Zitat von Sabrina80:Ich bin eine der wenigen, die der Meinung ist, dass du ihr mit deiner Reaktion das Gefühl gegeben hast, dass dir das kackegal ist, dass sie sich verliebt hat. Und mit dem freundlichen Türaufhalten und nicht wieder öffnen, obwohl sie weinte, kann das alles für sie nur eines geheißen haben: ich bin ihm gleichgültig.
Da kann sie sich jetzt unmöglich melden und vor dir rumkriechen. Ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass du das andersherum machen würdest.
Wenn überhaupt: SIE hat IHM mit ihrer Verliebtheitserklärung Kackegal-Gleichgültigkeit signalisiert. Wir sollten Ursache und Wirkung im Auge behalten. Das Risiko, als Gleichgültige dazustehen, ist SIE eingegangen. Wer als reife Frau so ein Statement von sich gibt, der (die) weiß, dass sie eine "Atombombe" gezündet hat. Das hast du, @urmel, ganz ausgezeichnet analysiert.
Ich kann mich in deiner Darstellung der weiblichen Sichtweise wiederfinden.
Nur sind die Folgen dieser Atombomben-Explosion nicht vorhersehbar und mit einem großen Risiko verbunden, deren gewaltiges Ausmaß die Ex nicht einzuschätzen wusste. Welche Folgen so eine Explosion hat, weiß man/frau erst, wenn es soweit ist. Und jetzt sitzt sie völlig verstrahlt auf den Scherben und Splittern und - ich bin mir sicher- sie leidet.
Das ist auch gut so. Weil sie sich so wieder spürt, weil sie sich aufraffen muss, weil sie Hürden überwinden muss, um an dich ranzukommen. Nur so wird sich euer Machtgefüge wieder auf ein gesundes Maß einpendeln lassen können. Wenn sie diese Hürden nach 5 Jahren Beziehung und tiefer Liebe deinerseits nicht überwinden kann, dann würde meiner Meinung nach Elementares fehlen.
Ich frage mich, was sie konkret dazu bewogen haben mag, solch schwere Geschütze aufzufahren.
Ihr kennt euch seit mindestens 10 Jahren, davon seid ihr 5 Jahre in einer festen Beziehung. Und ihr habt getrennte Wohnungen. Mmh
Meine Frage: Kann es sein, dass sich eure Beziehung nicht weiterentwickelt hat? Dass ihr schon lange in einem Stillstand ausgeharrt habt? Denn Stillstand ist im Fluss des Beziehungslebens tödlich. Alles ist fließend, entwickelt sich weiter und verändert sich. Oder der Fluss fault vor sich hin und trocknet aus.
Du wurdest ja schon einmal daraufhin angesprochen. Hattet ihr keine Pläne zwecks Zusammenziehen oder Familiengründung? Ich meine, gelesen zu haben, dass sie solche Wünsche nicht geäußert hat. Das kann ich aus weiblicher Sicht verstehen. Der Mann sollte die beziehungstreibende Kraft sein und zumindest Bereitschafts- Signale senden. Wenn in dieser Hinsicht so gar nichts kommt und sich nichts weiterbewegt...? Das ist jetzt nur so eine Vermutung von mir, die ich nachvollziehen könnte. Oder ist das völlig abwegig, @urmel?