Majeduzi
Gast
ich war hier vor 8 Jahren schon mal angemeldet und habe sehr viel Hilfe, Anregungen und sogar Freundschaften gefunden.
Ich bin jetzt seit Januar 2018 sozusagen Dauersingle. Das habe ich ganz bewusst so entschieden, um meine Vergangenheit mal so richtig aufzuräumen
Seit einiger Zeit denke ich darüber nach, bisher nur theoretisch, ob ich mir nochmal eine Beziehung vorstellen kann, und besonders denke ich darüber nach, wie eine eventuelle Beziehung aussehen könnte.
Ich bin ja schon in einem reiferen Alter und das Thema Haus, Hof und Kinder ist abgeschlossen.
Ich frage mich, ob es möglich ist, eine Beziehung zu führen, die frei von Besitzansprüchen, Eifersucht und Alltagsstress ist.
Ich möchte z.B. nicht nach Hause kommen und von einem Mann mit den Worten empfangen werden HALLO SCHATZ, WAS ESSEN WIR DENN HEUTE ? Ich würde aber schon für uns kochen
Getrennte Wohnungen, oder eine Wohnung, in der jeder seinen Freiraum hat, könnte ich mir vorstellen.
Wenn ich hier im Forum lese, frage ich mich oft worum geht es eigentlich.
Wie kann ein anderer Mensch soviel Einfluss auf das Wohlbefinden eines anderen haben?
Ich will das nicht mehr.
Ich will etwas anderes. Aber was genau?
Ich will einen Menschen in meinem Leben, der sich freut, wenn er mich sieht und nichts von mir erwartet. Ich will nicht mehr die Bedürfnisse eines Mannes erfüllen, damit er sich besser fühlt. Er soll sich gut fühlen mit mir.
Ich will mich gut fühlen mit ihm und ihn dann zurücklassen können, ohne das Gefühl zu haben, verantwortlich für sein Befinden zu sein.
Ich möchte mein Leben leben und ihn daran teilhaben lassen und auch an seinem teilhaben.
Wir sind zwei Personen und diesen Wunsch nach Verschmelzung kann ich nur in einer bestimmten Situation nachvollziehen
Ich möchte das Leben das ich jetzt habe, also wie als Single, aber trotzdem eine Beziehung.
Geht das?

. Aber ich finde es trotzdem eine hervorragende Vorstellung und für mich, in der Theorie, die einzige Möglichkeit, eine Partnerschaft zu leben. Was ich in Gedanken oder in den Anfängen schon als einengend oder ungut empfinde, wird selten gut, im weiteren Verlauf.