Belladonna
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Zitat von frauantje:bereite mich gerade auf die morgige paartherapie vor......und lese zur Stärkung noch eure beiträge.....ich werde diese Therapie morgen beenden.....mein ziel hat sich verändert
Cool! Da ist Dein Pragmatismus an der richtigen "Bau"-Stelle angewendet
Viel Glück.
Übrigens war ich mal in einer ähnlichen Situation.
Ich und ein Ex-Freund, vor hundert Jahren.
Er wohnte vorübergehend bei mir und ich hatte 2 Zimmer, eins für meinen Sohn und eins dann eben für uns.
Er suchte eine neue Wohnung und somit und weil er Selbständig war und eigentlich ein lieber Kerl, war das für mich erstmal ok.
Irgendwie ging es dann los, daß er abends im Bett "immer lesen" wollte.
Kein S***.
Naja, ist ja auch kein Pflichtprogramm, daß man regelmäßig absolviert, insofern war ich ganz tolerant.
Und da ich mich sebst außerordentlich attraktiv fand, hatte ich auch gar keine Zweifel, daß, wenn er mit dem Buch fertig ist, daß wir dann...usw..
Wir hatten auch vorher im Bett nie Probleme...
Jedenfalls zog sich das. Das nächste Buch wurde angefangen...Es vergingen Wochen.
Ich stellte Fragen.
"Duhu, Schatzi, wollen wir nicht mal wieder..." "Nee, Du, ich wollte das Buch noch lesen..."
1 Woche später...
"Geht es Dir gut?" "Ja, ja, ich will nur das Buch..."
Noch eine Woche später....
"Hast Du ein Problem, über das Du sprechen möchtest?" "Nein, alles ok, ich will nur das Buch..."
2 Wochen später....
"Hast Du ein Problem mit mir, über das Du sprechen möchtest?" "Nein, ich habe kein Problem mit Dir, ich will nur das Buch..."
3 Monate später....
Ich schlug dann vor, mal einen Paartherapeuten aufzusuchen, da mir das langsam suspekt wurde und ich eben andere Hintergründe vermutete.
Es aber eben auch nicht ok fand, als Partnerin so ausgeschlossen zu werden.
Anscheinend hatte er auch kein Vertrauen. Und da ich keinen Grund in mir oder meinem Handeln erkennen konnte, dachte ich also,
da müssen wir für die Beziehung mal was "erarbeiten" und uns Hilfe holen.
Gesagt getan, Paartherapien waren auch zu der Zeit schon sehr ausgebucht und die einzigen, die einen zeitnahen Termin hatten, waren
die Katholiken . (ich will jetzt keinen beleidigen, aber die Katoliken...und S***...ich hatte da so meine Vorurteile
Ja, und ein Mann sollte es sein, damit mein Schatzi sich auch sicher und verstanden fühlt.
Ich kochte eigentlich schon innerlich ob der Situation, ich fand das irgendwie auch verlogen bzw fühlte ich mich so abserviert,
ohne mich wirklich wehren zu können, irgendwie aufs Abstellgleis gestellt und nicht wieder abgeholt.
Und er war immer da, also da gab es keine Andere....hm...
Jedenfalls erste Therapiestunde, der Therapeut ein Mann, erste Frage an mich:
"Was ist denn der Grund Ihres Besuchs?"
"Nun, er sagt mir seit mittlerweile 3 Monaten, er möchte lesen. Wir haben von heute auf morgen keine S** mehr. Und ich frage mich,
was da wirklich hintersteckt, ich kann das so nicht mehr glauben, das es da kein Problem gibt. Und so fühle ich mich irgendwie ausgeschlossen
und würde das gern bearbeiten."
Und dann hate er ihn gefragt, er meinte, nee, ich will einfach nur lesen.
Da blafft mich der Therapeut an, ich könnte doch den armen Mann nicht zum S** zwingen!
Waaaah!
Ich bin sooo wütend geworden und fühlte mich sooo mißverstanden.
Ich habe dann eine Szene gemacht und hab "den beiden Männern" noch viel Spaß dabei gewünscht, stolz darauf zu sein, sich zu verweigern und nicht zu
schnallen, daß es ein Problem gibt. Und beim Herziehen über die ach so S***-süchtigen, erpresserischen Frauen. Und bei den Buchbesprechungen
Und dann bin ich gegangen und hab sie da sitzen lassen.
Kurz darauf haben wir uns auch getrennt und ja, es gab natürlich ein Problem:
Seine Mutter hatte ihm , als er mal meinte, er hätte Schwierigkeiten, morgens aufzustehen, ihre Psychopharmaka (AntiDepressiva) gegeben
Und die nahm er- ohne ärztliche Kontrolle und ohne Therapiebegleitung - seit 3 Monaten!
Nee, gar keinen Grund, ich will nur lesen...
Naja, lange Rede, kurzer Sinn: Der Therapeut hat gar nix begriffen und hat schon in der ersten Stunde Partei ergriffen, wo er doch hätte
vermittelnd und neutral sein sollen. Kenn ich. Ich bin gleich beim rausgehen an den Tresen dort und hab ihnen voller Wut gesagt,
der sei unfähig . So!
Also: Solche gibt's! Viel Durchhaltevermögen wünsch ich Dir! Berichte!
lg, Belladonna
), wird mein Ex langsam pampiger bei den zwangsläufigen Gesprächen bei der Übergabe des Sohnes. Er fragt immer wieder Sachen ab, die ihn entweder nichts angehen oder behauptet ich hätte ihm die Info nicht gegeben, die ich ihm aber zu 100% gegeben habe, er hätte etwas nicht gewusst und es deswegen nicht gemacht. Da spiel ich aber nicht mehr mit. Muss er sich jetzt selber drum kümmern und um sein organisatorisches Chaos. Mit Informationen bzgl. der anstehenden ZV (Termin steht jetzt fest) des Hauses ist er auch sehr sparsam. Muss man ihm alles aus der Nase ziehen und ewig bohren und nachfragen bis er mal mit konkreten Infos rausrückt. Echt zum kotzen. Als wenn mich, als noch Miteigentümerin, das alles nichts angeht.
. Und das soll auch so bleiben.