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Meine Theorie mit dem los lassen ist so:
Wenn wir endlich wirklich akzeptieren können und alles gefühlt haben, was es noch "zu fühlen" gab.
Dann wird es uns los lassen!
Liebeskummer, Trauer usw. gehören ja trotzdem zum Leben und auch das "nicht wahr haben wollen", kämpfen etc. Man sollte sich vielleicht nur nicht zu sehr in die Situationen weiter hinein steigern, damit man die jetzige an nehmen kann. Also realistisch betrachten was gerade ist und versuchen sich zu entspannen.
Also für mich ist das "los lassen" an sich zumindest keine aktive Handlung. Wenn ich mir sage "Ich lasse jetzt los", wird es meistens nur noch schlimmer. Wenn ich mir aber sage, gut ich vermisse ihn gerade zwar, aber aktuell ist er eben nicht mehr in meinem Leben, ich lebe in den Tag hinaun und sehe welche guten Erlebnisse er mir bringen wird, wird es leichter für mich. Und fühle mich dann irgendwie "friedlich".

