Habe ich die Sache falsch verstanden? Ich dachte, dass die Frau des TEs bereits etwas mit dem Typen aus der Kanzlei hat? Wenn dem nicht so ist oder die Tatsachen da eher schwammig sind, dann besteht auch grundsätzlich eine Chance für diese Variante:
Frau bringt Konkurrenz ins Spiel, um dem Mann zu hause mal etwas Dampf unterm Kessel zu machen. Denn in der Regel sind die Männer, von denen Du nichts, aber auch wirklich gar nichts mitbekommst die Männer, die Dir wirklich gefährlich werden. Die Männer, die in die Partnerschaft eingebracht werden und da für Schwung sorgen, sind meist installierte Konkurrenz.
Zitat:Ich habe die Sorge, dass wenn der Kollege nachher Geschichte ist, Ich immer noch weiter Hassobjekt statt mögliche Option bin..
Ist Dir mal aufgefallen, wie viele Frauen den Ex als total miesen Typen bezeichnen und kein gutes Haar an dem lassen und bei sich bietender Gelegenheit dann doch wieder etwas mit dem Ex starten? Du musst natürlich differenzieren zwischen "nett aber bestimmt Grenzen ziehen" und "zickige Aktionen, um der Ex das Leben schwer zu machen". Letzteres zeigt nur, dass der Stachel extrem tief sitzt. Und sowas zeigt der Dame in der Regel auch, dass sie alles im Griff hat (-> Sicherheit!).
Zitat:Hallo Urmel, deine Ausführungen sind sicherlich interessant, aber der TE wünscht einen konkreten Vorschlag über seine weitere Vorgehensweise. Wissenschaftliche Abhandlungen helfen ihm im Moment recht wenig.
Und ich wünsche mir zwei Blondinen mit dicken Gazongas, die mir leckeren Gerstensaft im kleinen Schwarzen bringen.
Wir Männer tendieren dazu, dass wir sehr akribisch nach dem "warum" suchen. Aber eher im Sinne von "wo ist der Fehler im System?", um eben aus dem Fehler zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Die Damen interessiert das "warum" eher nicht, denen reicht das Wissen, dass ihre Tricks aus der 8ten Klasse auch mit 30 oder 40 Jahren noch ziehen.
Ich könnte jetzt aus dem PU-Wissen die Standards zitieren, die, wie gesagt, den Damen schon seit der 8ten Klasse geläufig sind. Konkurrenz, Push&Pull, Freeze Out und was es da nicht alles gibt.
Kann man nutzen, aber wenn man ansonsten ne Wurst ist, dann hat man bei längeren Beziehung den göttlichen Zorn der Damen gepachtet, sobald die Wind davon bekommen, dass fast alles Fake ist. Und daher muss der Mann in der Regel erst erkennen, warum die Sachen so ablaufen, wo er an seinem Wissen arbeiten muss um dann zu erkennen, dass er nicht auf alles EInfluss hat und manche Dinge einfach im Sinne der deutschen Eiche an sich abprallen Lässt. Interessanterweise bedeutet dies aber, dass ein Mann lernt, sich nicht durch seine Gefühle (Ängste!) lenken zu lassen und so aus sich selbst weiß, welche Situation zukünftig wie gemeistert werden muss.
Das ist sehr konkret. Der TE muss erstmal wieder erkennen, dass er Wert besitzt. Denn der Witz bei der Sache ist, dass Wert zum Teil nicht konkret durch Fakten aufgebaut wird, sondern zum Teil hat ein Mann Wert,
weil er sich selbst Wert gibt.
Sähe zB so aus, dass wenn der Mann weiß, dass er gegen das kurzfristige Status-Gehampel der Dame eh nix ausrichten kann und er weiß, dass wenn er an sich arbeitet auch andere Damen ihn interessant finden (Konkurrenz), er auf das Knöpfedrücken der Dame locker reagieren kann und sich selbst nen Bunten macht. Demonstriert Unabhängigkeit, nimmt der Dame einen Knopf, den sie drücken kann und initiiert Unsicherheit. Und wie wir gelesen haben, fördert Unsicherheit Anziehungskraft. Ob diese ausreicht, steht auf einem anderen Blatt. Aber, lässt er sich durch Konkurrenz und Knöpfedrücken aus der Ruhe bringen, zeigt er Angst und dies
kostet ihn Anziehungskraft.
Der erste Schritt zu allen Verbesserungen fängt im Kopf des TEs an. Und ihm diesen Weg zu erleichtern zeige ich ihm die Dynamiken, die da am Werk sind. Und er kann jetzt entscheiden, ob er lieber auf Dinge vertraut, die ihm die gesellschaft zur Pflichterfüllung in den Kopf geballert hat oder ob er den Weg geht, der Ergebnisse bringt. Ist seine Sache.