Zitat von alleswirdbesser: Ich würde zwar den Tieren zuliebe mich kümmern,
Klar kümmer ich mich, die Kater können ja nichts dafür.
Awatt, der baut doch nichts um...er meinte, er müsse da irgendwelchen Finanzkram regeln, weil die Erbscheine seiner Eltern nun da sind.
Im Moment weilt er im Hotel, da in den Häusern die Heizung ausgefallen ist (oder abgeschaltet wurde, keine Ahnung) und er sich den Hintern abgefroren hat. Voraussichtlich wird er auch Sonntag schon wieder hier sein. Also ich wage zu bezweifeln, dass an drei Tagen wahnsinnig viel passiert ist.
Entrümpelt wurde wohl durch ein Unternehmen - ansonsten ist, soweit ich das sagen kann, bis auf ein paar Handschläge im Garten noch nichts passiert.
Ich bin sehr sicher gewesen, dass das nicht zu stemmen ist mit den Voraussetzungen...aber (vielleicht ist das auch nur mein Eindruck) mir scheint, ihm dämmert das zunehmend auch.
Zwei Häuser renovieren, neuen Job suchen, alles verwalten usw. mit Depressionen und Schlaflosigkeit: kaum machbar.
Mit der neuen Freundin: keine Ahnung. Komischer Sache. Sie besucht ihn nie hier - war zumindest in den letzten sechs Wochen nicht hier, obwohl er ja Zeit hatte, da krankgeschrieben.
Er ist nun in einem Hotel, nicht bei ihr...ok, sie wohnt ne Stunde entfernt, aber bevor man ins Hotel geht...
Naja. Alles deren Problem.
Zitat von Ema: Denn den Trubel, den Kinder machen, verträgt er ja überhaupt nicht. Und sich wirklich um sie kümmern will er auch nicht. Wie ich es verstanden habe, braucht er ja überwiegend seine Ruhe und seine starren Gewohnheiten.
Das habe ich auch nicht verstanden, aber das muss ich glücklicherweise auch nicht. Ich hoffe für diese Frau dass sie besser in der Lage ist sich abzugrenzen als ich es gewesen bin und sie andere, bessere Wege der Kommunikation findet als ich.
Ich habe mit meinen Kindern heute über den Scheidungstermin gesprochen und ihnen sachlich erklärt, was da passiert und warum.
Sie haben das soweit verstanden und waren beruhigt. Sie hatten wohl den Eindruck, dass bei einer "Scheidung" nochmal was ganz anderes passiert oder das irgendwie "schlimmer" ist.
Die Große fragte, ob ich den Namen behalte. Ich habe ihr gesagt, dass ich in Ruhe darüber nachdenken werde und sicherlich nichts in den nächsten Wochen entscheide.
Ich möchte gerne meinen Familiennamen zurück - allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir jetzt schon vor dem Aufwand graut, alle Verträge, alle Konten/Karten/Kleinigkeiten usw. mit neuen Namen zu versehen.
Andererseits fände ich es gut, unter diese Episode meines Lebens einen kompletten Strich zu setzen. Über die Kinder bleiben wir ohnehin verbunden, meinen Nachnamen habe ich aber damals ohnehin nur SEHR schweren Herzens abgegeben.