Zitat von maus0904:war gestern nochmal bei dewr Psychologin, die ich kenne und sie meint auch, dass die Gefühle für ihn und doie Enttäuschung über das alles möglicherweise noch lange bleiben und ich eben nicht darauf warten soll, bis sie weg gehen , um wieder etwas neues anzufangen.......da skönnte nämlich wirklich zu lange dAUERN::::
:
Ich glaube damit hat sie Recht. Aber das muss ja nicht unbedingt auf Männer gemünzt sein. Oder meinte sie das ausdrücklich so, dass es um eine neue Beziehung geht?
Ich denke nach wie vor, dass man sich Zeit nehmen muss für sich. Und nicht Ablenkung in einer neuen Liebelei, die vielleicht nichtmal besonders ehrlich ist sonder nur der Üergang aus der alten in eine dann noch mal andere neue Beziehung vereinfacht. Für mich bedeutet das eher, dass man sein Leben noch aktiver in die eigene Hand nehmen muss und nicht darauf wartet, dass erstmal der Schmerz besser wird. Klar anfangs natürlich schon, wenn man zu noch gar nichts in der Lage ist. Man kommt doch u.U. irgendwann an einen Punkt, an dem man immernoch an der Vergangenheit hängt, sich den Ex vielleicht sogar noch zurück wünscht, noch Liebe empfindet und ihn vermisst, Schmerz hat, manchmal ganz tiefen Schmerz, aber eben nicht weiß, wie lange das noch so sein wird.
Auf das Ende der Gedanken und der Liebe an den Ex und an das Vergangene kann man nicht ewig warten, oder? Man muss irgendwann damit Leben und trotzdem wieder sein eigenes Leben mehr nach vorne bringen. So hätte ich das jetzt verstanden. Denn was ist, wenn die Liebe an den Ex bleibt, auch so unerfüllt bleibt? Dann muss man sich damit arrangieren und trotzdem irgendwie so gut es geht weitermachen.
Ich bin gerade an so einem Punkt. Und es fällt mir sehr schwer aktiver, noch aktiver zu werden. Anfangs ging gar nichts. Dann bin ich nach und nach aus dem Loch gekrabbelt. Aber inzwischen habe ich gar nict mehr so viel geschafft, jedenfalls empfinde ich es so, und habe sogar manchmal wieder das Gefühl, dass mir alles zu viel wird. Aber ich weiß, dass man weitermachen muss. Immer mal wieder.
Anfangs las ich oft, dass es manchen Menschen gelingt aus einer Trennung wirklich viel Kraft zu gewinnen und Großes zu schaffen, dass sie über sich hinauswachsen, tolle Dinge angehen oder z.B. eine große berufliche Veränderung bis zum Karrierekick schaffen. Im Moment überlege ich, ob ich diesen Punkt aus allem doch noch große Veränderungskraft zu schöpfen vielleicht schon verpasst habe. Wann ist dieser Wendepunkt zum Durchstarten? Wie viele Monate braucht man, um das zu machen? Hätte man schneller sein müssen? Oder war ich noch gar nicht so weit bisher? Oder ist das jetzt?
Ich würde mich wirklich freuen, wenn jemand von Euch seine Gedanken dazu mit mir teilt!