Zitat von Nail21:Du hast ja auch recht. Natürlich komme ich bei ihr etwas patriarchalisch rüber, das hat aber eher was damit zu tun, dass ich zielstrebiger und sie defensiver durch Leben geht.
Das führt dazu, dass meine Frau aufgrund ihres defensiven Lebensstiel und ihrer Vergangenheit immer wieder mal krank ist und chronisch pleite. Natürlich hilft man sich in der Ehe, aber man muss, wenn man schon auf der Kippe steht, nicht auch noch ein Trampolin zur Hilfe nehmen?!
Um auf das rauchen zurück zu kommen. Das rauchen selbst ist an sich nicht das Problem, aber der Nikotinkonsum fördert weder ihre Gesundheit noch ihre finanzielle Lage. Wenn Sie dann noch weniger Geld hat, und wieder ohne da steht und wieder was bezahlen muss, dann bin ich wieder der jenige der sich das gejammert anhört. Auch finde ich es ätzend eine Aschenbecher küssen zu müssen.
Seit den 60er Jahren beklagt die Gesellschaft sich verstärkt, wenn Menschen in der Partnerschaft nicht von der Flasche los kommen oder ständig mit einer in der Hand um die Ecke kommen. Aber Kippe im Mund, Nikotinfinger, 5 Euro/Schachtel das ist edel?!
Mir kam Eber auch der Alk. in den Sinn.
Da gibt es aber einen gravierenden Unterschied!
Ich nehme mich und meinen Ex als Beispiel.
Er Alk., ich Raucherin. Der Unterschied ist, dass er von Anfang an wusste, dass ich rauche und dass er dann immer einen Aschenbecher küsst. Ich im Gegensatz, habe erst spät mitbekommen, dass er an der Flasche hängt.
Ich habe mich also beklagt, weil ich es eben nicht sofort wusste.
Er hingegen konnte, von Anfang an entscheiden, ob er mit dem Rauchen klar kommt. So, wie du auch!
Ich frage mich, wieso du sie, jetzt gerade erst, geheiratet hast, wenn sie doch so viele Probleme für dich (rauchen, pleite, usw) mitbringt. Irgendwie unlogisch.
Jetzt seid ihr verheiratet und du kommst mit Forderungen. Toll!