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Start Kontaktsperre - wer macht mit? Tag 1

L
@fe16 so geht's mir mittlerweile ganz gut:) weinen tu ich nicht mehr und mein Selbstwertgefühl kommt auch zurück. Reisende soll man nicht aufhalten , aber glaube Ex Freunde haben dafür auch den Riecher sich wieder dann zu melden, wenn es dir gerade wieder so richtig gut geht.

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A
Schnuppi, das finde ich wirklich richtig, richtig toll! Du kannst sehr stolz sein auf dich!

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A


Start Kontaktsperre - wer macht mit? Tag 1

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P
@anka76
Kein Kontakt seit 44 Tagen, die Trennung war aber schon im September! Also bald ein halbes Jahr! Irgendwann muss es ja auch besser werden!
Jetzt will ich es aber auch unbedingt!

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S
Zitat von anka76:
Schnuppi, das finde ich wirklich richtig, richtig toll! Du kannst sehr stolz sein auf dich!


Danke dir lustig

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jisoo
Wir sind nun seit gut 2 Monaten getrennt, weil er mich nicht mehr liebt.
Hatten einmal eineKontaktsperrevon genau 2 Wochen und ab da immer mal wieder Kontakt, einmal sogar getroffen.

Habe heute um Abstand gebeten, weil ich einfach nur durcheinander bin momentan. Auf der einen Seite habe ich immernoch Hoffnungen in mir, auf der anderen Seite weiß ich dass eine Freundschaft das beste wäre weil einfach so viel passiert ist und eine Beziehung nicht lange gut gegangen wäre.

Heute ist also Tag 1, und es fühlt sich jetzt schon sehr schwer an. Ich weiß nicht wie ich mehrere Wochen aushalten soll. Mein Ziel sind MINDESTENS 3 Wochen. Ich hoffe ich halte das durch.

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G
Heute ist Tag 3 (bzw. Tag 6 - hätte er mich nicht kontaktiert).
Wie war das bei euch? Wurde es stetig leichter oder war es eher eine wellenartige Entwicklung; also dass es an einem Tag besser zu werden schien, während es am nächsten vielleicht wieder sehr hart war?
Ich bin so froh, dass ich gestern abend, trotz des Alk. und des Schmerzes darüber, dass er permanent online war (also wirklich 2-3 Stunden daueronline bei Whatsapp), durchgehalten habe.
Momentan fühle ich mich recht stabil, habe aber Magenschmerzen - vielleicht auch vom Alk. zwinkern
Wie geht es euch?

#7506


L
Es wird von Tag zu Tag besser am Anfang war es hart. Es gibt auch Tage da denkst du wie gerne würde ich was schreiben. Aber tu dir den gefallen und halte durch du schaffst das Smile . Kontaktsperre sinds bei mir jetzt über 3 Wochen und getrennt sind wir fast 4 Monate. Hätte es schon eher durchziehen sollen also mir geht's von Tag zu Tag besser hab die Trennung mittlerweile aktzeptiert. Und denke auch nicht mehr jeden Tag an ihn:) .

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M
Liebe @schnuppi
meine allerherzlichsten Glückwünsche zu deinem Geburtstag!
lass dich ordentlich feiern!
ganz viel Glück, Liebe und Zufriedenheit wünsche ich dir!


heute ist Tag 9.
Zitat von gast65657:
Wie war das bei euch? Wurde es stetig leichter oder war es eher eine wellenartige Entwicklung; also dass es an einem Tag besser zu werden schien, während es am nächsten vielleicht wieder sehr hart war?

Total die Wellen.. mal ist es richtig gut und ich denke gar nicht an ihn, mal muss ich echt heulen.
Es ist nicht so, dass ich mich unbedingt bei ihm melden müsste (habe die Nummer auch nicht mehr, müsste ich mir dann erst besorgen), aber die Fassungslosigkeit, dass er sich nicht meldet, wird immer größer..

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L
Sei froh das er sich nicht meldet. Ich höre meistens alle 2 Wochen was jetzt erst vor 2 Tagen wegen der DVD das fällt ihm dann Abends um 23 Uhr ein. Sobald ich die doofe DVD los bin werd ich ihn blockieren, ich will endlich meine Ruhe, weil durch sein ab und zu melden bringt er sich immer wieder in meine Gedanken.

#7509


escapancho
Nach 110 Tagen nähert sich der Geburtstag meiner Ex. Noch 9 Tage sind es. Und mich fällt dieses Gefühl plötzlich an, der Drang, ihr gratulieren zu wollen. Per Postkarte, nur ein kurzer Satz, und dazu will ich ihr eine Kurzgeschichte legen, die mir durch meine "Regenzeit" der letzten Monate geholfen hat. Diese soll sie aber erst öffnen, wenn auch sie wieder schwere Zeiten durchmacht. Ich hoffe, dass mich dieser Anfall nicht schwach werden lässt. Das wirkt manipulativ von mir. Und das möchte ich nicht. Ich möchte sie in Ruhe lassen. Gleichzeitig brennt mir die Frage unter den Nägeln, welche Einstellung sie dazu hat. Ist es ihr egal? Wartet sie insgeheim auf Glückwünsche? Ist sie enttäuscht, wenn ich nicht gratuliere. Aber ist das noch wichtig? Sie hat sich - zu Recht - gegen mich entschieden, aber dennoch muss sie mit den Konsequenzen leben. Jetzt, am Ende meines Textes hier, bin ich erleichtert, meine Gedanken hier in einem geschützten Raum aufgeschrieben zu haben. Der Anfall ist vorbei.

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G
Tag 4...
Warum ist das so?
Gestern Abend ging es mir so dreckig, dass ich fast einen Bekannten gebeten hätte vorbei zu kommen und mich in die Klinik zu fahren. Ich dachte ich halte diesen Schmerz nicht mehr aus!
Mir war nach Heulen, aber ich konnte nicht. Irgendwann hat es geklappt und es war zumindest ein wenig befreiend.
Ich habe mich dann betrunken und schlafen gelegt.
Morgens, wenn ich aufwache, stelle ich fest, dass ich die ganze Nacht von ihm und anderen schlimmen Dingen geträumt habe. Wenn ich aufstehe geht es mir dann gut. Ich sitze jetzt im Büro und mir geht es "gut".
Aber Abends bricht der Schmerz immer über mich ein.
Natürlich bin ich daran nicht ganz unschuldig, denn ich sitze den ganzen Abend vor dem Handy und beobachte, dass er permanent online ist. Dann startet natürlich das Kopfkino. Wie amüsant seine Neue sein muss, dass er Abende lang dauerchattet. Das hat er mit mir nicht gemacht, da er eigentlich nicht so der Whatsapp-Typ ist.
Ich habe mir vorgenommen heute Abend weder zu trinken, noch seinen Whatsapp-Status zu überwachen.
Ich trinke fast täglich seit zwei Monaten. Das muss aufhören. Bin gespannt, ob ich ohne Alk auch so gut schlafen kann.

Wie geht es euch heute?

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M
Zitat von gast65657:
denn ich sitze den ganzen Abend vor dem Handy und beobachte

blockieren
löschen

nicht Kopfkino an machen. lieber selbst ins Kino gehen

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H
40. Tag KS
Schon den dritten Tag geht es mir mies und ich frage mich ist es normal, das ich wieder intensiv an ihm denke. Am Tage denke ich öfters und Nachts träume ich oft von ihm. Ich bin mir sicher er denkt auch an mich, aber ich weiß auch, das er seinen Stolz und seine Sturheit nicht ausschalten kann. Da ich vor vielen Jahren in seine Wohnortnähe gezogen bin ist es heute fast unmöglich den EX auszuweichen. Sei es beim Fleischer oder Bäcker. Ich bereue es sehr hier zu wohnen und trage mich mit dem Gedanken zu gehen. Leider, leider habe ich hier eine Wohnung die für mich ideal ist und die Umzugskosten sind auch nicht ohne. Da ich meinem Leben schon oft umgezogen bin habe ich im Moment auch nicht die Kraft zu einem Neuanfang an einem neuem Ort.

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escapancho
Zitat von gast65657:
Gestern Abend ging es mir so dreckig, dass ich fast einen Bekannten gebeten hätte vorbei zu kommen und mich in die Klinik zu fahren. Ich dachte ich halte diesen Schmerz nicht mehr aus!


Was hat dich davon abgehalten? Kannst du das Gefühl beschreiben?

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G
Zitat von escapancho:

Was hat dich davon abgehalten? Kannst du das Gefühl beschreiben?



Das ist eine gute Frage. Ich weiss es nicht.
Ich fühle mich immer wieder an dem Punkt, wo ich aufgeben möchte.
Und irgendetwas hält mich davon ab.
Irgendwas lässt mich weitermachen bis zum nächsten Zusammenbruch.
Für mich ist es ein Erfolgserlebnis wieder einen Tag und eine Nacht geschafft zu haben.

Ich kann das Gefühl nicht beschreiben. Es ist ein unglaublicher Schmerz; ja so groß, dass ich kaum atmen kann und denke mich vor Schmerz übergeben zu müssen. So schlecht ist mir. Fassungslosigkeit. Das Gefühl das einfach nicht überleben zu können. Ratlosigkeit. Verzweiflung. Enttäuschung. Ich kann nicht glauben, dass es aus ist und vor allem nicht, dass alles vorher nur eine Farce war. Dass ich mich so täuschen konnte. Ich will, dass ihn jemand schlägt und ich will dabei zusehen. Liebe und Hass gleichzeitig. Zu- und Abneigung. Es tut einfach weh. Sich so geirrt zu haben. Ich denke es tut deshalb besonders weh, weil ich es eigentlich immer noch nicht glaube und es nur diese kurzen Momente gibt, in denen ich es sehen kann und die zerstören mich. Ich muss anfangen zu glauben, dass es vorbei ist. Sonst leide ich immer wieder von Neuem. Aber ich kann es nicht glauben. Ich will mich nicht so in ihm als Mensch getäuscht haben. Aber die Realität schreit mir ins Gesicht, dass es so ist. Und dennoch höre ich es nicht. Oder nur immer ganz kurz. Vielleicht ist der Schmerz so groß, dass mein Körper oder Geist ihn verdrängt, weil er ihn nicht ertragen kann. Denn es ist schon merkwürdig, dass es mir so dreckig geht, dass ich darüber nachdenke es zu beenden oder in die Klinik zu fahren und kurz darauf geht es mir wieder gut. Das ist doch seltsam. Sogar richtig gut. Meine Kollegen im Büro denken sicherlich, dass alles super läuft mit J., weil ich den ganzen Tag rumspringe und Witze mache. Ich weiss nicht warum. Vielleicht verdrängt mein Kopf es phasenweise, um mir Ruhe zu gönnen.

Vielleicht solltest du mich heute Abend nochmal fragen, wenn ich wieder an dem Punkt bin. Vielleicht kann ich es da besser beschreiben als jetzt.

#7515


A


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