Zitat von LostGirl1:Jein.
1) ich hätte Montag oder Dienstag nachgefragt
2) erzählt man auch der Schwester nichts von einer Krankschreibung - das ist tratschen und mit Sicherheit nicht Datenschutzkonform (wenn man sehr kritisch sein möchte)
3) frage ich, wie es geht, nicht, wo er/sie sich aufhält.
Die drei Punkte fände ich ebenfalls merkwürdig - ansonsten frage ich durchaus auch unter Kollegen nach, wenn jemand krank ist.
Mein Arbeitskollege arbeitet außerhalb der Arbeit mit mir, meiner Schwester und meiner Ex zu viert an kleinen Projekten. Wir treffen uns einmal im Jahr auch in Person. Man kennt sich also über die Projekte.
Die kommunizieren aber ausschließlich via Mail. Er hat am Mittwoch bei meiner Schwester in den Raum gestellt, dass ich ja krank sei (er und ich arbeiten zusammen bei einer anderen Firma und er sitzt neben mir). Meine Schwester wohnt weit weg. Erst am Donnerstag hat er mich direkt angeschrieben und dann am Freitag, also heute, gefragt, ob ich bei meinen Eltern bin.
Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass es mich verwundert, dass er von "Wie geht's?", "Ja, läuft." zu "Bist Du bei Deinen Eltern?" in dieser Form übergeht - wir haben nicht mehr Text ausgetauscht.
Ich weiß, dass er sich mit meiner Ex wegen geschäftlichen Dingen treffen wollte, bevor es zur Trennung kam. Die beiden haben also einen direkten Draht.
Und nein, dass muss kein Plan meiner Ex sein, aber ich hatte genau das gleiche "Moment Mal"-Gefühl wie einen (!) Tag nach der Trennung, als er mich bei der Arbeit auf eine Wesensveränderung ansprach, die mein anderer Kollege mir nicht bestätigen konnte.