Rosan
Gast
mir geht es seit dieser Woche wieder deutlich besser. Ich konnte mich wieder auf meine Arbeit konzentrieren. Einerseits hat mich die Arbeit gestresst, andererseits jedoch auch irgendwie wieder ein wenig zusammengeflickt. Mich haben vergangene Woche etliche Situationen getriggert. Die Grübelei war voll im Gange UND: ich habe gemotzt und geschimpft, wo man mich verstand. Ich habe mich positioniert und abgegrenzt, wo es angezeigt war. Ich habe die Angelegenheiten konstruktiv gelöst, wo es möglich war. Mir ging es zwischenzeitlich hundsmiserabel, doch ich habe auf mich aufgepasst. Ich konnte schöne Situationen/Dinge genießen, habe mich an der Gesellschaft von wohltuenden Menschen erfreut... Ich freue mich jeden Tag wie Bolle, dass ich es geschafft habe, weihnachtlich zu dekorieren und höre meine neuen Weihnachts-CD´s.
Die Trigger-Eiernasen setze ich, wenn ich im Bett liege, gedankenmäßig in Papierbötchen, die einen Fluß hinuterfahren.
Wenn ich besonders sauer bin, endet der Fluß mit einem bösen Wasserfall
Es funktioniert. Ich habe geschlafen, wie ein Baby!
Ich habe jeden Tag mitgelesen, doch nicht die Energien gehabt, zu schreiben. Ich finde, hier ist richtig schöne Stimmung, den meisten geht es gut oder besser (natürlich mit Einbrüchen) Das freut mich so!
Hach Lassy, was Dein Berlin, wird nächstes Jahr mein Paris! Dein "innerer Reisebericht" hat mich hocherfreut. Tausend Küsse nach Berlin. Ich wünsche Dir noch 1.000.000 rosa Pullis und knackige A-ha-Erlebnisse!
@Southwind: ich finde, Du hast einen sehr sensiblen Kompromiß gefunden, zwischen ihr helfen und dem, was Du ertragen kannst!
Heute lag ich mit meinem süßen Sohn auf der Couch und wir haben Mickys turbulente Weihnachtszeit geschaut. Kerzen an, kuschelige Katzenkinder an den Füßen: ich war glücklich, ohne Angst & Anspannung.
Ich verabschiede mich eine Weile, da ich sonst immer wieder versucht bin, mehr auf ihn, als auf mich zu schauen. Das Lesen & Schreiben hier hat mir sooo viel geholfen. Vielen Dank!
Wie wäre es mal, mit einer Stabilisierungsliste? Ich fange mal an, vielleicht habt Ihr ja Lust:
- jeden Tag neutral begrüßen und sich überraschen lassen
- sich über Fortschritte freuen, geduldig sein mit den "Zwischenfällen"
- kleine Freuden/Augenblicke genießen und in seinem Herzen sammeln
- so vernünftig wie möglich essen, schlafen, ruhen
- seinen Körper spüren durch laufen, Gymnastik, tanzen, cremen, kuscheln (auch die Bettdecke ist super)...
- sich mit angenehmen Gerüchen, Licht, Musik umgeben
- etwas tun, was man schon lange tun wollte - Erledigungen wie Schönes
- schöne Bücher lesen und Filme sehen
- sich mit angenehmen Menschen umgeben
- sich selbst Weihnachtsgeschenke einpacken
Ich drücke Euch und wünsche Euch weiterhin das Aller-aller-allerbeste, aber sowas von. Eine schöne, bunte, fried- und freudvolle Weihnachtszeit.
Rosan
