Zitat von LonelyXmas:Bin wieder im Alltagstrott angekommen. Mit der Ex sind die Tage bis ins neue Jahr abzustimmen. Wann und wie oft usw.
Ich rufe Sie dazu morgen auf ihren Wunsch mal an.
Bei der Gelegenheit will ich den Jedeszweitewochenenderhytmus Anfang des nächsten Jahres umstellen, um in Gleichauf mit dem Kumpel und seiner Tochter zu kommen. Wenn wir die Kleinen haben, spielen sie echt cool miteinander. Haben wir Sie nicht, rocken wir die Wochenenden.
Mal sehen wie kooperativ die Ex mit Next und Ex vom Next so sind.
Ich bin gespannt und berichte.
Der Planer.
Update.
Habe mit meiner Exfrau gesprochen. Einer Umstellung des 2 Wochenende Rhythmus spricht nichts entgegen. Sie klärt es ab mit den anderen Involvierten. Schön, könnte funktionieren.
Gestern war Weihnachtsfeier. Haben ausgiebig gefeiert. Wie man mich so kennt, ist heute beim ausnüchtern wieder eine kleine Depression angesagt.
Soll ich überhaupt einen Weihnachtsbaum kaufen? Sie ist nur am zweiten Weihnachtsfeiertag bei mir. Den Rest der Feiertage verbringt sie beim Patchworken. Lohnt sich das?
Habe mich dazu aufraffen können, den geplanten Termin, um den Weihnachtsbaum zu kaufen, wahrzunehmen. Es war sehr schön. Wir haben Glühwein und Schnap. getrunken den Baum gekauft und gefeiert. Ich liebe meine Freunde.
Zu Hause angekommen, habe ich den Baum aufgebaut. Dann musste ich mich leider daran zurück erinnern, dass als ich das letzte Mal den Baum aufgebaut habe, meine Kleine mit freudigen Augen mit von der Partie war. Jetzt steht der Baum im Wohnzimmer, wie letztes Jahr, nur ich bin alleine. Am Mittwoch werde ich die Kleine vom Kindergarten abholen, und den Baum gemeinsam mit ihr schmücken. Einen Vormittag werden wir etwas davon haben, am zweiten Weihnachtsfeiertag. Ich wollte die Zeremonie trotzdem aufrecht erhalten.
Ihre Geschenke verpacke ich nächste Woche und platziere sie unter dem Baum.
Für ihre Mama werden wir einen selbstgebastelten Bilderrahmen bemalen, der ein schönes Bild von der Kleinen einfasst. Sie soll ihr auch stolz ein Geschenk präsentieren können. Beim Patchwork-Weihnachten.
Vermutlich erzählt sie mir dann, dass sie schon mit Next ein Geschenk gebastelt hat für ihre Mutter. Würde mich nicht wundern. Wo alles perfekt ist, erledigt das der Next so nebenher.
Ich sehe sie an Weihnachten schön vor dem Baum sitzen, es riecht nach Zimt und Weihrauch, alle haben sich lieb und es wird sich geknuddelt und Geschenke ausgetauscht. Wenn die Kinder zu Bett sind, geben sie sich einander hin und der Mond strahlt über dem anderen Bundesland.
Derweil versuche ich an Weihnachten in der Landeshauptstadt Ablenkung in Form eines Moscow Mule und einer netten Konversation zu finden. Verlorene Seelen am Fest der Liebe in einem miesen Club in Stuttgart. Alle suchen irgend etwas. Keiner weiß, was genau. Alle wissen besser, was sie nicht wollen, als was sie wollen. Bevor ich mich traue, die Büchse der Pandora der Erinnerungen der netten Brünetten gegenüber an der Bar zu öffnen, bezahle ich, gebe Trinkgeld und verpisse mich nach Hause. Dort erhasche ich noch einen Blick auf den 50 Euro Weihnachtsbaum, den meine Tochter und ich für vier Stunden genießen werden und gehe zu Bett.
schei. Weihnachten.