Zitat von paulaner:Und genau das (Achtung!, meine Meinung) hat dir eben gar nichts gebracht.
Hättet ihr geredet, dann wäre das alles schon lange klar. Und zwar unabhängig davon, wie es ausgegangen wäre. So verharrst du in einer vollkommen spekulativen Schleife, die ein Heilen des Trennungsschmerzes mehr verhindert und verzögert, als das es dir hilft.
Ich habe den Ball halt auf der Anziehungsebene und nicht auf der "wir haben ein Abschlussgespräch und man geht mit Antworten aus der Sache raus"-Ebene gespielt.
Und ich war ja nicht gemein oder so. Ich habe es akzeptiert, ich habe sie beim Wort genommen und ich habe ihr alles Gute gewünscht. Mit meiner ExEx hatte ich so ein abschließendes Gespräch. Da geht man auch mit genau so vielen Fragen aus der Sache raus. Nur eben andere Fragen. Die Verarbeitung dauert genau so lange.
"hat nichts gebracht"
Zwei Extreme. Man ist gefasst, wünscht der Ex ein schönes Leben und respektiert ihre Entscheidung oder man heult ins Telefon, dass man ohne sie nicht kann und alles tut, damit sie zurück kommt. Welches der beiden Extreme birgt mehr Chancen, dass auf der emotionalen Ebene man keine Anziehungskraft verliert?
Ich habe mich für das "schönes Leben, alles Gute"-Extrem entschieden, weil es meiner Erfahrung nach die besten Chancen bietet, sich nicht ins Abseits zu schießen. Wenn Du da total wussy bist, erst auf cool machst, dann nach 8 Wochen ankommst und willst ein Gespräch, weil Du eben nicht abgeschlossen hast sondern hoffst, dass sie zurück kommt, dann ist der Dame doch alles klar.
Ich verstehe Dich schon. Du denkst, dass so ein Gespräch einen guten Abschluss ermöglicht und, dass Spiele kein Indikator für Unsicherheit in einer Frau sind. Und es eben gut ist, abzuschließen. Ist es nicht, habe ich bei meiner Ex davor gemacht, hat absolut nix geändert. Gleichwohl schauen die Leute natürlich erstmal komisch wenn man sagt, dass man sich in drei Sätzen verabschiedet hat.
Und das ist gut so. (auf dem Parkett der Anziehung). Es ist nicht alltäglich, es ist, falls noch Anziehungskraft vorhanden ist, ein Punkt, über den man nachdenkt. Und ja, dass muss nicht so sein. Aber nochmal: ich spiele so, als wäre eine Chance da und ich spiele nicht so, in dem ich mir Chancen verringere. Nicht aus Taktik, sondern aus Erfahrung. Denn am Ende des Tages starte ich kein Gespräch, weil ich weiß, dass es nix bringt.
Entweder sie investiert oder sie investiert nicht. Heule ich ins Telefon, ist die Chance, dass sie investiert, geringer. Und meine Zeit der Verarbeitung ist mit oder ohne Gespräch genau so lang. Nur würde ich so möglicherweise Chancen reduzieren. Und das halte ich für eine schlechte Idee.