Zitat von Finii:Ehrlich gesagt, nach allem was du über sie schreibst denke ich, dass sie froh ist, dass du nicht noch ein Gespräch wolltest und sie jetzt ohne viel Aufwand aus der Sache raus kommt. Und der Mann von besti möchte vielleicht einfach keine Fragen beantworten, a la wer ist es, woher kommt er usw, und ist deswegen so kurz ab
@urmel_, das ganze komplizierte nicht auf der tatsächlichen Basis beruhende spekulative Denken mit
sich im Kreis drehen und keinen wirklichen Schritt weiter kommen, führt letztlich zu nichts. So wie
@Finii das beschreibt, sehe ich auch als das an was der Realität am nächsten kommt.
Ihre Aktion war so geplant. Deine Reaktion hat sie vermutlich genau so eingeschätzt. Sie konnte
ohne sich so am einfachsten und ohne viel Stress von dir lösen. Auf ein Gespräch mit dir legt sie
keinen Wert, sonst wäre sie bereits auf dich zugekommen. Im Gegenteil, sie wird vermutlich froh
sein um jeden Tag an dem von dir nichts kommt. Klar weiß sie, ihr Verhalten war nicht i.O., aber
für sie allemal der einfachsten und wohl auch so geplante Weg.
Gehe mal davon aus, dass von dir unbemerkt im Hintergrund schon etwas länger was gelaufen ist.
Sie hat nicht rechtzeitig Stop gesagt und sich in einen Anderen verliebt. In ihrer Zukunftsplanung
spieltst du keine Rolle mehr. Selbst wenn das mit dem Neuen nicht klappen sollte, heißt das noch
lange nicht sie würde zurück kommen. Zudem war das in ähnlicherweise ja ein dir sehr gut be-
kanntes Verhaltensmuster.
Du hast genau genommen 3 Optionen.
Die 1. Option ist die Trennung - und das war es auch ohne das Wort zu benutzen, die Taten sprechen
für sich - so zu akzeptieren, mit ihr auch innerlich abzuschließen, dich zu sortieren und dein Leben ohne
sie zu planen und zu gestalten. Das wäre für mich die konsequente und selbstbestimmte Entscheidung.
Die 2. Option ist nichts zu tun, in dieser Gemengenlage zu verharren um irgendwann in vielen Wochen
und Monaten festzustellen, eine unnütz verschenkte Zeit immer in der Hoffnung, sie kommt zurück.
Das wird aber in der Regel nicht passieren.
Die 3. Option wäre aktiv zu werden um Klarheit zu schaffen. Man kann sich auch zum Horst machen,
wenn man nicht den Mut aufbringt die Dinge eindeutig zu klären. Es kommt doch auf den Grund, die
eigene Gesprächsführung, Gesprächssteuerung, mit welchem Ziel,, wie gut man vorbereitet ist und
im Auftreten sehr sicher und selbstbewußt wirkend und auf die Gesprächsumgebung (neutral) an.
Hier gehen die Meinungen dazu auseinander. Das ist gut so und Urmel kann sich daraus das für ihn
richtige heraussuchen. Ich gebe jedoch zu bedenken, wer einen Klärungsbedarf hat erreicht nichts,
wenn er - aus welchen Gründen auch immer - nicht selbst letztlich aktiv wird. Dabei geht es dann
nicht um ob, sondern wie kann man einen möglicherweise unerwünschten Eindruck vermeiden. Wer
etwas für ihn wichtiges klären will findet Wege. Wer das zwar möchte aber sich nicht traut oder voller
Bedenken ist, findet Worte.