Zitat von Suscha: Natürlich liegt die Macht über die (beendete) Beziehung im Moment des Verlassens zu annähernd 100% beim Verlassenden. Er/sie entscheidet. Für eine Beziehung braucht es zwei. Fürs Trennen reicht Einer/Eine. Als Verlassener gilt es das erstmal zu kapieren und zu akzeptieren. Der Grund des Verlassens ist an Point zero dafür erstmal wurschd. Das hat null mit Machtmensch, Guru oder sonstwas zu tun.
Vielleicht kann man Macht auch mit Entscheidungsgewalt gleichsetzen. Macht ist so konnetiert, dass man denkt, der Verlassende wollte den anderen beherrschen. Das kann natürlich auch immer eine Rolle spielen. Bei so genannten Machtmenschen. Wo die Nachtreterei und dieses Letzte-Wort-Haben-Wollen auch so beliebt ist

.
@mira hat es gestern so nett geäußert. Sie hat sich auch schon getrennt und nie Macht empfunden, sondern eher Trauer, schlechtes Gewissen, usw... So ging es mir auch immer, wenn ich mich getrennt habe: Kein erhabenes Machtgefühl, sondern tiefe Trauer und Verzweiflung, dem anderen so weh getan zu haben. Trotz des Wissens, dass dieser Schritt nötig war. Weil man selber nicht in der Beziehung verbleiben wollte/ konnte. Aber witzig ist das für wahr nicht

. Und es ist sehr heilsam, wenn mal die Rollen getauscht werden. Das war bei meiner letzten Trennung so. Das war so schlimm für mich, dass ich bis heute noch tief sitzende Angst habe, mich in echte Beziehungen zu begeben. Trotz des ganzen Wissens um Schicksal, Bestimmung, Fügung, usw.. Da renne ich lieber schon vorher davon.
Sorry, das war jetzt sehr persönlich @Urmel_
Ich hoffe auch, dass Du gut geschlafen hast und stelle mal

hier ab.