gab es auch bei uns. Aber genauso gab es Anzeichen eines Endes. Und ich wollte das Ende ebensowenig wahrhaben wie er. Doch dann kam ein anderer Mann. Der mir das gegeben hat, was mir fehlte.Irgendwann konnte ich es nicht mehr entschuldigen oder verdrängen.
( Es war kein Schischi-Mist sondern etwas wirklich elementares. Aber aus Respekt vor ihm, werde ich das nicht öffentlich schreiben )
Als der andere Mann kam, schrillten meine Alarmglocken richitg laut und ich bin zu ihm. Hab geweint und ihm gesagt, dass ich gerade dabei bin mich zu verlieben.
"Bitte lass uns endlich etwas ändern, weil ich so nicht mehr leben kann" Ich hab regelrecht gebettelt, dass er aufwachen möge. Ist er nicht. Und ich bin gegangen.
Das gute, wir sind soviel bessere Eltern als Freunde, als wir es als Paar gewesen wären. Er ist einer meiner engsten Bezugspersonen geworden und ich für ihn. Das ganze ist jetzt knapp 10 jahre her. Er hat seine eigenen Geschichten und ich meine.
Vielleicht hast Du die Alarmsignale nicht erkannt, vielleicht hat sie ihre einfach nicht angesprochen und es nur mit sich selbst ausgemacht. Vielleicht wird es Dir irgendwann sagen, vielleicht, vielleicht, vielleicht. Alles nur Spekulationen.
Ich glaube , so wie Du es geschildert hast, hat sie wenigstens auf ein Gespräch gehofft. Und vielleicht auch auf Hilfe von Dir. Vielleicht auch nicht. Ich kenne euch nicht.