Sorgild
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Irgendwie finde ich mich voll in deinem Beitrag wieder. Meine Trennung war auch vor über zwei Jahren, ich litt auch unter eine Autoimmunkrankheit (sicher nicht so heftig, wie bei dir), ich habe meine Mutter aus meinem Leben verbannt.. und.. bin glücklich
In Prinzip konnte ich alle Fesseln abstreifen, dir mir von "liebenden" Menschen jahrzehntelang angelegt wurden und kann endlich aufatmen. Ich muss mich für nichts mehr rechtfertigen, niemanden den Schlüpper hinterher tragen und dessen Launen aushalten
Da ist plötzlich so viel neue Zeit und Energie, dass ich manchmal gar nicht weiß, wohin alles damit.
Ich habe längst angefangen, den Fokus auf mich selbst zu legen. Meine Baustellen in Angriff zu nehmen und aktiv für mein Wohl zu sorgen. Die Schuppenflechte, die mich jahrelange verfolgt und gequält hat, ist komplett weg.. Schon länger.
Und je länger da so geht, desto besser geht es mir.
Einen Partner suche ich auch nicht. Jedenfalls nichts für was Festes. Solange es ruhig und entspannt zugeht, bin ich dabei. Sobald es Stress gibt, bin ich raus.
Ansonsten mach ich das, worauf ICH Lust habe. Ich koche, was ICH essen will und genieße dieses Leben jeden Tag.
Und wenn ich in die Zukunft schaue, ist da keine Angst oder Druck oder schlechtes Gewissen, weil ich soviel Dinge aufschiebe, die ich noch tun wollte in diesem Leben. Genau diese Dinge tu ich jetzt. Es wurde wirklich Zeit
Danke für deinen Beitrag und auch dir alles Gute weiterhin.



