Zitat von Gastmann:Vielleicht kannst du, wenn du noch offener wirst und damit sensibler und verletzlicher auch Männer anziehend finden, die nicht so extrem sind.
Kühlschrankkalt brauchst du krasse typen, sonst kommt nix an.
Das war tasächlich der erste "seiner" Art. Aber es hat ja auch noch etwas komplexere Ursachen, mit so jemandem zu verkehren.
Ich hatte doch schon das Vergnügen mit weitaus gesünderen, liebevolleren und ehrlicheren Männern eine Beziehung führen zu können.
Ich finde zartere Seelen auch nicht unbedingt weniger anziehend. Soweit sie ein standing haben.
Und das habe ich wohl anfangs bei diesem Mann gesehen oder vermutet. Das war aber reines Posing seinerseits und anfangs eben auch
nicht überprüfbar. Es geht mir also auch um Authentizität und nicht um den ewigen Knallbonbon, den blinden Aktionismus, das ewige Feuerwerk.
Mal zur Ruhe kommen ist auch ganz schön schön. Und das geht mit solchen nu gar nicht. Und das hat mich auch genervt.
Da fehlte auch die Sinnlichkeit, die Hingabe an etwas Schönes.
Aber ja, ein bißchen Pepp brauche ich schon, da muß mir schon einer was entgegensetzen können, muß Hürden nehmen.
Ein bißchen um mich kämpfen, sich bemühen.
So langsam merke ich, daß das vielleicht nicht unbedingt die einzige Methode ist, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen,
Es haben sich schon viele um mich bemüht, ich war sehr wählerisch und irgendwie schwierig.
Man munkelte, ich sei zickig

Männer hatten auch Angst vor mir und meiner Scharfzüngigkeit.
Ich kann Verbal-Karate (Schwarze Zunge, weißt...- so wie: ich habe einen schwarzen Löffel in Joghurt...

)
Im Grunde steht man sich da selbst im Weg, man will ja, aber kann irgendwie nicht immer so. Zum Glück hatten einige Geduld
Zitat:Wer fährt mit nem Rennrad schon downhill.
So issas
Zitat:Teufelskreis durchbrechen......tolle aufgabe, oder.?
Alles hat seinen sinn.....wenn wir es erkennen
Jo, so sehe ich das. Ich glaube, ein bißchen "restbehindert" werden wir immer bleiben, aber dadurch auch wiederum sehr sensibilisiert in bestimmten
Bereichen. Mittlerweile bleibt mir zwischenmenschlich kaum noch etwas verborgen.
Während mir allerdings vor 20 Jahren Vieles im sozialen Miteinander als das größte Rätsel erschien.
Man muß sein Erbe halt irgendwann antreten, es gibt kein anderes
In diesem Sinne noch einen schönen Abend Dir, schön, daß Du geschrieben hast, das Du das hier so teilst- ganz schön groß!
lg, Belladonna