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Sie ist verliebt und hat ihre Sachen gepackt

Urmel_
Zitat von Johanna15:

Das ist schade...

Was mich noch interessiert, wie bewertest Du ihren Umgang mit ihrem Kind und Dir?
Wäre es ihr wichtig, dass Du Dich verabschiedest? Wäre es relevant, dass die Verbindung nicht gestört wird?
Lässt sich da irgendetwas erkennen?
Gibt es Eltern? Gemeinsame Freunde, die irgendwie eine Stellung beziehen?

Top Verhältnis, der ist mir ans Herz gewachsen und ich ihm sicher auch. Ich war eine wichtige männliche Bezugsperson.
Woher soll ich wissen, ob es ihr wichtig ist?
Freunde die zum Kind Stellung beziehen?

#2431


J
Zitat von Urmel_:
Freunde die zum Kind Stellung beziehen?


Nein, zu euch beiden.

Zitat:
Woher soll ich wissen, ob es ihr wichtig ist?


Weil Du nach 5 Jahren ein Gefühl dafür entwickelt hast?
Kind, Du, sie, ihr?
Eine Ahnung?

x 2 #2432


A


Sie ist verliebt und hat ihre Sachen gepackt

x 3


Urmel_
Zitat von Johanna15:

Nein, zu euch beiden.



Weil Du nach 5 Jahren ein Gefühl dafür entwickelt hast?
Kind, Du, sie, ihr?
Eine Ahnung?

Ich sag mal so. Da ich selbst von ihr keine Nachricht bekommen habe, so als versöhnlichen Abschluss. Zumindest als Versuch. Dürfte da die Prio mit dem Kind eher derzeit noch nicht vorhanden sein.

x 1 #2433


Femira
Zitat von Urmel_:
Den letzten Punkt verstehe ich nicht.

Ich meine, dass es mir so vorkommt, dass du ihr ein sehr klares Bewusstsein unterstellst. Das Fahrrad beispielsweise bewusst in Sichtweise an dein Auto zu einem ausgewählten Zeitpunkt.

Ich unterstelle eher, dass sie diese Info ganz versehentlich gesendet hat. Nicht bewusst, sondern eher dummerweise. Und dass sie nicht wortwörtlich gesagt hat, dass Schluss ist, weil sie sich nicht getraut hat, das auszusprechen, weil sie vor der Reaktion Angst hatte.

Du wirst durch die gemischten Signale unsicher. Aber vielleicht sind sie nur versehentlich so gesendet worden, weil sie nach ihrem Gefühl und für sich gehandelt hat und nicht deinetwegen.

x 4 #2434


Urmel_
Zitat von Femira:
Ich meine, dass es mir so vorkommt, dass du ihr ein sehr klares Bewusstsein unterstellst. Das Fahrrad beispielsweise bewusst in Sichtweise an dein Auto zu einem ausgewählten Zeitpunkt.

Ich unterstelle eher, dass sie diese Info ganz versehentlich gesendet hat. Nicht bewusst, sondern eher dummerweise. Und dass sie nicht wortwörtlich gesagt hat, dass Schluss ist, weil sie sich nicht getraut hat, das auszusprechen, weil sie vor der Reaktion Angst hatte.

Du wirst durch die gemischten Signale unsicher. Aber vielleicht sind sie nur versehentlich so gesendet worden, weil sie nach ihrem Gefühl und für sich gehandelt hat und nicht deinetwegen.

Also ein harter Cut?

x 1 #2435


Femira
Zitat von Urmel_:
Also ein harter Cut?

Ich finde, gerade sieht es danach aus, ja.

Das heißt nicht, dass sich die Situation nicht verändern kann. Aber gerade...und auch ihre Vorgeschichte macht mich nicht so zuversichtlich...

Aber wer weiß...

Da du über junge Hühner nachgedacht hast...vielleicht kannst du für dich einen Schlusspunkt setzen? So lange wate ich ungefähr und dann gehst du auf Jagd? Mir hat das geholfen...

x 2 #2436


Hansl
Zitat von Mira_:
Sollte aber auch nicht ins gehässige abdriften.


Das ist subtil ganz oft der Fall leider grundsätzlich.
Das ist aber sicher der Verbitterung mancher geschuldet.

x 1 #2437


E
Zitat von Hansl:

Das ist subtil ganz oft der Fall leider grundsätzlich.
Das ist aber sicher der Verbitterung mancher geschuldet.

Ja!

x 1 #2438


Hansl
Zitat von Mira_:
Ja!


Wer Hoffnung zum Begriff entwertet, diesen dann zudem inflationär verwendet, verbittert dann irgendwann.
Hoffnung ist neutral.
Ohne meine immerwährende Hoffnung in mir würde ich vermutlich nicht mehr Leben.
Auf Hoffnung kann man immer zurückgreifen. egal wie tief man gestürzt ist.

x 3 #2439


E
Zitat von Hansl:
Wer Hoffnung zum Begriff entwertet, diesen dann zudem inflationär verwendet, verbittert dann irgendwann.
Hoffnung ist neutral.
Ohne meine immerwährende Hoffnung in mir würde ich vermutlich nicht mehr Leben.


Ich gebe Dir zum Teil recht. Aber weisst Du, ich hatte einen Burnout. Und jeder der mal an diesem Punkt angelangt war, ich rede nicht von einer depressiven Verstimmung , sondern einem langsamen Fall ins bodenlose Nichts, der weiß, wie es sich anfühlt Hoffnungslos zu sein.In dem Fall kann man nicht auf Hoffnung zurückgreifen, weil alles sinnlos erscheint. Weil tatsächlich keine Hoffnung mehr da ist.
All die Worte, die ich gerade schreibe, können nicht Mal annähernd beschreiben, wie sich Hoffnungslosigkeit wirklich anfühlt.

Sich einen Weg da raus zu kämpfen, Puh ...

Darum stimme ich mit Dir hier nicht überein.

Zitat:
Auf Hoffnung kann man immer zurückgreifen. egal wie tief man gestürzt ist.


Auch beim Liebeskummer kann man Momente der Hoffnungslosigkeit spüren. Aber sie sind zum Glück nicht ständig vorhanden. Es ist ein Kommen und Gehen. Je nach Mensch

x 5 #2440


Hansl
Zitat von Mira_:
der weiß, wie es sich anfühlt Hoffnungslos zu sein.In dem Fall kann man nicht auf Hoffnung zurückgreifen, weil alles sinnlos erscheint. Weil tatsächlich keine Hoffnung mehr da ist.


.. Du hast den richtigen Begriff verwendet." erscheint".

Ich glaube eben wenn man Hoffnung nicht wirklich kennt, kann diese als verloren erscheinen.
Hier greift der Glaube.
Ich weiß wie es ist vollkommen unten zu sein, wirklich.
Aber ich kann mich nie erinnern jemals frei von Hoffnung zu sein.
Ja, es kann einem so erscheinen, dann nimmt man diesen Irrtum an.
Natürlich kann die Hoffnung dann auch extreme Facetten aufzeigen, indem man sich denkt:" Mit 200 km/h kannst Du immer noch, wenn nichts mehr besser wird.
Auch daneben.

Trotzdem bin ich davon überzeugt, das Begriffe wie" Hoffnungslosigkeit" etc zu sehr inflationär verwendet werden, sich zu wenig Menschen mit dieser wirklich starken Kraft "Hoffnung" beschäftigen.

Denn Hoffnung kann der Antrieb sein, damit alles weitergeht.
Auch in Beziehungen. Wenn der andere der ging vielleicht spürt wieviel gesunde Hoffnung der andere in sich trägt, obwohl er gehen muss kann das nur positiv sein.
Dann gibt's auch weder Hass noch Verbitterung.
Ja, Schmerz, Enttäuschung vielleicht auch Wut.
Aber klar abgegrenzt zu destruktiven Mächten in einem.

x 1 #2441


E
Zitat von Hansl:
Aber ich kann mich nie erinnern jemals frei von Hoffnung zu sein.

Ich schon und das war ein ech beschissenes Gefühl. Ich kanns so kaum in Worte fassen. Oft ist unsere Sprache auch einfach viel zu begrenzt.

Zitat von Hansl:
Trotzdem bin ich davon überzeugt, das Begriffe wie" Hoffnungslosigkeit" etc zu sehr inflationär verwendet werden, sich zu wenig Menschen mit dieser wirklich starken Kraft "Hoffnung" beschäftigen.

Da bin ich zu 100% bei Dir. Ernsthaft. Aber Tatsache ist auch,wenn Du nie einen Autounfall hattest, weiß Du nicht wie es sich anfühlt. Du weisst nicht wie sich der Knall anfüllt, wenn ein Auto in deine Seite reinrast. Du weisst nicht, wie sich die Gedanken anfühlen, die du beim Knall hast. Du kannst nur spekulieren und es erahnen. Aber wissen kannst Du es nicht, weil Du es nie durchgemacht hast.
Darum bin ich auch bei solchen absoluten Aussagen sehr vorsichitg. Denn das Gefühl von Hoffnungslosgkeit gibt es.
Ich habe meine Hoffnung wieder. Ich wollte dass es mir wieder gut geht. Und wenn der Wunsch wieder einsetzt, setzt auch ohne das man es merkt, die Hoffnung langsam wieder ein.

hmm, jetzt wo ich das ganze schreibe, reflektiere ich gerade nochmal das Wort Hoffnung...Ich lass trotzdem mal alles so stehen..


Zitat von Hansl:
Denn Hoffnung kann der Antrieb sein, damit alles weitergeht.
Auch in Beziehungen. Wenn der andere der ging vielleicht spürt wieviel gesunde Hoffnung der andere in sich trägt, obwohl er gehen muss kann das nur positiv sein.
Dann gibt's auch weder Hass noch Verbitterung.
Ja, Schmerz, Enttäuschung vielleicht auch Wut.
Aber klar abgegrenzt zu destruktiven Mächten in einem.

Auch hier, bin ich wieder bei Dir. Ich liebe meine naive Hoffnung und ich schütze sie auch. Aber das kann ich nur,weil ich weiß wie es ohne sie war.

Ja, ich klinge übelst Pathetisch aber hey, kagg drauf herz

x 5 #2442


Hansl
Zitat von Mira_:
Ich schon und das war ein ech beschissenes Gefühl


Du hast nur aufgegeben, da kein Glaube daran, der tief in einem verankert ist.
Du hast einen Teil in Dir nicht beachtet.

Zitat von Mira_:
Denn das Gefühl von Hoffnungslosgkeit gibt es.


Ja, das sind dann oft Menschen wie Manuel Neuer.
Zitat von Mira_:
hmm, jetzt wo ich das ganze schreibe, reflektiere ich gerade nochmal das Wort Hoffnung..



Mach das, ein guter Plan.

x 2 #2443


E
Zitat von Hansl:
Du hast nur aufgegeben, da kein Glaube daran, der tief in einem verankert ist.

Da werde ich nicht widersprechen. Da ist defintiv was dran.

Danke

Ps: Warum heisst dein Thread "ohne Hoffnung" zwinkern

x 1 #2444


Hansl
Zitat von Mira_:
Auch beim Liebeskummer kann man Momente der Hoffnungslosigkeit spüren. Aber sie sind zum Glück nicht ständig vorhanden. Es ist ein Kommen und Gehen. Je nach Mensch


Ja, ich verliere aktuell auch das liebste was mir hätte passieren können.
Aber wenn es nicht sein soll, soll es nicht sein.
Ich wurde hier im Forum schon beschimpft als jemand der seinen Suizid ankündigt, um Aufmerksamkeit zu bekomme.
Ich wurde verwarnt.
Nur weil man zulässt, in Untiefen zu fallen um sich selbst wieder zu finden.
Ohne Hoffnung ist sowas nicht möglich, es sind die Feiglinge die einen dann beschimpfen, weil sie Angst haben vor sich selbst, und für die Hoffnung aber tatsächlich ein Wort ist, etwas fremdes.
Und solche Untiefen nicht kennen, die auch gefährlich sind.

x 1 #2445


A


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