Zitat von anka76:Danke @sonnenblume38
Es ist ja nicht immer so, dass ich mir sage. Ich schaffe es nicht! Aber heute ist wieder ein besonders schlimmer Tag, wo ich mich einfach nicht rausholen kann aus meinen dämlichen Gedanken an verlorene Zeiten, Gefühle. .wo meine Traurigkeit einfach nicht weg geht, wo es einfach nur weh tut, dass er sein Leben von heute auf morgen einfach ohne mich lebt, wo ich es einfach nicht verstehe, dass er mir immer gesagt hat, ich soll ihm vertrauen, alles wird gut und dann auf einmal zack er mich brutal weggestoßen hat. .ein be. sch.issener Tag zum Vergessen!
Was macht ihr eigentlich, wenn euch wieder eine besonders große intensive Schmerzwelle überrollt? So quasi als erste Hilfe?
Was Du schreibst kommt meinem Gefühl am Anfang der Trennung recht ähnlich.
Anfangs habe ich stark gegen die Trauer gekämpft und mir immer gesagt: Ich will das nicht. Ich darf das nicht. Er hat das nicht, also will ich das auch nicht. Geh weg!
Für mich war es der falsche Weg.
Gerade wenn ich Momente hatte in denen ich dachte mich überrollt die Panik wieder und ich halte es nicht mehr aus bin ich irgendwann dazu übergegangen mich hinzusetzen, die Augen zu schliessen und mir ganz bewusst zu sagen: Ok, ich spüre Dich. Es tut weh und es ist ok das es weh tut. Ich darf traurig sein, ich darf weinen, ich habe ihn geliebt. Das sagt ganz alleine etwas über MICH aus. Das hat mit IHM nichts zu tun.
Du darfst da sein!
Dann habe ich geweint. Manchmal stundenlang.
Wenn es Dir hilft leg dich hin und breite die Arme dabei aus.
Das stumme weinen, bei dem die Tränen nur so fliessen und fliessen, das ist das die Trauer die Du brauchst um Dich zu reinigen und den Schmerz wegzuspülen. Nicht das hysterische weinen, das man versucht zu unterdrücken, wo nur Wirrwarr im Kopf herrscht und man sich am liebsten eine Keule über den Kopf ziehen würde damit der Schmerz aufhört.
Wir haben jetzt seit Ende November keinen Kontakt mehr bis auf ein Gespräch 3 Wochen später und es geht mir langsam besser (auch aufgrund der KS. Ich wäre NIEMALS so weit, wenn ich noch mit ihm sprechen würde).
Ich denke noch viel an ihn, aber in mir hat sich auf jeden Fall schon einiges bewegt und die totale Verzweiflung habe ich nur noch selten.
Vielleicht hilft es Dir ja auch.