Lieber Urmel,
Zitat von Urmel_:Es ist ein Unterschied, ob man Schwäche zeigt oder sich von ihr leiten lässt. B
Ich würde sagen wollen: Angst, Trauer usw. sind gute Ratgeber. Sie mahnen uns, auf uns zu achten, uns zu schützen und helfen, Erlebnisse zu verarbeiten. Es sind dennoch keine guten Anführer.
Zitat von Urmel_:Das sagt mir, dass ich mein Leben, mich, umstellen muss, damit ich mit anstrengenden Phasen anders umgehe. Mir mehr Freiraum geben muss. Mehr Ausgleich.
Also ich höre auch raus, dass du zu wenig Ausgleich hattest so generell. Ob da immer die Partnerin oder der PArtner mitmuss, möchte ich infrage stellen. Wie läuft denn die Sportsache?
Mein Trainer sagt, Yoga ist die meistunterschätzte Sportart in der westlichen Welt. Ich möchte dir sowas also sehr ans Herz legen und nein, es ist kein "Frauensport", es wird aber von sehr vielen und dabei sehr beweglichen Frauen betrieben.
Du sprichst von "stur". Ich bin das auch. Ich habe sehr klare Vorstellungen davon, was ich will und wie ich es will. Es fällt mir schwer, von diesen Vorstellungen abzuweichen. Ich "brauche" einen Partner, der in bestimmte Bilder passt:
Mag Planungen, sieht Beziehung als Teamsport, redet stundenlang über alles (frei nach dem Motto: Liebe ist Nudelsalat!). Naja. Ist er nicht so, gibt es Streit. Ich müsste ihn mehr sehen und schauen, wie weit sich beide aufeinander einlassen können. Langsam und vorsichtig. In mir löst das sofort Ängste aus.
Schau doch mal, warum du "stur" bist. Was "muss" eine Partnerin haben? Oder was erfüllt diese Charaktereigenschaft für dich?
