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Sie ist verliebt und hat ihre Sachen gepackt

meineMeinung
Zitat von Finii:
"Gefühle sind nicht verhandelbar"


Schon krass. Da wird auf 150 Seiten alles rauf un runter analysiert, an jedem Schräubchen gedreht, jedes Blatt umgedreht, jedem Wort und jeder Aktion eine Bedeutung zugewiesen. 100 "wäre", "könnte", "aber", "vielleicht", "möglicherweise" "wenn" .... nur um dann wieder am Ausgangspunkt zulanden.

x 6 #2191


6rama9
Zitat von Mira_:
hat aber nicht unbedingt etwas mit dem Zusammenziehen zu tun. Das Nähebedürfnis kann auch in zwei Wohnungen vorhanden sein. Die Frage lautet ja auch für mich, wer entscheidet, wann und ob der richitge Zeitpunkt für das Zusammenziehen ist?

Das sehe ich anders und Beziehungspsychologen sehen das auch anders. Denn nur das Zusammenleben beinhaltet das gemeinsame Meistern des Alltags: Putzen, kochen, waschen, Garage ausmisten... all die kleinne täglichen Dinge, die das ZusammLEBEN eben ausmachen. Wenn dieser Aspekt bewusst aus einer Beziehung herausgehalten wird, dann fehlt ein Grundpfeiler einer langfristigen Beziehung für alle diejnigen Menschen, die ein Nähebedürfnis im ungefähren Normalbereich der Durchschnittsbvölkerung haben. Es bleibt nun einmal alles auf einer etwas unverbindlicheren Ebene. Also ich persönlich kenne keine Beziehung, die länger als ein paar wenige Jahre gehalten hat bei denen die Partner bewusst ihre Haushalt nicht zusammengelegt hatten. Keine Einzige... und ich kann dir sagen, dass ich berufsbedingt mit vielen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und mit höchst unterschiedlichen Lebensweisen zu tun habe. Dennoch ist allen zu eigen, dass sie früher oder später zusammenziehen.

Zitat von Mira_:
Wenn ich mit einem Mann 10 jahre zusammen lebe oder mit ihm zehn Jahre zusammen lebe und verheiratet bin, macht das nur rechtlich einen Unterschied. Ich gehe aber davon aus, dass Du das so gemeint hast?

Nein, das macht nicht nur rechtlich einen Unterschied, sondern auch praktisch gesehen einen großen Unterschied. Im ersten Fall kann ich mich Knall auf Fall trennen, im zweiten Fall muss ich mir die Mühe machen, Vermögen und Rentenpunkte usw auseinander zu dividieren. Ich muss womöglich Unterhalt zahlen oder fordern, ich muss ein Trennungsjahr formal beschließen usw usf. All das sind Dinge, die mein Leben praktisch beeinflussen.

x 2 #2192


A


Sie ist verliebt und hat ihre Sachen gepackt

x 3


S
Mag sein, Rama.
Aber die Zeiten haben sich auch geändert.

Falls die Frau ihren Wunsch nach mehr vom Urmel auf diese Art durchzieht, ist es besser sich auf nix fixes eingelassen zu haben.

Kommunikationsblockade ist destruktive Machtausübung. Wenn eventuell auch ungewollt.

Falls stimmt was Urmel schreibt, ist diese Kommunikationsproblematik auch der Auslöser für die Probleme.

Und Urmel tut gut daran, das nicht mehr zu tolerieren.

x 1 #2193


AaronB
Zitat von 6rama9:
Nein, das macht nicht nur rechtlich einen Unterschied, sondern auch praktisch gesehen einen großen Unterschied. Im ersten Fall kann ich mich Knall auf Fall trennen, im zweiten Fall muss ich mir die Mühe machen, Vermögen und Rentenpunkte usw auseinander zu dividieren. Ich muss womöglich Unterhalt zahlen oder fordern, ich muss ein Trennungsjahr formal beschließen usw usf. All das sind Dinge, die mein Leben praktisch beeinflussen.


Das stimmt so und führt u.a. oft dazu, dass wer den Shice einmal durch hat mitunter selbst für eine normale Beziehung ohne besondere Verpflichtungen nicht mehr taugt. Kannst Du hier dann in den Themen nachlesen, die sinngemäß erzählen, ein(e) Partner/Frau/Mann kommt nicht mehr in frage, wohne jetzt im Wald. Smile

Ps. Ist nur meine Wahrnehmung, durch den rechtlichen Sumpf musste ich noch nie.

x 2 #2194


E
Zitat von 6rama9:
Das sehe ich anders und Beziehungspsychologen sehen das auch anders. Denn nur das Zusammenleben beinhaltet das gemeinsame Meistern des Alltags: Putzen, kochen, waschen, Garage ausmisten... all die kleinne täglichen Dinge, die das ZusammLEBEN eben ausmachen.

Absolut aber das negiert doch meine Aussage nicht.
Zitat:
Das Nähebedürfnis kann auch in zwei Wohnungen vorhanden sein.

Und dennoch, kann man all das auch in zwei getrennten Haushalten haben. Es wird zusammen geputzt, gewaschen, gekocht etc. Nur eben in zwei Haushalten
Aber und das streite ich auch nicht ab, ist eine gewisse Distanz vorhanden. Du hast nur von großer Distanz geredet. Und das trifft mMn nicht immer zu. Pauschalisiert eben

Zitat von 6rama9:
Wenn dieser Aspekt bewusst aus einer Beziehung herausgehalten wird, dann fehlt ein Grundpfeiler einer langfristigen Beziehung für alle diejnigen Menschen, die ein Nähebedürfnis im ungefähren Normalbereich der Durchschnittsbvölkerung haben.

Rama, ich habe dieses Bedürfnis auch. Und ich möchte mit meinem Mann über kurz oder lang zusammen wohnen. Das kann in einem Jahr, das kann in drei jahren oder auch in fünf jahren sein. Das ist die Entscheidung von mir und meinem Partner.
Die beiden waren gerade mal fünf jahre zusammen, sie wohnte in einem anderen Ort, das Kind geht dort wahrscheinlich zur Schule. Da darf man ruhig auch ein wenig länger in zwei gemeinsamen Haushalten wohnen. Ohne dass Nähe flöten geht. Ich würde auch nicht in eine andere Stadt ziehen, bevor mein Kurzer seinen Schulabschluss hat. Du hast doch selber Kinder und weisst, was für eine Verantwortung da dran hängt. Und wenn er beruflich ebenso in seinem Ort gebunden ist?

Zitat von 6rama9:
Es bleibt nun einmal alles auf einer etwas unverbindlicheren Ebene. Also ich persönlich kenne keine Beziehung, die länger als ein paar wenige Jahre gehalten hat bei denen die Partner bewusst ihre Haushalt nicht zusammengelegt hatten. Keine Einzige

Ja, es kann alles auf einer etwas unverbindlicheren Ebene bleiben.
Zitat von 6rama9:
Nein, das macht nicht nur rechtlich einen Unterschied, sondern auch praktisch gesehen einen großen Unterschied. Im ersten Fall kann ich mich Knall auf Fall trennen, im zweiten Fall muss ich mir die Mühe machen, Vermögen und Rentenpunkte usw auseinander zu dividieren. Ich muss womöglich Unterhalt zahlen oder fordern, ich muss ein Trennungsjahr formal beschließen usw usf. All das sind Dinge, die mein Leben praktisch beeinflussen.

Ich sagte ja, eine Ehe kann am Ende auch zu einem Gefängnis werden. Weil man eben nicht so einfach aus dieser heraus kommt.

Zitat von 6rama9:
Also ich persönlich kenne keine Beziehung, die länger als ein paar wenige Jahre gehalten hat bei denen die Partner bewusst ihre Haushalt nicht zusammengelegt hatten. Keine Einzige... und ich kann dir sagen, dass ich berufsbedingt mit vielen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und mit höchst unterschiedlichen Lebensweisen zu tun habe. Dennoch ist allen zu eigen, dass sie früher oder später zusammenziehen.

Das mag ich nicht beurteilen. Ist dein Bekanntenkreis.


Zitat von AaronB:
wohne jetzt im Wald

mimimimi Mr. Green

x 2 #2195


Urmel_
Da unsere Trennung ja eher wortkarg war, wäre da nicht eine Form von Abschiedsnachricht von ihr angemessen gewesen?

Der Gedanke kam mir eben erst. Ja, wir haben kaum was gesagt, aber wir beide waren ja schon in einer schönen Beziehung. Nicht perfekt, aber weit entfernt von mies.

Hätte da nicht mindestens eine Mail kommen müssen, in der sie sich für die gemeinsame Zeit bedankt und vielleicht auch etwas zum Sohn sagt, dass der mir auch Grüße ausrichtet oder sowas. Damit ich bei dem Schmerz dann doch etwas Trost habe?

Oder sehe ich das falsch?

x 5 #2196


L
Zitat von Urmel_:
Hallo Julika, vielen Dank für Deinen Beitrag. Der hilft mir in der derzeitigen Situation, wie auch viele andere mir hier helfen. Vor allem in den Phasen, wenn sich die Schlangengrube unter einem auftut, ist sowas der Grashalm am Rand, an dem man sich mit den Fingerspitzen festkrallt.


Ich stimme Dir auch hier in allen Punkten zu. Und ein Teil von mir weiß auch, dass an dieser Situation kaum ein Weg vorbei ging. Ich sehe es so, weil ich mich selber in einer langsamen Abwärtsspirale befand. Ich konnte immer weniger aus mir raus, war emotional in der Defensive, war schlichtweg überlastet. Das bin ich auch jetzt noch etwas, aber der Ablauf zeigt mir, dass man den Konsequenzen seiner Handlungen nicht entgehen kann. Auch wenn man nichts tut, rauscht der Zug weiter. Ein Teil von mir weiß also jetzt schon, dass ich aus der Situation besser heraus kommen werde, als sie zumindest jetzt im Augenblick ist. Diese Hoffnung zu halten, das ist angesichts der Verletztheit derzeit vielleicht noch etwas zu viel verlangt. Aber immerhin den ersten Schritt (im Geiste) gemacht.


Ich Wechsel jetzt mal in die abstrakte Sichtweise, denn sonst ufert es aus. Die meisten Mitleser dürften es verstehen. Die, die sich daran stören, müssen das Ganze einfach mit bunter Farbe anmalen, denn abstrakt heißt ja nur, dass ich es herunterbreche. Das alles ist Umgeben von Emotionen in mir und sicherlich auch Liebe.

Was mir hier serviert wurde war die logische Konsequenz meiner Handlungen (oder eben nicht-Handlungen). Ich bin mir da recht sicher, denn ich habe hier keine "normale" Trennung, bei der alles irgendwie aufgeräumt ist. Ich habe eine Trennung, in der es noch viel Zuneigung gab, Trauer auf beiden Seiten gibt, aber auch Wut auf beiden Seiten, viele unausgesprochene Fragen, Unsicherheiten, mögliche (kapitale) Fehler, Unwägbarkeit neuer Partner, die viel zu früh aufgestellt wurden und noch viele weitere Aspekte. Will sagen, dass da gerade noch ein Cocktail gemixt wird, der so in alle Richtungen sehr lebendig ist. Ob im Offenen oder Verborgenen spielt dabei keine Rolle. Und den kann ich auch mitgestalten. Mache ich ja gerade, nur eben auf eine Weise, die einigen Schreibern als total kontraproduktiv vorkommt.

Was ich bekommen habe war der Mega-Sh*ttest, die Mutter aller Tiefschläge. Trennung ist nur ein Wort. Und selbst das Wort habe ich nicht bekommen. Das sollte den Lesern an sich sofort ins Auge springen. Wer nach offener Kommunikation Ausschau hält, der wird in die Irre geführt. Das liegt daran, dass wenn man als Partner angezählt ist, der Gegenüber nicht mehr auf Basis von gegenseitiger Zuneigung, sondern auf Basis von großem Zweifel in den Ring geht, aber eben auf der emotionalen Ebene!. Das ist vor allem für Männer verwirrend, die noch auf der Ebene verbleiben, auf der die Frau Mitleid hat, eher freundschaftlich präsent ist. Die bekommen es nicht in den Kopf, dass die emotionale Ebene an Deinem Stuhl sägt (weil sie es nicht anders kann, wenn Zweifel vorhanden ist) und die Rationale/Freunde-Ebene gleichzeitig Halt geben will. Dann stellt man sich völlig falsch auf und arbeitet selber am eigenen Untergang. Weil die "Signale", denen man folgt einem andere Handlungen nahelegen, als es angesichts der emotionalen Zweifel angebracht wäre.

Was passiert denn nun, wenn es emotional zu arg wird, der Zweifel zu groß ist, aber ganz weit hinten im Kopf dennoch der Gedanke ist, dass zumindest auf dem Möglichkeiten-Horizont, weil man emotional weiß, wie wertvoll der andere Partner wirklich sein kann? Und vor allem, was passiert, wenn diese Situation über eine gewisse Zeit vom Partner nicht wahrgenommen wird und die sanften Hinweise nicht mehr ziehen? Sagen wir mal, weil der Partner in sich selbst verloren ist und die sanften Drücker in eine andere Richtung nicht wahrnimmt? Dann kommt an irgendeiner Stelle großes Kaliber zum Einsatz. Ist ja logisch, man fängt mit einem Zahnstocher an und wenn der Gegenüber selbst beim Filetmesser nicht mit der Wimper zuckt, dann gibt es Sauers.

Jede Frau wäre verrückt, einen Partner einfach so ziehen zu lassen, der sehr lange für sie wichtig war, wichtig ist und wo sie mindestens instinktiv weiß, dass die aktuelle Lage eher temporär sein könnte, denn das sein Wesen ihr völlig offen liegt. Keine Frau macht das, wenn da der leiseste Zweifel besteht, dass man sich irren könnte, ohne Rückversicherung. Nach 5 Jahren und 10 Jahren Freundschaft weiß eine Frau, dass da viel auf dem Spiel steht. Die hat den Mann lange genug durchleuchtet um zu wissen, dass zumindest dieses Exemplar Eigenschaften hat, die sich für sie nicht abnutzen. Fähigkeiten, die es für sie spannend halten, Fähigkeiten, die eine Herausforderung ist. Wenn also auf Basis temporärer Umstände der Frust groß ist und die Chance da ist, dass sich das auch ändert, man aber am Ende ist, weil einem die Mittel ausgehen, dann gibt es die Atombombe.

Und diese Atombomben sind nicht genau. Die reißen viel mit. Aber das lässt sich nicht vermeiden. Oft wird auch nicht nachgedacht, weil es ja emotional ist, oft wird nur gefühlt und spontan gehandelt. Das hat Vorteile, aber auch Nachteile. Ein Nachteil ist, dass man nach dem Zünden der Schnur selber die Kontrolle abgibt. Man hofft halt, dass es schon irgendwie gut geht. Da darf man sich jetzt auch nicht täuschen. Es gibt keine "gute" Atombombe, die Bombe soll zeigen, dass ihr im Kern wirklich so ein Depp seid, wie die Frau es gefühlt hat und wie ihr euch gerade gebt. Denn ist dem so, ist die Angst, die Unsicherheit, einen Fehler gemacht zu haben (die immer da ist!), nicht mehr vorhanden (stimmt auch nicht, Zeit bringt immer wieder Unsicherheit zurück, deswegen wird man ja auch als Ex-Freund manchmal an der Leine gehalten). Aber wie wir ja wissen, ist Unsicherheit die Triebfeder der Anziehung. Also arbeitet die Frau aktiv daran, die Anziehung in sich zu vernichten, in dem sie die Bombe zündet, damit man auf die Knie gehen kann und absolute Sicherheit gibt (Verlass mich nicht!). Und will man da nicht alle Karten auf den Tisch legen, dann muss man den Sturm an sich vorbei ziehen lassen, denn wenn man eben nicht reagiert, auf die emotionalen Breitseiten, dann ist man anders. Und dann läuft das Spiel.


Hast Du wieder sehr bezeichnend erklärt, darfst aber auch mal auf den Tisch hauen! knuddeln

Du hältst Dich tapfer und wacker, Respekt. daumen hoch trost spenden

Zitat von Urmel_:
Da unsere Trennung ja eher wortkarg war, wäre da nicht eine Form von Abschiedsnachricht von ihr angemessen gewesen?

Der Gedanke kam mir eben erst. Ja, wir haben kaum was gesagt, aber wir beide waren ja schon in einer schönen Beziehung. Nicht perfekt, aber weit entfernt von mies.

Hätte da nicht mindestens eine Mail kommen müssen, in der sie sich für die gemeinsame Zeit bedankt und vielleicht auch etwas zum Sohn sagt, dass der mir auch Grüße ausrichtet oder sowas. Damit ich bei dem Schmerz dann doch etwas Trost habe?

Oder sehe ich das falsch?


Dagegen kann man kaum was sagen, ne Abschlussszene ist ja schließlich kein Zacken in der Krone. Aber Du weißt ja, bei mir habe ich, und dieses nur durch eine dritte Person, eine solche erhalten. Nach fast 6 Jahren.

Manche Menschen, glaube ich, können nicht mal "Adieu" oder "Ich wünsche Dir alles Gute, Danke für die schöne gemeinsame Zeit" sagen oder wenigstens ein paar Zeilen schreiben. Die Gründe wissen nur sie. Schade, aber ich glaube, das kommt gar nicht so selten vor. seufzen / traurig

Sehr bedauerlich! knuddeln

x 2 #2197


AaronB
Zitat von Mira_:
mimimimi Mr. Green


Sry für OT, aber:

rofl

x 3 #2198


S
Urmel, hattest du schon mal eine Partnerin, die dich offen und ehrlich an ihrem Innersten hat teilhaben lassen?
Ohne Blockade und Strategie?

x 4 #2199


Urmel_
Zitat von Sohnemann:
Urmel, hattest du schon mal eine Partnerin, die dich offen und ehrlich an ihrem Innersten hat teilhaben lassen?
Ohne Blockade und Strategie?

Also die ExEx war in den Trennungen schräg, aber in der Beziehung hat die mir die volle Breitseite an Gefühlen, Ängsten und was weiß ich nicht gezeigt.

Falls jemand noch was zu "Ist es nicht komisch, dass ich nicht zumindest eine Abschlussmail bekomme?" schreiben mag, würde mich wirklich interessieren.

x 1 #2200


AaronB
Zitat von Urmel_:
Also die ExEx war in den Trennungen schräg, aber in der Beziehung hat die mir die volle Breitseite an Gefühlen, Ängsten und was weiß ich nicht gezeigt.

Falls jemand noch was zu "Ist es nicht komisch, dass ich nicht zumindest eine Abschlussmail bekomme?" schreiben mag, würde mich wirklich interessieren.


Von außen betrachtet, für mich, nein.
Vermutlich war sie für ein ausführlicheres Trennungsgespräch gewappnet, das sich dann in der erwarteten Form nicht ergeben hat - das kann gleichzeitig traurig stimmen und erleichtern, wenn man die Situation selbst herbeigeführt hat.
Du machst in meinen Augen gerade das Richtige, nichts nämlich. Vielleicht machst Du Dein WA wieder an und stellst den Online-Status aus, damit Deine Buddies Dich erreichen können.

x 1 #2201


E
Zitat von Urmel_:

Falls jemand noch was zu "Ist es nicht komisch, dass ich nicht zumindest eine Abschlussmail bekomme?" schreiben mag, würde mich wirklich interessieren.


Naja, so wie die du die Trennung im Eingangspost beschrieben hast - und wie gesagt, ich habe mich hier nicht durch die 150 Seiten gelesen - habt ihr eigentlich noch gar nicht gesprochen. Du weißt nur, dass sie wen Neues zu haben scheint.

Die Trennung ist jetzt ca. 2 Wochen her. Das ist noch nicht lang. Abstand ist zwar erstmal immer gut. Aber in eurem Fall wurde ja gar nicht gesprochen. Es hat mE noch nicht mal ein richtiges Trennungsgespräch stattgefunden. Wärd ihr nur 3 Monate zusammen gewesen, würde ich das verstehen, sogar dass man evtl. via Telefon oder WA Schluss macht.

Aber ihr ward ja 5 Jahre zusammen. Vielleicht war sie von deiner Reaktion "Passiert", hast du gesagt, und davon, dass du die Trennung offenbar einfach so hinnimmst auch sehr überrascht. Vielleicht hat sie dich als kalt empfunden u denkt, du liebst sie auch nicht mehr. Man weiß es alles nicht.

Hier ist mE alles nur Spekulatius, weil überhaupt gar kein Gespräch stattgefunden hat. Mein Rat daher noch mal: suche ein Gespräch. Aber sortiere dich vorher.

Eine Mail oder ähnliches, in der Ex schreibt, wie leid ihr alles tut, sollte man mE niemals erwarten. Wenn man mit Ex noch was zu klären hat, sollte man mE selbst die Eier dazu in der Hose haben, ein Gespräch zu suchen. Sie kann zu einem Gesprächsangebot natürlich auch "nein" sagen. Aber dann bist du trotzdem einen Schritt weiter. Und wenn sie dir im Gespräch sagt, sie will dich nicht mehr, hast du mehr Klarheit bzw. noch mal eine Bestätigung, denke ich. Hilft mE beim Abschließen für sich selbst.

x 11 #2202


E
Zitat von Urmel_:
Hätte da nicht mindestens eine Mail kommen müssen, in der sie sich für die gemeinsame Zeit bedankt und vielleicht auch etwas zum Sohn sagt, dass der mir auch Grüße ausrichtet oder sowas. Damit ich bei dem Schmerz dann doch etwas Trost habe?

Oder sehe ich das falsch?

Du siehst es nicht falsch, weil es dein Wunsch ist. Ja, es wäre für Dich, für den Moment, vielleicht leichter. Aber dein Kopf und auch dein Leid wären nicht ruhiger.
Was hätte drin stehen sollen? Was hätte Dir ein "es tut mir leid" gebracht?

Zitat von Urmel_:
Ist es nicht komisch, dass ich nicht zumindest eine Abschlussmail bekomme?

Nein, es ist nicht komisch. Es kann ihre Art sein sich abzugrenzen. Sich nicht mit Dir auseinander setzen zu müssen. Vielleicht Glaubt sie auch, es Dir so leichter zu machen?
Oder sie ist schlichtweg ein kleiner Feigling unwissend

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L
Zitat von zebra2020:
Wärd ihr nur 3 Monate zusammen gewesen, würde ich das verstehen, sogar dass man evtl. via Telefon oder WA Schluss macht.

STimme mit Dir weitestgehend überein. daumen hoch

Ich finde nur, selbst wenn man nur drei Stunden zusammen war, ist ein Auge in Auge Gespräch immer noch besser als totales Abtauchen. Kopf kratzen

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E
Zitat von Leviatan:
STimme mit Dir weitestgehend überein. daumen hoch

Ich finde nur, selbst wenn man nur drei Stunden zusammen war, ist ein Auge in Auge Gespräch immer noch besser als totales Abtauchen. Kopf kratzen


Ja, sehe ich auch so.

Wollte nur Dimensionen verdeutlichen.

x 2 #2205


A


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