Hallo dream,
ich habe mich gerade durch deinen Thread (quer-)gelesen und möchte dich wissen lassen, dass auch mich deine Geschichte sehr berührt hat.
Und ich als Außenstehende habe den Eindruck gewonnen, dass du alles - und noch mehr - getan hast, was du tun konntest, um dieser Liebe zu einer funktionierenden Beziehung zu verhelfen. Nur leider müssen wir Menschen einfach manchmal anerkennen, wenn wir an unsere Grenzen kommen. Nicht-Wollen unserer Partner ist so eine Grenze, und Nicht-Können eben leider auch. Letzteres ist unter anderem deshalb so schwer zu verstehen, weil es oft mit Wollen verknüpft ist und trotzdem nicht funktioniert.
Dass du diesmal auch den Kontakt zu den Kindern gekappt hast, erscheint mir konsequent und richtig. Du lebst nicht (mehr) mit dieser Familie, darum sollst du auch keine Verantwortung mehr übernehmen müssen (ihr hattet ein gutes Verhältnis, aber letztlich sind es nicht deine Kinder und sie müssen mit ihrer Mutter leben können und auch dürfen - es ist für Kinder schon schwer genug, Loyalitätskonflikte zwischen getrennten leiblichen Eltern auszuhalten, dies ersparst du ihnen nun. Vielleicht ist dir das ein Trost).
Ich wünsche dir alles was du brauchst, um mit diesen Erfahrungen abzuschließen und nach der Trauerzeit zu neuen Ufern aufzubrechen. Was und wie du hier schreibst, ergibt für mich an vielen Stellen das Bild eines selbstreflektierten Mannes, der bereit ist, Bindung einzugehen und Verantwortung zu übernehmen - dies sind sicher nicht nur aus meiner Sicht attraktive Eigenschaften. Ich kann in meiner Vorstellung daher schon sehen, wie du mit einer neuen Partnerin, die deine Gaben sowohl annehmen als auch erwidern kann, von diesem Kraftakt der letzten Jahre gesundest
