Zitat von SonnenschWein: Bei uns war es auch immer so, dass ich die Hauptbezugsperson für unsere Kinder war, weniger gearbeitet habe, Aktivitäten auch in der Woche mit mir zusammen oder über mich liefen. Ich habe sozusagen mein Leben (mit Freude!) nach den Kindern ausgerichtet.
Mein NM hat dafür eben voll gearbeitet und wollte das auch so.
Jetzt würde er gern das WM haben.
Bin ich natürlich komplett dagegen. Aus mehrerlei Gründen. Aber die Art, wie wir uns die Kinderbetreuung schon in der Ehe eingeteilt haben, ist eben einer davon...
Ah jetzt, WM war mir noch kein Begriff, du meinst Wechsel-Model 50/50 fuer die Kinderbetreuung.
Ja das war der Plan in der Ehe vor der Trennung, die Ausbildung waere nur eine 2-jaehrige Ausnahme davon gewesen die wir gerne, damit Sie mit ihren Komplexen und Depressionen abschliessen kann, sich wieder bei uns gluecklicher und gleichwertig fuehlt (war / ist fuer sie notwendig gewesen, ist erstmal einfach so).
Jetzt, waehrend der Ausbildung geht das natuerlich nicht, egal ob zusammen oder getrennt.
In einem Jahr dann will sie, so stand jetzt, auch das WM haben.
Das haben wir auch so in der Trennungsvereinbarung schriftlich fixiert, dass sie dann darauf Anspruch hat wenn es soweit ist.
Allerdings, war in den letzten 5 Jahren _ich_ eher 80 und sie 20 Betreuung der Kinder. Zumindest alles was Sport, ausserhaeussliche Aktivitaeten und organisatorisches betrifft war ich zu 95% derjenige der alles mit den Kindern gemacht hat. Sie hat ueberhaupt keine Ahnung was da alles zugehoert, und darum steht das auch mit so in der Vereinbarung, das zu 50/50 das dazugehoert:
Zitat:Sobald unsere Kinder gross genug sind und ueber die entsprechende Mobilitaet verfuegen (Fahrrad, oeffentliche Verkehrsmittel, etc.) koennen diese selbstaendig ihren aktuellen Aufenthaltsort bestimmen und wahrnehmen.
Nach Ausbildungsende von Barbie steht es ihr frei ein 50/50 Betreuungsmodell einzufordern. Dadurch wuerde keiner von beiden mehr Kindesunterhaltspflichtig sein
Diese Moeglichkeit soll zeitlich unbeschraenkt sein um Barbie genug Zeit zu geben einen entsprechenden Job zu finden sofern sie dies moechte.
50/50 setzt aber voraus, dass ebenso die Werktage 50/50 wie auch die Wochenenden 50/50 geteilt werden, sowie alle Verpflichtungen & Termine die Kinder betreffend:
Kinderarzt, Therapiethermine, Elternabende, Kinderturnen, Sport, Musikschule, Schulveranstaltungen, Kleidung kaufen, Geburstage organisieren, Nachhilfe,
sowie die Kosten geteilt werden fuer Schulbustickets, Mensa, Musikschule, Sportvereine, Saisonkarten Spieleland/Seefreibad, etc.
Wir koennen uns vorstellen die Kinder von Samstag nachmittag bis Mittwoch vormittag durch Ken, und von Mittwoch vormittag bis Samstag nachmittag durch Barbie zu betreuen.
Wenn 50/50 fair funktioniert, wird das Kindergeld auch 50/50 geteilt, bzw. die monatlichen 50/50 Kosten von mir vor Ueberweisung abgezogen werden.
Ich glaube nicht dass sie das ueberhaupt kann, und sehe das auch finanziell fuer sie nicht moeglich. Aber auf den Versuch werde ich bestehen, allein dass sie mal sieht was das bedeutet (solange die Kinder nicht darunter leiden, und ich steh natuerlich immer auf Abruf bereit sobald die Kids mich anrufen/anchatten). Ich hol dann schonmal das Popcorn.