Zitat von Nopain:Bist schon mal mit einer Frau zusammen gewesen?
Auf einer unterbewussten Ebene wird das sehr wohl "bedürftig" wahrgenommen.
Aber bevor man zu diesem Ansatz kommt, sollte man erstmal akzeptieren, dass es zwischen Männern und Frauen Unterschiede gibt. Vor einer Beziehung, während einer Beziehung und auch im Anschluss daran.
Urmel ist definitiv nicht in einer Bringschuld seiner eigenen Emotionen. Die Dame kann den Mund aufmachen, ist ja alt genug. Hat sie nicht. Sie ist wortlos gegangen. Sprich wenn es hier ein Kommunikationsdefizit gibt, ist es eher bei ihr anzutreffen. Wer verschwindet denn einfach so nach 5 Jahren aus einer Beziehung weil Urmel es diskussionslos hingenommen hat. Jede Frau, die noch genügend Gefühle empfindet, hätte ihn wissen lassen was Sache war oder ist.
nee, aber ich bin eine Frau... und ich habe beides erlebt... also solche, die bedürftig wirkten und solche, die es eben nicht, wo ich es stark fand. daher kann ich durchaus beurteilen, wie es wirkt / was es bewirkt.
nein, beide haben ein kommunikationsdefizit bei der trennung. über probleme sollte man reden. natürlich ist es harter tobak, solche worte zu hören. aber sofern einem selbst nicht klar ist, dass "ich habe mich verliebt" ein unbedingter trennungsgrund ist und man sofort nen cut macht und die beziehung beendet, sollte man über beziehungsprobleme (und das ist definitiv eins) reden können. und dann kann man schauen, was man draus macht.
durch diesen ablauf ist ja nicht mal klar, ob sie gegangen ist, weil sie sein verhalten als trennung wertete oder weil sie tatsächlich eine trennungsabsicht hat, die sie nicht mehr äußern musste.
vielleicht wusste sie nicht, ob sie noch genügend gefühle hat und sein verhalten hat ihr gezeigt, dass es da nicht mehr viel zu investieren gibt? weil es so gleichgültig und okay, alles klar, passiert, tschüssi wirkte...
die weiß ja nicht, dass er sich vor 12 jahren unsterblich in sie verliebt hat. sie weiß gar nix. er weiß auch nix. es wird ja nicht geredet. und das ist doch nciht nur ihre schuld!
natürlich ist er nicht in der bringschuld seiner emotionen. aber was soll das wort bringschuld!?! er bedauert es doch, ihm geht es doch schlecht, er FÜHLT doch diese emotionen und es geht um eine beziehung! nicht um einen zweikampf, wer jetzt am zug ist, um am Ende zu gewinnen.
manche dinge scheitern einfach eben auch daran, dass keiner den ersten schritt machen konnte oder wollte.
sehr traurig sowas. wenn mal klar ist, dass maximal eine abfuhr drin ist. aber nix, wenn man es ganz vernünftig , offen angeht, würde bei einem schritt auf den anderen zu dazu führen, dass man das schrottet, was man will. nämlich eine wiedervereinigung. von der er ja nicht mal weiß, ob er sie will.