Zitat von Jane_1: Darf ich fragen, was es damit auf sich hat?
Kenne selber Menschen, die unter Betreuung stehen oder standen, die haben allerdings erhebliche Defizite in einigen Bereichen, die sie daran gehindert haben, ein eigenverantwortliches Leben zu führen. So hörst du dich aber gar nicht an.
Hallole Jane

Ich hab kein Problem, damit offen umzugehen und schäme mich auch nicht, eine Betreuung zu haben.
2014 nach der Scheidung und als mein Sohn nicht mehr bei mir war, stieg mir alles zu Kopf. Alles zog mich runter.
Es gab aus der Scheidung heraus dann noch ein kompliziertes Problem mit einem Miethai Namens Deutsche Annington (heissen inzwischen anders). Ich bin schon selbständig, aber das war mir sowas von kompliziert, da raus zu kommen (war unsere gemeinsame Wohnung), dass mir die Werkstatt für kranke Menschen, wo ich ja arbeitete aufgrund meiner MS, den Vorschlag gemacht haben, dass ich doch als Unterstützung eine Betreuung beantragen soll.
Auch hat mich ja mein Gewicht so schwer belastet, dass ich öffentliche Verkehrsmittel nicht nutzen konnte und immer noch nicht kann. Und das Gerenne zu den Ämtern kennt ja jeder.
Auch in Sachen Reha beantragen werd ich unterstützt.
Da ich urplötzlich auch mal ins KH muss wegen einem Schub, wird mein Konto vom Betreuer weitergeführt, damit die Zahlungen weiterlaufen. Es ist eine Art Sicherheit für mich. Familie unterstützt mich ja nicht wirklich und meine einzige Schwester arbeitet sehr viel und hat auch ihr eigenes Leben.
Da hab ich das dann auch in Angriff genommen und ich bereue keinen einzigen Tag. So vieles wurde zusammen geklärt, auch über Gericht und komischerweise klappen Ämter-Sachen viel besser und schneller mit einer Betreuung, als ohne.
Mein Ziel ist es aber in 3 Jahren, wenn ich auch deutlich an Gewicht verloren habe, die Betreuung dann wieder aufzuheben, weil ich dann wieder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen möchte und selbständig meine Sachen erledigen möchte.
Wie die MS sich entwickelt, das hab ich nicht in der Hand. Ich kann mich nur regelmässig spritzen gegen die Schübe.
Die Betreuung ist einfach ne Stütze für mich

Das Schwierigste konnte ich ja schon länger klären. Beim Notar im Gespräch war die Dame auch damit sofort einverstanden, auch mein Neurologe/Psychiater denkt, dass ne Weiterführung der Betreuung weiterhin sinnvoll ist.
So, dann an alle: Impfung bisher gut vertragen, merke noch keine Reaktionen

In 3 Wochen ist die 2. Impfung

Jetzt mach ich mir mein Ofengemüse mit Joghurtdressing, dass ich so liebe und mal sehen, wenn ich Lust hab, werd ich heute meine Wohnung noch gründlich putzen

Tschaka
