Zitat von Iunderstand:Da würde mich aber interessieren wie du den Weg zu dir gefunden hast, wenn du das mal erzählen magst
Guten Morgen

Im Prinzip ne ganz einfache, logische Sache:
Ich habe gemerkt, vor zwei Jahren ganz bewusst, dass immer, wenn ich einen Partner hatte, es mir schlechter ging,
Ich wurde belogen, ich wurde betrogen, ich wurde verleugnet und ich wurde generell nicht wertgeschätzt. Die Wertschätzung fehlt mir auch in meiner Familie.
Ich bin krank, habe eine Autoimmunkrankheit. Kann mit der Gesellschaft nicht mehr so mithalten. Für viele irgendwie einen Grund, mich nicht mehr ernst zu nehmen. So fühlte ich mich.
In den zwei Jahren fing ich an, mich erstmal aus dem Arbeitsleben( arbeitete 9 Jahre in einer Werkstatt für kranke Menschen) zu entfernen, mich um mich selber zu kümmern. Kann ich natürlich auch nur, weil ich in Rente bin wegen Krankheit. Aber ich wollte es mal wirklich bewusst nutzen, um zu fühlen, wie es ist, ganz bei sich zu sein.
Da fing es dann an, dass ich merkte, oh ich kann besser schlafen und niemand kam zu mir und wollte von mir irgendwelche Ratschläge, ich hatte also dann ein ruhiges Leben. Bis heute.
Ich fing dann im Mai 2019 an, an meinem hohen Gewicht zu arbeiten. Bis jetzt hab ich 21 kg verloren. Langsam und bewusst und gesund.
Thema Familie musste ich da raus, weil es ganz schlimme negative Dinge gab, die nicht sein dürfen. Wie gesagt, möchte da nich näher darauf einsteigen. Ich habe noch sehr guten Kontakt zu einer Schwester. Zu den beiden anderen Geschwistern und den Eltern ist Funkstille.
Mein Ziel ist es, weiterhin so abzunehmen, dass es mir körperlich soweit wieder gut geht, um dann meine Arbeit wieder aufnehmen zu können. Befreiter und noch aktiver.
Wie es mit meiner Autoimmunkrankheit weiter geht, dass weiss ich nicht. Aber ich möchte positiv denken.
Was auch noch sehr wichtig für mich ist: Kleine Dinge im Leben wahr zu nehmen. Egal was! Sich an kleinen Dingen zu erfreuen und somit den Tag gut starten zu können und den Tag als gut ansehen zu können. Ganz ohne negative Einflüsse.
Die Corona-Zeit, die wir jetzt alle erleben, verfolge ich im Internet über Nachrichten, lass aber es an mich nicht wirklich ran. Ich denke, es kommt eben so, egal wie es kommt.
Positives Denken und damit ein positives Leben zu führen, dass ist der Weg zum Glücklichsein. Ich bewahre mich vor negativen Menschen und negativen Einflüssen. Schaue auch kein TV seit mehreren Jahren. Kein Horror, kein Tatort, nichts, was mich negativ beeinflussen kann.
Im Prinzip hab ich meinen Seelenfrieden gefunden. Bin aber nach wie vor gespannt, wie es in meinem Leben noch weitergehen wird. Man lernt ja bekanntlich nie aus

L G Pinkstar