Zitat:Ich finde deine Ex hier konsequent und sympathisch. Sie ist vor ein paar Wochen gegangen, hat sich bisher nicht umgedreht und nutzt deinen Geburtstag nicht als billigen Vorwand mit dir wieder in den Kontakt zu treten und/oder dich durcheinander zu bringen.
Ihr Geschenk war, dass sie dir (nochmal) deutlich klar gemacht hat, dass sie mit dir durch ist.
Du könntest es annehmen und anfangen nach vorne zu sehen.
...das schreibt @Karenberg
Zitat:Ich bin etwas irritiert... wenn eine Beziehung funktioniert, dann ist man nicht auf Tinder unterwegs. Das nur mal so nebenbei...
Dass sie dir nicht gratuliert hat, empfinde ich als sehr konsequent.
By the way, hätte sie dir gratuliert, hättest du dich wieder schier totinterpretiert...
Für mich sagt ihr Verhalten aus, dass sie einfach nimmer will. Es tut mir leid, und ich wünsche mir für dich, dass ich falsch liege. Aber ich kann halt nur von mir reden; wenn ich mich trenne, wochenlang nichts von mir hören lasse, nicht gratuliere, dann ist es für mich gegessen.
...das schreibt @LadyLasVegas ....
Konsequent ist die Ex in ihrem Handeln ganz bestimmt. Dass sie strikt zwischen geschäftlichem und beruflichem trennt, zeigt, dass sie das auch kann/schafft. Dass sie sich beruflich arrangiert - logo.
Die klare Linie - die macht sie wirklich sympathisch.
Sich nicht mehr umzudrehen - u. A. den Geb.-Tag des TE nicht zu berücksichtigen... eine Konsequenz
in ihrem Entscheidungsprozess. Das mag nach außen hin bitter aufstoßen...aber - wenn es IHR Weg sein soll, so muss der nicht jedem gefallen. Dass das für Urmel enttäuschend ist - klar. Gleichwohl
sehe ich die Trennung als Symptom "von etwas". Irgendwo zurückliegend kann die Ursache sein, die Urmel selbst kennt, bzw. der er noch nicht näher gekommen ist, bzw. derer er sich bisher noch nicht annehmen wollte. Dass die Ex auch Ursachen "lieferte", ist nicht ausgeschlossen. Eine verbindet allerdings beide - 5 Jahre lang nicht über die jeweiligen Probleme geredet zu haben. Mir kann niemand weißmachen wollen, unter den Voraussetzungen einen Mensch WIRKLICH kennenlernen zu können.
Dass jeder mal eine Lebenskrise hat, down ist, nicht in die Pötte kommt, wie Urmel seine Situation sinngemäß beschrieb, kommt vor... aber den Mund auf zu machen, und die Partnerin zu bitten, ihm zu helfen, ist doch das mindeste.
Es scheint so. als habe sich da etwas verselbständigt ... und ich will nicht mal das mit der "Tinderei" und des anderen Portals anführen. Die Ex hat der "verselbständigen" gespürt - Urmel nicht? Die Ex
hat für sich agiert? Urmel hat abgewartet, dass es wieder besser wird? Keine Ahnung. Die Ex hat sich verliebt....und das dann durchgezogen, indem sie den TE gleich verließ.
Wer hat nun einen Scherbenhaufen verursacht - wessen Blicke richten sich wohin? Wir als Leser
haben das, was Urmel beschriebt - mehr nicht. Wäre es richtig, lediglich das in Augenschein zu nehmen? Wo blieben dann die Interessen der Ex - sie ist ja im Grunde DIE Protagonistin dessen, die die Trennung wollte und durchzog. Auch sie hat ihre Rechte....auch sie hat ihre Ansprüche, die sie durch die Trennung deutlich - unausgesprochen - artikulierte...durch ihr konsequentes Handeln.
Werter @Urmel_ du weißt selbst am besten, wo es hakte. Du weißt auch, wann es rund lief...und warum es rund lief. Aber... ob das wirklich DAS Miteinander war, was "auf immer und ewig" Bestand
haben würde? Der Austausch - das A und O im menschlichen und erst recht im zwischenmenschlichen Bereich. Und da darf das Evolutionäre durchaus mal ad acta gelegt werden.
DIE Zeiten sind vorbei. Und FRAU legt eher Wert darauf, dass MANN sich dem stellt...und MANN nicht nur dem MANN-Seins frönt. ...der darf/soll/kann/muss auch Mensch sein (dürfen).