Zitat von Sabrina80:Es gäbe für mich dann nur noch einen Weg. Ich hätte gar keine Wahl.
Ich bin da etwas experimenteller aufgestellt.
In der kurzen Zeit, die ich hatte, um noch halbwegs den Kopf einzuschalten, habe ich folgende Stränge so schnell ich konnte durchdacht:
a) ich lenke ein, versuche das Gespräch, bekomme nur Wortfetzen, muss mich gegen Verliebtheit behaupten, die Sache eiert rum, wenn sie in der Heimat ist, zerfrisst es mich, ob da was läuft, bei jedem erneuten Treffen habe ich so viel Angst, ich deute jede Handlung, die mir verrät, woran ich bin, ich sehe mir über die Wochen dabei zu, wie ich zu Grunde gehe.
b) Ich gieße Benzin ins Feuer und kaufe Marshmellows und hoffe, dass mein Verlust ein Katalysator ist, meinen Wert wieder richtig einzustufen und die Verliebtheit mal beiseite zu schieben. Und mit dem Nebeneffekt, dass ich bewusst alle Quellen an Information, so gut es geht, versiegen lasse, ich gleichzeitig ihren Wert teste, ob sie in Krisensituation, die, wenn wir das Leben lang zusammen bleiben sollten, selber meistern muss, was nur geht, wenn sie mit mir spricht. Von sich aus. Von sich aus Dinge benennt.
Ich habe mich für Benzin entschieden.
Vielleicht hab ich mich verzockt, aber wer weiß das schon. Ich hatte nicht viel Zeit und musste improvisieren. Wen Frauen glauben, diese Domäne ist nur ihnen vorbehalten, dann täuschen sie sich.