Zitat von AaronB:
Gut verstehen kann ich gerade, dass Du am Narrativ bastelst und die Schuld liegt dMn aktuell bei ihr. Fakt bleibt, Deine Passivität hat sie: verunsichert, sich öffnen lassen, wahrscheinlich zur Trennung bewogen, auch Rückhalt hat Deine Haltung nicht geboten. Wenn der letzte Eindruck einer Vorhölle in Form von Trennungsüberlegungen ein Schulterzucken und ein verbales "Passiert halt" ist, dann stirbt doch jede Hoffnung und damit auch jeder Zweifel.
Ernsthaft. Mir ging es nicht gut und ich wollte mehr Zeit mit ihr verbringen, habe ihre Nähe genossen, sie ist da auf Distanz gegangen. Und Du stellst Dir das "passiert" falsch vor. Das habe ich gesagt und war dann am Boden zerstört. War geschockt und hab sehr traurig auf den Tisch geschaut und konnte nur warten, ob sie noch irgendwas dazu sagen will, denn ich konnte es nicht. Und Abflug war da die einzige Ansage von ihr.
Und nach diesem Verlust habe ich dann die oben genannten Ereignisse über mich ergehen lassen.
Klar habe ich meine Anteile, aber komm mir nicht mit Verantwortung für Provokation vor und nach der Trennung, da hat meine Ex die Vorlagen gegeben.
Und natürlich ist da sehr wahrscheinlich, dass sie mich provozieren will. Wäre nämlich viel einfacher, wenn sie sowas abziehen kann und begehrt wird oder im Fall des Ex, wenn ich ihr die Pest an den Hals wünschen würde. Denn sowas kennt sie ja. Aber ein Ex, der ohne Klammern und Flüche geht? Das ist neu. Da wird es auf einmal ganz schwer, die schlimmen Dinge auf jemand anders zu projezieren.
Oder hast Du Dich noch nicht gefragt, warum ich auch nach über zwei Monaten immer Mal wieder provoziert werde?