Hallo @Puppenmama5269
Wow, anhand der Vielzahl der Antworten in so kurzer Zeit kannst du mal ersehen, wie sehr du hier geschätzt wirst.
Ich seh es ein wenig wie @Solskinn2015 :
Dir werden Entscheidungen bzgl der Kinder in Zukunft erleichtert.
Prinzipiell würde ich auch vorschlagen mit dieser Einstellung in das (Telefon-) Gespräch heute Abend zu gehen. Du weißt leider nur zu genau, wie er tickt, und dass bei ihm nicht mehr viel für die M&Ms zu holen ist.
Du darfst es aber keinesfalls so sehen, als ob du verloren hättest. Diesen Kampf für deine Kindern konntest du weder gewinnen, noch wirklich führen, weil der Ausgang einfach nicht in deinem Verantwortungsbereich gelegen hat.
Warum nimmt dich das so mit, fragst du?
Es ist die Ambivalenz. Die 2 Herzen, die in deiner Brust schlagen. Einerseits möchtest du die Alleinverantwortung für deine Kinder, weil du weißt, dass es besser ist; andererseits hast du für seinen Schritt, dir das freiwillig anzubieten, keinerlei Verständnis. Warum? - Weil du niemals so kapitulieren würdest. Weil das, wenn das überhaupt noch möglich ist, dich noch mehr (innerlich) den Kopf über ihn schütteln lässt.
Du hättest es gekonnt, die Elternebene von allem anderen Mist, zum (vermeintlichen) Wohl deiner Kinder zu trennen. Tut es ihnen aber wirklich gut, doch immer eine gewisse (drücken wir das mal höfflich aus) Distanziertheit des Vaters zu spüren? Ah, sehe du hast gerade beantwortet, wie lange er sie nicht mehr gesehen hat.
So gesehen ist das jetzt eine (juristische) Manifestation des Status Quo, aber doch keine Veränderung.
Tatsächlich, und das ist es was die Kinder interessiert, ändert sich für sie nichts. Sie fragen nicht nach juristischen Spitzfindigkeiten.
Schüttele weiter den Kopf über diesen Menschen, aber schreib es dir nicht auf deine Fahnen.
