Zitat von LonelyXmas:Danke Leute für eure Anregungen.
Ich sehe es so.
Solange es nicht mit meinen Interessen kollidiert, mache ich ihr solche Abweichungen möglich.
Erwarte gerne auch dasselbe von ihr, wenn ich mal darum bitten werde. Momentan gehe ich davon aus, dass sie sich daran zurückerinnern wird und es mir möglich machen wird.
Kollidiert es mit meinen Interessen, gibt es eine freundliche Absage.
Geht sie dann emotional auf mich los, ziehe ich mich zurück. "Sorry ich hätte es Dir gerne wie auch schon die Male zuvor möglich gemacht. Diesmal geht es leider nicht, weil ich schon was vorhabe, das ich nicht verschieben möchte. Vielleicht nächstes Mal wieder."
Mehr kann ich nicht tun.
Im Sinne unserer Tochter sind wir bisher beide vernünftig im Umgang miteinander geblieben.
Wenn ich manchmal von "Rahmen/Frame" spreche und mich da aus dem PU-Vokabular bediene (um Dinge einfach einsortieren zu können), dann schütteln viele mit dem Kopf und machen eine Schublade auf.
Aber was Xmas hier macht ist im Prinzip die Forumulierung eines beinharten "Frames". Er hat für sich Rahmenbedingungen gesetzt, die er im Geiste auch (hoffentlich) greifbar hat, wenn es emotional wird. So ein eigener "mental Point of Origin" hilft auch ungemein, wenn man noch in einer Beziehung ist. Wenn man solche Grenzen für sich schon definiert hat, BEVOR man in die Beziehung geht und sie trotz Drama beibehält, dann besteht man die Tests der Damen. Klar gibt es ab und an Drama, aber auf lange Sicht ist die Dame froh über einen Mann, der auch bei ihrem Drama der Fels in der Brandung bleibt. SOlche Partner sind, wenn es emotional um die Auswahl für einen Vater für das Kind geht, die bevorzugten Partner.
Wenn man aber nach Jahren in einer Partnerschaft, aus Bequemlichkeit oder weil die Dame oft Drama macht und man einfach keine Kraft mehr hat, seinen Frame, mit dem man in die Beziehung gegangen ist, aufrecht zu erhalten, gerät die Partnerschaft in Schieflage.
Ich rede hier nicht über Kompromisslosigkeit, wenn man auf den Porsche zum Wohl des Kindes und des Kombis verzichten muss. Ich rede von emotionalen Dynamiken, die viel mit Komfort und ANziehungskraft zu tun haben. Gibt man dem Drama der Dame über Jahre hinweg nach, hat sie zwar immer mehr Komfort, aber es gibt auch immer weniger ANziehungskraft. Und dann kommt der böse Junge mit dem Motorrad ins Spiel.
Xmas: Eins mit Sternchen.
