Solskinn2015
Gast
Wir haben danach noch 8 Jahre harmonisch und fürsorglich miteinander gelebt.
Wie ich schon sagte toll fand ich das auch nicht. Es sollte auch keine Strafe sein. Daran hatte ich gar nicht gedacht. Es ging mir darum diesen Wutanfall zu unterbrechen. Wir waren beide anwesend. Vater und Mutter. Wutanfall ging gegen Mutter. War sehr heftig unkontrolliert. Körperlich. Laut. Ich wollte das unterbrechen. Musste das irgendwie unterbrechen. Mit zureden ging da nichts mehr. Hatten wir über 2-4 Jahre öfter. Haben wir nicht genug hinterfragt aus meiner Sicht, warum das vorkommt. Wir dachten das geht vorbei. Haben das toleriert. Die Tochter hat viel aufgestaut. Schon als Kind. Wollte nicht über ihre Gefühle reden. Wurde besser als ein Erzieher in der Kita ging. Ich war kurz davor zu fragen, ob da was wie Mißbrauch vorliegt. Sie hat wenn sie was gesagt hat, von Konflikt mit ihm gesprochen. Die Wutausbrüche hat meine Kleine nicht. Obwohl sie durch die Trennung geht.
In solchen Situationen kann jeder selber sein Urteil bilden wie er da dann irgendwann reagiert.
Strafe ist immer schaize. Sanktionen ja. Aber erklären warum und wieso. Aber keine Willkür. Da bin ich heute.
Wahrscheinlich hätten wir damals mit dem Kind mal zum Therapeuten gemusst, um das mit der Wut und Aggression abzuklären. Jetzt ist zu spät. Heute denke ich manchmal, dass da was in der Kita gewesen sein muss, mit der Erzieher. Als er ging wurde es besser. Aber die Grundeinstellung alles aufzustauen bis zu Explosion besteht wohl weiter.
