Zitat von Chrissi87:@unbel Leberwurst
Ja, hat sie. Das Problem in der Beziehung sei gewesen, dass sie sich klein und nicht beachtet gefühlt habe. Wenn sie etwas angesprochen hat, hätte ich rhetorisch geschickt ihre Einwände zerlegt. Dadurch habe sie sich noch kleiner gefühlt. Irgendwann habe sie deswegen aufgehört überhaupt etwas zu sagen und sich darüber Stück für Stück zurückgezogen. Dadurch sei die Lücke entstanden, in die der andere eingedrungen ist (nettes Wortspiel in dem Zusammenhang...)
@chrissi, das ist zumindest eine Erklärung, wenn auch keine Entschuldigung. Das ist allerdings etwas
was sich mit Mund auftun hätte beheben lassen. War Dir das unbekannt, oder hat sie, wenn auch möglicherweise nicht mit Nachdruck, das gesagt und ist bei Dir nicht durchgedrungen (rhetorische Überlegenheit)?
Ich mit der Auffassung, dass noch zu wenig von ihr gekommen ist. Auch wenn es ihr schwer fallen
wird, aber sie muß deutlich sagen und auch mit Taten, soweit möglich, hinterlegen die Affäre beendet
zu haben, Reue zeigen und den glaubhaften Wunsch haben wieder zu Dir und ihrer kleinen Familie
als Einheit zurück zu kehren.
Sie hat den ersten, wichtigen Schritt - der für sie sicher schwer war - gemacht. Sie war über 11 Jahre
Deine LP und ist Mutter Deines Kindes, da gebietet es sich, nach meinem Verständnis, auf ihren Brief
zu antworten. Und sei es nur eine Lesebestätigung und das Du erst einmal Zeit für Dich brauchst das
zu verarbeiten. Gesprächsbereitschaft in wichtigen, beide betreffenden Fragen, über die Elternebene
hinaus, halte ich für selbstverständlich nach 11 Jahren gemeinsamer Zeit als LP.
Verletzter Stolz und verletzte Gefühle sollten nicht bestimmend sein für weitreichende Entscheidungen.