Zitat von Urmel_:Wenn ich für mich bewerten sollte, was für mich daran das schlimmste ist, dann würde ich auf jeden Fall das Gefühl, dass ich es nicht wert bin, also die Beziehung zu mir, gerettet zu werden, stärker einschätzen, als die vielen Fragen.
Eine zutiefst menschliche Reaktion, zunächst einmal mit Selbstzweifeln auf eine ungewollte Trennung zu reagieren. Fast jeder kennt schließlich auch Beziehungen (müssen nicht ausschließlich Paarbeziehungen sein), wo man es selbst (meist ungewollt) verbockt hat.
Ein bisschen Selbstkritik (wenn man es nicht übertreibt) schadet außerdem keinem. Zumindest nicht dem der sich weiterentwickeln will.
Aber jetzt mal Klartext, mach Dir bewusst was Du eigentlich weisst:
Sie bestimmt nicht Deinen Wert. Sie bestimmt mit ihrem Verhalten nicht wie liebenswürdig DU bist, stattdessen maximal wie liebenswürdig SIE SELBST ist.
Dennoch:
Manchmal weiss man sich nicht anders zu helfen als sich zu trennen, selbst wenn sich der Partner nicht als egoistisches A. entpuppt. Das hat nicht nur mit dem Vertrauen in den (Ex-)Partner sondern auch mit dem Vertrauen in sich selbst zu tun. Wenn man sich in der Beziehung überfordert fühlt und sich selbst nicht zutraut an einer Herausforderung zu wachsen und diese irgendwie zu wuppen, kanns verdammt eng für Beide werden...
Wenn man Erwartungen an den anderen hat, die dieser nicht teilt und man weiss, dass das nicht verhandelbar ist, wirds eng....
Wenn man selbst sch. baut, ists auch verdammt schwer in ner Beziehung zu bleiben (kenn ich aus eigener Erfahrung), das hat dann nichts mit der fehlenden Liebenswürdigkeit des anderen, sondern der gefühlt eigenen zu tun....