Puuh, also ich hätte nie geglaubt, dass Frauen, die mal gerade 5 Jahre älter als meine Kinder sind, noch so ein überholtes Familienbild leben. Schauderhaft. Haben die ganzen Feministinnen umsonst gekämpft?
Zitat von Mama1: ch vesuche schon so viel wie möglich zu übernehmen. Darauf zu achten das Haushalt, Kinder, Tiere und eben auch Kleinigkeiten wie Essen kochen, Wäsche und so fertig sind wenn er von der Arbeit nachhause kommt.
Ich hoffe, Du denkst auch an entsprechend schickes Outfit, die Pantoffeln, das gekühlte B.ier sowie die ständige bereitschaft auf Sex.
Zitat von Mama1: Am WE wenn er da ist übernehme ich nach der Arbeit ebenfalls alles soweit ich es schaffe und lasse ihn schlafen. Einfach in der Hoffnung das er sich nicht überfordert fühlt.
Wie aufopfernd.
Zitat von Mama1: Nein wie sollte ich das machen. Ich habe für Freunde keine Zeit. Mein Tag ist so schon sehr streng gestaltet. alles was kommt wenn die Kinder im Bett sind wären maximal noch Tiere einsperren, den Rest Haushalt erledigen was vorher nicht geschafft wurde und dann je nach Wetterlage Garten. Man hat halt so sein tun und ich muss sagen, mich stört es nicht das ich keine Zeit für freunde, trinken oder feiern habe. Darauf kann ich gut verzichten.
Eben. Und jetzt ohne Flachs und Ironie.
Ich glaube, ihr habt eine völlig überholte Vorstellung, wie Familie funktioniert und wie Beziehung funktioniert. Ich fürchte, zunächst einmal musst Du für Dich mal ein paar Dinge klären und eigene Baustellen bearbeiten, weil es nicht gesund klingt. Du gibts Dich völlig auf und hoffst, dass Du Zuwendung bekommst, weil Du funktionierst. Das mag für manche Männer sicherlich toll sein, aber so macht man sich dauerhaft kaputt und vor allem, man verliert seine Persönlichkeit. Und das wäre schade, denn jeder ist einfach wichtig.
Also. Beziehungen funktionieren eingentlich nur dann für alle Parteien glücklich, wenn man den anderen nimmt, weil man es will und nicht, weil man irgendwie funktioniert. An dieser Stelle fällt mir auf, dass Du Dich völlig zurück nimmst. Du lässt seine Eskapaden zu und HOFFST, dass er diesmal anders macht. Macht er aber nicht und vor allem, er sieht kein Problem darin. Er hat also klar und deutlich kommuniziert, dass er es nicht anders machen WILL.
Mit einigem Entsetzen lese ich, dass Du, obwohl auch berufstätig den Haushalt schmeißt, und das so, dass er nichts mitkriegt. Warum arbeitest Du und erniedrigst Du Dich so als seine Magd? Da ist doch kein Gleichgewicht oder Augenhöhe. Im Augenblick kreist Deine Aufmerksamkeit um die Kinder (was völlig normal und wichtig ist) und um SEIN Wohlergehen. Dein Wohlergehen lässt Du hinten runter fallen. Das kann man machen, ist aber ungesund.
Und sonderlich erfolgreich bist Du ja offensichtlich auch nicht, sonst wäre der werte Herr nämlich auch zu Hause und würde Dich fragen, wie er Dich unterstützen kann. Oder Dich mal sieht, Dir Blümchen mitbringt, oder mal abends die Füße massiert, oder mal was zu essen bestellt, wenn er schon nicht kochen kann und und und. Einfach freiwillig und ohne tit for tat sich auch um Dich kümmern. Die Frage ist, ob DU aus dieser gut geölten Maschinerie ohne fremde Hilfe heraus kommst, ich bezweifle es. Und die ursprüngliche Frage kratzt nur an der Oberfläche.