Zitat von maus0904:Das schlimme ist so eine allgemeine Lustlosigkeit, die mich zur Zeit gefangen hält.....gepaart mit "Zukunftsängsten".....ich fühl mich dann doch ziemlich allein
Ich schlafe im Moment auch super schlecht. Das hatte ich die ganze Zeit über nicht. Das neue Wissen beschäftigt mich im Moment doch wahnsinnig.
Ganz schlimm ist, dass es mich auch so unheimlich lähmt. Ich weiß, dass es das nicht wert ist und doch bekomme ich gerade wieder nichts auf die Reihe. Ich habe null Antrieb und gar keine Lust, das gerade zu ändern. Dabei müsste ich. Aber ich weiß nicht wie. Es erscheint mir gerade alles so sinnlos.
Ich fühle, dass es nie mehr ein zurück geben wird. Und ich kann das immernoch nicht glauben. Und ich fasse einfach nicht wofür er das aufgegeben hat und auf welche Art und Weise. Wäre das ganze ehrlich abgelaufen, hätte ich mir (trotz einem Zwischenspiel mit einer anderen), ein Zurück irgendwann sehr gut vorstellen können. Aber so? Ich weiß, ich würde ihm wieder vertrauen können. Aber ich weiß auch, dass das super dämlich wäre und ich es deswegen ausschließen muss. Er hat mich einmal angelogen. Warum auch immer, Feigheit oder so. Ich habe es nicht gemerkt. Es würde doch wieder passieren. Und wenn nicht sofort, dann in ein paar Jahren. Nein, das will ich nicht. Sollte ich auch nicht. Da sollte ich mir selbst mehr wert sein. Das weiß ich. Und dennoch vermisse ich ihn so sehr. Und ich verstehe das alles nicht.
Weihnachten macht mir noch nicht so viel Kummer. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass es das letzte Weihnachten sein wird, bei dem es mir so bescheiden geht. Das bekomme ich schon irgendwie rum. Ich habe mir jetzt schon vorgenommen, dass es dafür allerdings nicht so weit kommen darf, dass ich die ganzen Adventswochenenden zu Hause hocke. Sonst wird es ein Desaster.
Bei mir ist es mehr der Alltag. Ich vermisse die Nähe, die Vertrauteit, das blinde Verstehen. Und dabei war das alles nichts wert. Einfach gar nichts. Er war mein bester Freund. Dass das jetzt auch weg ist, macht mir sehr zu schaffen. Er fehlt mir. Jeden verdammten Tag.
Und im Gegenzug? Er schert sich einen Dreck um mich. Es war ihm alles egal. Ich war ihm egal. Neues Spiel, neues Glück. All die Jahre für die Katz. Es ist so erbärmlich. Und doch tut es so weh.