Zitat von Nostraventjo:Das was da in dir ist kommt aus deiner Kindheit. Und genau da musst du ansetzen mit psychologischer Hilfe. Die Aussagen, das du dich der Situation immer wieder stellen musst finde ich grob fahrlässig. Bis das Trauma in dir nicht verarbeitet ist, reitest du dich mit jedem Beziehungsversuch noch tiefer rein und ziehst ...
Angsttherapie ist Konfrontationstherapie, das ist leider wirklich so :/
Du kannst jemandem mit Höhenangst nicht helfen, außer du jagst ihn wieder und wieder den Berg hoch, bis das Unterbewusstsein verinnerlicht dass nicht das eintritt wovor es sich so fürchtet.
Natürlich mit Unterstützung und nur in kleinen Schritten.
Bei Bindungsängsten ist es ähnlich, nur dass man diese Art der "Konfrontation" nicht kontrollieren kann, wie Ausflüge auf einen Berg, da dazu ja ein zweiter Mensch gehört.
Dass das Trauma behandelt werden muss ist klar, da bin ich ja dran und hoffe dass das irgendwie bewilligt wird...
Aber was diese krassen Ängste angeht? Für deren Befürchtung es im Hier und Jetzt ja garkeinen Anhaltspunkt gibt (würde wirklich irgendwas schlecht laufen oder darauf hindeuten dass alles schief geht wäre es ja wieder etwas anderes)?
Ich weiß nicht ob es mir helfen würde dem auszuweichen :/
Ich weiß ja wie mein Trauma funktioniert, wodurch die Ängste entstehen....woran es hapert ist, mir dann selbst Sicherheit geben zu können, das nichts davon aktuell real ist.
Konfrontiere ich mich nicht damit, werde ich diese Kontrolle doch nie lernen....dann trifft es mich in ein paar Monaten oder Jahren wieder genau so, sobald die Situation eintritt dass ich jemanden mag und mir eine Beziehung wünschen würde

Die Lösung für Angststörungen ist, zu lernen dass man Angst alleine aushalten und bewältigen kann.