Zitat von Ema: Dann sind wir uns doch aber einig, dass der wahre Grund nicht in einer diffusen "stressigen Zeit" liegt, sondern in der Wahl des Partners, der eben doch nicht kompatibel ist, oder?
Ich für mich Und meine damalige Situation gesprochen, ja!
Mir ging es auch nur um die vorherige Pauschalisierung, dass sich ja kein Partner trennen würde, wenn ihm irgendwas "zu viel" wird.
In meinem Fall war es der Partner (den ich dahingehend dann tatsächlich nicht richtig ausgesucht habe).
Aber vielleicht geht es der Freundin des TE ja ähnlich?
Wie gesagt, es gibt- für mich gesprochen - kein goldenes Buch der Beziehungen, in dem steht, dass man Meinungen und Entscheidungen nicht nochmal überdenken und ändern darf.
Zitat von Ema: Aber er muss sich doch gar nicht sortieren. Das muss offenbar nur sie.
Und wohin soll das führen?
Jedesmal die Beziehung auf Eis zu legen, bis sie sich wieder sortiert hat?
Vielleicht ist es auch eine einmalige "krise"?
Vielleicht eine Art "test", inwieweit die beiden tatsächlich kompatibel sind bzw mit problemsituationen umgehen können. Ohne es "richtig " oder "falsch" zu bewerten.
Zitat von Ema: Im Grunde argumentierst du übrigens ja in genau die gleiche Richtung, wenn du sagst, die Frau sei zu früh (mit 19) in ihre letzte Beziehung gegangen und habe nach der Trennung von ihrem Ex nicht einmal einen einzigen Tag allein gelebt.
So etwas kann man schon mit anderen Worten eine Form von Unreife nennen, meinst du nicht?
Ist jetzt vielleicht etwas Goldwaage von mir, aber ich würde es tatsächlich nicht unreif nennen.
Manchmal ändern sich Dinge.
Bedürfnisse und manchmal ist man überfordert, obwohl man sich bis dato sicher war.
Dass sie mit 19 in eine 10 jährige Beziehung ging, das ist (aus meiner Sicht) ungewöhnlich.
Dass sie nicht zwischendurch mal eine Weile für sich und Single war, würde ich jetzt eher kontraproduktiv bezeichnen.
Aber da gehören ja auch zwei dazu.
Er hätte auch seine Zweifel haben können, ob die Idee so klug ist