Mareitanier
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vor ca 2 Monaten habe ich eine Frau kennengelernt, wir sind beide in einem Alter, 46 Jahre alt.
Im Sommer waren wir öfter am Badesee, irgendwann kamen wir dort ins Gespräch, und verabredeten uns bestimmt in zwei Wochen fünf Mal und waren zusammen dort.
Sie ist geschieden, 1 Sohn, 11 Jahre alt. Ich bin ebenfalls geschieden, keine Kinder.
Wir verabredeten uns dann, ließen es langsam angehen, standen täglich in Kontakt, nicht viel, aber mit ein, zwei Whatsapp. Wir sahen uns oft eher spontan, später meinte sie, sollten wir auch etwas gezielter Zeit mit einander verbringen. Nach drei, vier Wochen waren wir auch zusammen im Bett und ich hatte bei ihr, sie bei mir übernachtet. Das war ausdrücklich ihre Idee, ich hätte mir mir damit auch noch Zeit gelassen. Aber mir war es natürlich recht, da ich emotional schon weiter war als sie. So schien es mir.
In den Gesprächen habe ich schon herausgehört, dass sie ziemliches Durcheinander im Leben hat, durch die Scheidung ist natürlich alles anders, Finanziell, Organisatorisch und auch Emotional. Wir sprachen viel mit einander, glaube wir konnten wirklich gut mit einander reden.
Irgendwann dann hatte ich ihr auch mitgeteilt, dass mir das Kennenlernen mit ihr gefällt, ich mir auch mehr vorstellen kann, sie trat (etwas unnötig, da ich keinerlei Druck mache) immer mal auf die Bremse, ließ aber immer mehr zu und war auch diejenige, die mehr und mehr Treffen vorschlug.
Vor zwei Wochen waren wir dann erstmals Freitag bis Montag weg, auf einem Wellness Wochenende. Ich fand das ziemlich entspannend, merkte aber dass sie einfach nicht so offen ist wie ich. Ich sprach das auch mal an, nebenbei eher und sie meinte, dass sie innerlich weiter sei als es scheine, was auch immer das bedeutet, ließ ich es mal so stehen.
Die Woche drauf dann kam irgendwie ein Bruch zu Stande, wieso auch immer, keine Ahnung was passiert war, aber sie meldete sich schon Montags nur mit einem kurzen Gruß, dann bis Donnerstag hörte ich garnichts von ihr, Freitag rief ich an, was sie am Wochenende vor habe, da ging sie nicht ans Telefon, schrieb nur kurz, dass es ihr nicht gut ginge, sie viel schlafen werde.
Ich ließ das dann sein, sie zu kontaktieren, jetzt haben wir Donnerstag und ich habe seit Sonntag auf meine Nachricht ob es ihr besser gehe, nichts mehr gehört.
Jetzt frage ich mich, was ich damit anfangen soll. Sie war immer sehr reflektiert, empathisch und ich fühle mich gerade ziemlich hängen gelassen, und auch ein wenig benutzt.
Ich habe jetzt die Optionen
- nichts tun
- ihr nochmal schreiben, ans Telefon will sie offenbar nicht gehen, und ich will sie auch nicht mehr anrufen und sie fragen, wie das jetzt weitergehen soll, will ich irgendwie auch ungern tun, weil ich keine Lust habe, ihr nachzurennen
- mich kurz von ihr zu verabschieden, vermutlich per Telefon Mailbox oder Sprachnachricht, da sie derzeit irgendwie nicht in der Lage scheint den Hörer abzunehmen.
Achso, diese Phasen hatte ich in der Anfangsphase schon mal bemerkt, aber nur für einen oder zwei Abende, wo sie mir kurzfristig abgesagt hatte, ich sie anrief, sie nicht ranging, weil sie meinte, sie sei erschöpft, allerdings meldete sie sich dann den Tag darauf wieder, was sie jetzt nicht mehr tat. Also diese kleinen Zeichen gab es anfangs schon, die jetzt dazu führen, Ar. sie sich garnicht mehr rührt.