Zitat von unbel Leberwurst:
Da bin ich gegenteiliger Meinung.
Ich habe ja schon öfters drauf hingewiesen, dass es ein langer und schwerer Weg wird.
Erst muss der Kollege bei ihr aus dem Kopf und jeder, der schon mal Liebeskummer hatte weiss, dass das seine Zeit dauert.
Ich würde Dir empfehlen, in den nächsten Wochen nicht viel von Deiner Frau zu erwarten.
Den Hinweise auf einen langer, schweren und steinigen Weg, nach allem was passiert ist, halte ich
für richtig. Das bedingt aber, damit das überhaupt gelingen kann, dass beide das gleichermaßen
wollen diesen nicht einfachen Weg gemeinsam zu gehen. So lange bei ihr der 3. im Kopf mehr als
präsent ist, kann das nicht gelingen. Und da kommen bei mir mittlerweile leichte Zweifel auf, ob sie
momentan willens und vollumfänglich bereit ist diesen Weg gemeinsam mit dem TE zu gehen.
Sie hat sich selbst willens mit mehreren Entscheidungen in die für sie nicht einfachen Lage gebracht.
Beziehungsprobleme in fremden Betten lösen zu wollen hat noch nie funktioniert. Ihre Erkrankung,
falls sich die Diagnose bestätigt, ist wohl das Ergebnis ihrer eigenen Entscheidungen. Das sollte in
der Gesamtbetrachtung nicht übersehen werden.
Druck ausüben wird bei diesem Krankheitsbild als kontraproduktiv genannt und sollte vermieden
werden. Aber, auch wenn die Entscheidungsfähigkeit, je nach Schweregrad, eingeschränkt sein
kann, ist das kein Freibrief.
Ich finde es gut, dass der TE erst einmal ihr und sich Zeit gibt, die Entwicklung abwartet und ihr
Halt gibt und zu ihr steht. Gleichwohl, ohne Druck aufzubauen, halte ich es für richtig, wenn er ihr
seine Gefühlslage nennt. Sie weiß dann wie es um den Neuanfang der Beziehung bestellt ist und
kann, wenn ihr daran liegt, reagieren.
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Meine Meinung