Katharina8
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mein Exfreund hat sich Ende September von mir getrennt und seitdem geht es mir sehr schlecht. Wir hatten Probleme in unserer Beziehung und ich habe selbst oft daran gezweifelt. Wir sind einfach sehr unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und irgendwie haben wir nicht so recht einen gemeinsamen Nenner gefunden. Ich war mir der Probleme wie gesagt bewusst, aber mir war nicht klar, dass er so weit ist, sich trennen zu wollen. Er hat gesagt, dass er mich liebt, aber er keine Zukunft sieht, in der wir beide glücklich werden.
Ich haben die Wochen und Monate vorher schon mitbekommen, wie er sich distanziert hat und habe es auch oft angesprochen. Er meinte jedoch immer, dass er mich liebt und dass er einfach gestresst ist.
Als er den Wunsch zur Trennung ausgesprochen hat, hat es mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Ich hatte bisher nur bei meiner allerersten Beziehung mit 17 Jahren Liebeskummer und dachte, dass ich das nie wieder so intensiv spüren müsste. Wie falsch ich doch lag.
Dieser Schmerz ist kaum zu ertragen. Ich fühle mich so verlassen, abgelehnt, hoffnungslos, einsam und verzweifelt. Paradoxerweise ging es mir nach den ersten paar Tagen relativ gut, ich habe mich stark gefühlt und mir gedacht „Jetzt erst recht.“. Mittlerweile ist die Trennung schon 5 Wochen her und es geht mir schlechter denn je. Vielleicht, weil ich das Gefühl habe, dass es immer realer wird, je länger es andauert. Und die Chance, dass er es sich anders überlegt, immer kleiner wird. Ich wache jeden Morgen auf und falle in ein Loch. Ich spüre diese Traurigkeit so intensiv, dass ich manchmal nicht weiß, wie ich das länger aushalten soll. Ich habe nicht viele Freunde, aber die, die ich habe, tun ihr Bestes, um für mich da zu sein. Ich will am liebsten aber einfach nur zu ihm… wir hatten seit der Trennung absolut keinen Kontakt, ich habe ihn mittlerweile auch auf Instagram gelöscht. Ich frage mich die ganze Zeit, ob es ihm auch schlecht geht, ob er mich vermisst, ob er es bereut.
ich weiß rational, dass es auf lange Sicht wahrscheinlich für uns beide das Beste ist, getrennte Wege zu gehen, aber oft will ich einfach nur zurück zu ihm und hoffe, dass er eines Tages vor meiner Tür steht. und dann ärgere ich mich selbst darüber, dass ich so denke.
Ich weiß gar nicht genau, was der Zweck meines Posts sein soll. Ich fühle mich einfach so verzweifelt und traurig, ich glaube ich brauche Zuspruch und Hoffnung, dass es besser wird.
Danke an alle, die bis hierher gelesen haben!
Liebe Grüße,
K.
