Zitat von QueenA:Guten Morgen @Razor_cgn, ich mag Deinen Text, da Du versuchst ganz pragmatisch eine Antwort an die TE zu geben. Tatsächlich finde ich vieles an Deinem Text auch wichtig klar zu haben. Ich hab mir Gedanken beim lesen gemacht, was ich so nicht so für mich dennoch anders betrachte, das sind immer feine Nuancen: a) ...
Schön die Gedanken von dir zu lesen, hier mal meine weiteren Ausführungen. Ich bin bei dem Thread von der Grundannahme ausgegangen, das man sich erstmal kennenlernen muss. Das ist ja das Thema der TE.
a) wenn ich jemanden zum ersten mal live sehe, dann wirken nur die Marker. Das ist die erste Hürde die genommen werden muss. Das Gegenbeispiel kennst du: Ja eigentlich ist Leon nicht so mein Typ, weil ich stehe normalerweise auf XYZ, aber irgendwie hat er mich doch gecatcht. Genau das ist das, SIE hat ein gutes Gefühl, wenn sie mit ihm zusammen ist. Beim ersten Date! Da kennst du noch keine weiteren Details. Die Prägungen aus der Kindheit und Lebenserfahrung kommt viel später. Ich dir recht, wenn das Date länger dauert, kommen andere Aspekte zum Tragen. Die Grundsympathie wird in den ersten Minuten entschieden.
b) Das kommt tatsächlich auf die Gewichtung an. Sagen wir so, man keine Beziehung aufbauen, die an Nebensächlichkeiten schon scheitert. Da hast du recht.
c) Mental Load und psychischer Stress
Das ist ein Problem des Feminismus, der Wirtschaft und mangelnden Aufklärung. Das fängt schon bei Kleinigkeiten an, Frauen und Männer haben sich unterschiedlich entwickelt. Frauen bekommen für soziale Interaktionen Dopamin, Männer nicht. Deswegen wählen sie ja oft Berufe, die einen sozialen Charakter haben, es entspricht eher ihrem Naturell. Das "weibliche Säugetier" hat, egal wie man es dreht, immer primär nur eine Aufgabe. Diese Entwicklung gibt es seit 2 Millionen Jahren. Die 100 Jahre Feminismus, seit den Suffragetten, überschreibt nicht die Evolution. Der gesamte Organismus einer Frau hat sich so entwickelt. Das kann man gut finden oder nicht, es ändert nicht die Fakten.
Aber! Das heißt nicht, das eine Frau minderwertig ist, ganz im Gegenteil, ohne sie, würde eine Gesellschaft aussterben. Da schließt sich der Kreis, man hat Frauen in das gleiche Hamsterrad gesteckt, wie die Männer, zum Wohle der Wirtschaft, ohne zu bedenken, das ohne vernünftige Erziehung und Familie, der gesellschaftliche Zusammenhalt komplett zusammenbricht. (Studie der APA aus Amerika von 2023, 52,4% der Amerikaner haben ein Cluster-B Persönlichkeitsdefizit). Aber das wäre ein Buch für sich selber!
d) der SMV beschränkt sich rein auf das optische! Für das was du beschreibst, gibt es den RMV (Relationship Markt Value). Der SMV ist eher bei Online Dating zu Hause, da man dort nur ein Marker hat, nämlich das Bild. Oder analog, die Frau auf der anderen Straßenseite, wie attraktiv ist sie? Mehr nicht! Es geht nur um die Optik.
Nein, das ich mich als A-Hole beschreibe ist Selbstironie, ich bin ja als Patenonkel öfters in der Schule oder bei anderen Gegebenheiten diverse Anhänger der Woke-Ideologie ausgesetzt, die hassen mich wie die Pest. Ich mache mir ein Spaß draus, die Leute mit ihrer Doppelmoral oder ihren logischen Fehlschlüssen zu konfrontieren.
Das ist aber nicht der Grund, meine Beste und ihr Mann wissen was ich kann und meine Wege haben immer zum Erfolg geführt. Oft ungewöhnlich, wie der Protagonist in einem Rollenspiel, man ist gleichzeitig Held und der größte Drecksack.