Zitat von honka:Mir geht es schon ein paar Tagen ebenso und wir sollten uns Mut machen es nicht zu tun.
Ich glaube, das Zauberwort ist "Ablenkung".
So eine Mischung aus gefühlen durchleben und sich ablenken ist wohl ideal.
ich merke, dass ich ihn gern um mich hätte.
Zitat von FuerElise:Versuch 2, Tag 1:
Nachdem er gestern Sachen gesagt hatte, die mich ziemlich verletzt haben, fällt es mir heute leichter als bei meinem ersten Versuch. Ich weiß, Tag nicht vor dem Abend loben aber we'll see.
das wichtigste ist, dass du es immer und immer wieder versuchst.
Aus Erfahrung weiss ich, dass die Dinge, die er nach und nach zu dir sagen würde, immer mehr Verletzungen mit sich bringen würden.
Zitat von escapancho:Körper und Seele danken es dir nicht, wenn du gegen sie handelst - im Gegenteil. Irgendwann holen sie sich, was sie brauchen. Ich glaube, dein Inneres schreit gerade danach, gehört zu werden. Übertünche das nicht mit Hoffnung und falschem Ehrgeiz.
wahre Worte.
man muss nicht stark sein. man will es ja schaffen und das kostet eine Menge Kraft, aber man muss sich selber auch die Zeit geben.
liebe gast, ich kann sehr nachfühlen wie es dir geht.
Zitat von gast65657:Ich will das nie nie mehr (!) spüren und ich denke, dass es wichtig ist sich dagegen zu entscheiden. Ich weigere mich das nochmal zu fühlen und ich wünsche mir, dass es klappt. Ich muss einfach aufhören an ihn zu denken und mir auszumalen, was er gerade treibt, um damit wieder diese bittere Enttäuschung zu spüren.
kämpf nicht gegen dich an. du wirst aufhören an ihn zu denken, wenn es soweit ist. aber der Kampf dagegen ist eh verloren.
Gestern sagte mir meine Therapeutin, dass ich nicht alles schlecht machen soll, was mit ihm zu tun hat. dass ich mir auch erlauben soll, schöne Erinnerungen zu haben. vielleicht nicht gerade inn dem Prozess, da bin ich eher wütend. aber im Nachgang kann ich das Ganze mit ihm bestimmt als eine gute Erfahrung mit einem sehr blöden Ende anhaken.
Tag 10 läuft.
Zitat von gast65657:Ich habe zugelassen, dass es mir schlecht geht. Ich habe den Kummer und den Schmerz zugelassen und dachte ich ersticke daran. Ich habe es ausprobiert. Warum soll ich das fühlen? Ich habe beschlossen glücklich zu sein und dass ich das nie mehr fühlen will. Das ist grausam. Sowas will niemand fühlen. Wenn ich wüsste, wen ich dafür anbetteln müsste das nie mehr zu fühlen, so würde ich es tun.
ich vermute jedoch, dass die Rechnung nicht aufgeht. du verbietest dir die Schmerzen, hast sie aber dennoch.
die Schmerzen sind widerlich, ich weiss es. aber ich merke doch, dass nach den Schmerzen auch immer ein bissschen Linderung zu spüren ist
mir tut weinen gut. wenn ich zu angespannt wäre zum weinen, dann würde ich imr einen HeulFilm anmachen.
wir alle haben ein inneres Kind in uns. und es gilt mit ihm pfleghaft und liebevoll umzugehen. und wenn dieses Kind /ein Anteil in dir so schreckliche Schhmerzen hat, dann ist es besser ihm Wärme, Mitgefühl und Liebe zu geben anstatt ihn dazu zu ermuntern die Schmerzen zu ignorieren.
wenn ich so richtige Schmerzen habe, weine ich ganz bitterlich, und rede auch mit mir. ich sage mir "weine ruhig, du hast auch etwas für dich wichtiges verloren, du darfst auch traurig sein"