Ro_Lina
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ich hab grad niemanden zum reden und weiß auch nicht wohin mit meinen Gedanken, deswegen muss der Thread nochmal herhalten.....
Zwei Wochen sind ja jetzt seit dem 2x "Schluss" um und mir geht es zunehmend schlechter....
Vorab als kurze Info: Kontakt zu Bob gabs keinen mehr, weder schriftlich noch persönlich.....
Seit ca. letztem Samstag merk ich das meine anfängliche Emotionslosigkeit und "Verdrängung" weg geht und ich zunehmende Probleme mit meinen Ängsten bekomme.....
Ich hab natürlich keine Angst vor Bob als Person! Aber vor den Emotionen die über mich kommen könnten, sollte ich ihm das erste mal wieder begegnen.
Die Situation, die ganze Anspannung setzt mir mehr und mehr zu.
Außerdem wünsch ich mir sehnlichst wieder Normalität, dass man einfach normal und freundlich miteinander umgehen kann und alles wieder "normal" ist...merk aber, dass ich es emotional (noch) nicht kann, so dass sich in mir seit letztem Samstag mehr und mehr Druck und Anspannung und Angst aufbaut.
Resultierte am Mittwoch Morgen darin, dass ich mich nicht ins Treppenhaus getraut hab, weil ich eine andere Wohnungstür gehört hatte (und es hätte ja evtl. Bob sein können) und Mittwoch Abend in einem Wein-Krampf nach einem kurzen Einkauf in der Apotheke auf der anderen Straßenseite (weil Bob nur 2 Minuten die Straße runter arbeitet und ich sinnloser Weise anscheinend panische Angst und Anspannung in mit hatte, ihm in die Arme zu laufen).
Ich fühl mich seit letztem Wochenende eigentlich nur noch unter Anspannung und hilflos und massiv gestresst....
Bin ständig am weinen weil mich die ganze Situation so belastet und ich panische Angst hab, das alles nicht wieder hin zu kriegen....
Mich emotional nicht wieder fangen zu können, so dass ich bis zu Bobs Umzug diese Situation und diese Ängste aushalten muss, nicht mehr in die WG kann, dass Bob dann wegzieht ohne das zwischen uns wieder alles ok ist, er dann eben weg ist und ich unter diesem ungelösten "Konflikt" weiter leide (ich ertrag es nicht wenn man sich aus den Augen verliert, ohne wieder "gut" miteinander zu sein)....
Außerdem setzt mir der Gedanke "Ich bin ihm sowieso egal!" massiv zu.
Garnicht mal im romantischen Sinn, einfach dieser Gedanke/dieses Gefühl wieder für jemanden den ich mag, nicht wichtig zu sein, nicht bedeutsam zu sein, nicht in dessen Leben gewollt/gebraucht zu werden.....
Mir ist schon klar dass das nur meine Gedanken sind, ob das wirklich so ist weiß ich nicht.
(Rein logisch ist es sehr ja auch unwahrscheinlich, menschlich/freundschaftlich wird mich Bob schon mögen.
Er ist kein schlechter Kerl und abgesehen von dem "Beziehungs-Desaster" hat er mir ja oft gesagt dass er mich gern um sich hat, andere kleine Gesten, usw.)
Aber dieser Gedanke ist so präsent und setzt so tief in mir an, da komm ich mit Logik nicht sonderlich weit.
Einem kleinen verzweifelten Kind, dass einfach nur von seinen Bezugspersonen wahrgenommen und lieb gehabt werden will, kann man ja auch nicht sagen "Du weißt doch aber dass das logisch nicht stimmt".
Jetzt bin ich seit letztem Mittwoch in Quarantäne und das setzt mir nur umso mehr zu....
Den ganzen Tag bin ich alleine mit mir und meinen Gedanken, ich grübel extrem, die sozialen Kontakte (via Telefon o.Ä.) halten sich sehr in Grenzen, ich hab niemanden wirklich zum Reden.
Zu meinem Physiotherapeuten kann ich natürlich auch nicht, so das mein Rücken wieder angefangen hat zu schmerzen.
Hier zuhause bekomm ich nichts hin außer vielleicht 1x pro Tag 5 min Haushalt, den rest der Zeit lieg schlapp auf der Couch und meine Gedanken drehen sich und drehen sich und drehen sich....
Ich fühl mich allein und völlig überlastet, meine Ängste machen mich verrückt, ich hab extreme "Angst vor der Angst" (Also Angst davor was ich nur tun soll wenn meine Ängste noch schlimmer werden, wenn ich keine Lösung finde), ich bin ständig nur am weinen und "muss" jetzt seit 3 Tagen doch täglich meine Bedarfsmedikamente nehmen (welche ich sonst so gut wie nie brauche und auch nicht will, weil sie abhängig machen) um durch den Tag zu kommen, weil mich meine Gedanken und Ängste so fertig machen.