Sie - Esther - ist echt ein Unikat

Aber, ich glaube, sie zeigt uns einen Weg auf. Einen Weg, der GUT ist:
Was ist (seelische) Gesundheit?
Beim Lesen in einem anderen Blog stolperte ich über diese Frage, die ich nach meinem Wissen, meiner Lebenserfahrung und meinem Gefühl hier in meinem eigenen Blog beantworten möchte.
Der Mensch ist ein Ganzes, obschon unsere GesellschaftzuKopflastigkeitneigt.
Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit.Das Erscheinungsbild eines gesunden Menschen wirkt auf uns harmonisch und kongruent.
Was er sagt, stimmt mit seinen nonverbalen Signalen überein, die Proportionenseines Körpers sind "stimmig", alles passt zusammen. Das Bewegungsmuster eines gesunden Menschenistgeschmeidigund flüssig, sein Blick istwach und offen. Durch seine Gestik und Mimik unterstreicht er, was er sagt.
Wir Menschen sind soziale Wesen und können daher nicht isoliert voneinander betrachtet werden. Jedes Tun oder Unterlassen eines Menschen ebwirkt etwas bei seinen Mitmenschen. Jedes ausgesprochene oder verschwiegene Wort bestimmt die Stimmung zwischen Menschen entscheidend mit. Jede ausgelebteoder unterdrückte Gefühlsregung beeinflusst die Atmosphäre ebenso.
Was ist seelische Gesundheit?
Einen seelisch gesunden Menschen erkennen wir an seiner Wirkung auf sein (nächstes) Umfeld.
So genannte gespaltene Persönlichkeiten übertragen ihre innere Spaltung früher oder später auf ihr Umfeld. Da mag man an so manche Firma denken, in deren Chefetage ein disharmonischer Mensch sitzt, weshalb das Team nicht harmonisch zusammenarbeitet, Kollegen gemobbt werden und Spannungen ungelöst bleiben.
Auch vor der Familie eines gespaltenen, inkongruentenMenschenmacht seine eigene Spaltung nicht Halt. Wo ein in sich gespaltener Mensch interagiert, scheiden sich die Geister. Disharmonie und Chaos regieren. Der Erziehungsstil ist für die Kinder nicht nachvollziehbar. Was jetzt gilt, kann fünf Minuten später schon wieder "verkehrt" sein. Daherlernensich Kinder aus zerstörerischen Familien oftsehr rasch dem sich drehenden Fähnlein im Winde anzupassen. Sie können auf nichts vertrauen und sich auf nichts verlassen.
Statt eines starken Teams wird eine Familie auf das Basis der Spaltung eines Elternteils, die die Spaltung der Eltern als Erzieher nach sich zieht, zu einem Ort der Einzelkämpfer mit gelegentlich wechselnden Bündnissen. Letztendlich bleibt jeder Beteiligte sich selbst überlassen. Kinder gehen schwer belastet oder gar dauerhaft geschädigt aus solchen Familien heraus. Wer niemandem vertrauen und sich auf nichts verlassenkann, wenn sein Wohlund sein Gedeihen doch genau davon abhängen, wird seelisch krank.
Wo kein Vertrauen ist, ist keine Liebe. Vertrauen (Urvertrauen) ist die Basis der Liebe und damit die Basis für ein Leben in seelischer Gesundheit. Ein Leben ohne Liebe macht krank, innerlich arm und einsam.
Einen Sonderfall menschlich wirkender Existenz möchte ich im Folgenden schildern:
In meinem Leben kam ich mit mehreren Menschen in Berührung, die uns deutlich zeigen, wie krank ein Leben ohne eigene Liebe machen kann. Diese Menschen ohne tiefe Gefühle, ohne wirkliches Mitgefühl für Andereund ohneGewissen nennt man "Soziopathen" oder "Psychopathen" oder man spricht von der "Antisozialen/Dissozialen Persönlichkeitsstörung" Betroffener.
Psychopathen neigen dazu, immer wieder die Regeln sozialen Verhaltens zu brechen (einige von ihnen brechen auch die gängigen Gesetze wieder und wieder), ohne daraus für die Zukunft zu lernen.
Sie unterwandern und verletzen die Persönlichkeits- und Schmerzgrenzen der Menscheninihrem Umfeld immer wieder und zeigen sich dabei uneinsichtig, weil sie ihrem Handeln oder Unterlassen (beides kann verletzen) nur ihre eigenen (egozentrischen) Maßstäbe zu Grunde legen. Ich habe selten so lernunfähige Wesen im sozialen Bereich erlebt wie Psychopathen.
Selbst kleine Kinder lernen durch Misserfolge mit Anderen, ihr Verhalten dahingehend zu korrigieren, dass es ihrem Umfeld (und dadurch auch mittelbar ihnen selbst) wieder zuträglich ist.
Nicht so der Psychopath. Er erschleicht sich gekonnt durch Manipulation und schauspielerisches Talent das Vertrauen und die emotionale Öffnung seiner Mitmenschen, um genau dort, wo sie am verletzlichsten sind, zuzuschlagen. Das verwirrt die Betroffenen, die sich eine solche gezielte Gewalt zunächst nicht vorstellen können. Wer würde schonmutwilligdas ihmentgegengebrachte VertrauenaufsSpiel setzen, wo wir doch alle wissen und spüren, wiekostbar Vertrauenist?
Vertrauen kennt ein Psychopathnur von Anderen.Ihm selbstgehtesimUmgangmitseinen Mitmenschen um Macht und Kontrolle. Da ersich gernhinter der Maske der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft versteckt, fallen Andere so leicht auf ihn herein. Ist die Falle erst einmal zugeschnappt und die (emotionale) Verwirrung in Gang gesetzt, so neigt der gesunde Erwachsene (und leider auch das gesunde Kind) dazu, die Ursachen für die in der Beziehung mit einem Psychopathenauftretenden Unregelmäßigkeiten bei sich selbst zu suchen. Das ist ganz im Sinne des Psychopathen, weilesseinen SpielregelnimUmgangmituns entspricht: Verführung, Destabilisierung, Schwächung des Anderen.
Psychopathen selbst sind davon überzeugt, alles richtig zu machen. Daher liegen aus ihrer Sicht sämtliche Probleme beim Gegenüber.Und wenn das Gegenüber ebenso denkt/fühlt und die Probleme auf sich selbst bezieht, haben sieesschonerfolgreichvergewaltigt mitihrerWeltsicht. Sie haben die Macht und die Kontrolleüberdas, wasgeschieht.
Insbesondere für Kinder und selbstunsichere Menschen, die einem Psychopathennichtdie Stirn bieten können, kann der Umgang mit diesen Wesen, die aussehen wie Menschen, aber emotional betrachtet keine sind, fatale, weil zerstörerische Folgen haben.
Schon der starke Mensch bekommt Selbstzweifel im Umgang mit einem Psychopathen. Warst du gestern noch mit dir zufrieden, so wirst du es im direkten Umfeld eines Psychopathen nicht mehr sein, denn er wirkt wie ein verkehrter Spiegel auf dein Selbstwertgefühl und deine Selbstliebe.
Psychopathen kommen nicht nur als Verführer, sondern auch sehr gern als Opfer aus ihren vergangenen Beziehungen, da sie dadurch das Mitleid ihres neuen Umfeldes erwecken. Für Beziehungsprobleme, Konflikte und gescheiterte Beziehungen zeigen sie selbst sich nicht verantwortlich. Sie finden immer jemandem, dem sie die gesamte Verantwortung für das, was im zwischenmenschlichen Bereich schief gelaufen ist, aufbürden können.
Was Psychopathen am meisten verabscheuen, sind abgrenzungsfähige Menschen, die ihrem manipulativen Spiel auf die Schliche kommen, was durchaus eine Weile dauern kann.
Ihre grundsätzliche Beherrschtheit und Selbstkontrolle brechen ein, wenn du ihnen erfolgreich Grenzen setzt und dich dadurch ihrem Machteinfluss entziehst. Wenn du Ernst machst mit der Abgrenzung, zeigen sie ihr wahres Gesicht. Sie trotzen und toben mitunter wie kleine Kinder und zeigen dir dadurch, dass du nur ein Spielzeug für sie warst, dessen sie sich durch dein konsequentes "Nein" beraubt fühlen.
Ohne eigene seelische Inhalte sind Psychopathenauf Füllungdurchuns angewiesen. Ihr Lebenselixier sind unsere tiefen Empfindungen, die sie selbst nicht haben. Entziehst du ihnen deine Fülle, bleibt nichts als eine leere Hülle zurück, die, getrieben vom Hass zu zerstören versucht, was ihr nicht mehr zugänglich ist.
In Mobbinggeschichten sind nicht selten Psychopathen maßgeblichamWerk. Aus ihren Maske der einstigen Freundlichkeit, Güte, Weisheitund Hilfsbereitschaft wird eine hässliche Fratze, wenn sie sich ihrer Macht über dich beraubt fühlen.
Liebe lässt den Anderen seiner Wege gehen, wenn er dazu bereit ist. Nichtliebe, die der Psychopath uns inseinem gesamten Daseinhinter den Maskenklar symbolisiert, quittiert deine AbgrenzungmitHass, Neid, Trotz, beleidigtemRückzug, Mobbing, Stalking, Verleumdung etc.
Nie habe ich einen Psychopathen wohlwollend über jene sprechen hören, die ihn verlassen haben. Psychopathen können nicht durchweg gut über ihre Expartner sprechen, weil sie sich selbst dann mitverantwortlich zeigen müssten für das Scheitern ihrer Beziehungen. Verantwortung für die Zerstörung, deren Ursache sie selbst sind, zu übernehmen, ist ihnen fremd. Aus Beziehungen mit Psychopathengehen Menschenbefreit, oftleider aberauch geschädigt hervor. Je sicherer die Grenze zwischen dir selbst und einem Psychopathen ist, umso besser wirst du das Erlebte aufarbeiten können. Fast immer lösen sich die Opfer aus solchen Verbindungen (daseinefrüher, das andere später), die sehr einseitig sind. Einer gibt Vertrauen, Liebe und Offenheit, der Anderenimmtund macht sich das alles zunutze. Beziehungen mit Psychopathen erkennst du an diesem ausnützerischen Element.
Es gibt nur einen Weg, die Zerstörungdurch einen Psychopathen zu überwinden und aus seiner Nichtliebe für dein Leben zu lernen:die Liebe.
Durch die Augen der Liebe betrachtet istein Psychopathwedermächtig, noch stark und auch nicht mehr gefährlich für das eigene Wohl. Er ist in Wahrheit eine leere Hülle, die sich beständig von der Außenwelt anfüllen lassen muss, um den Hauch einer Existenz darzustellen.
Doch es bleibt bei diesem Hauch, weil ihm das fehlt, womit wir Anderen unsere Beziehungen aufbauen und aufrecht erhalten: Vertrauen und Liebe. Für den Psychopathen sind BeziehungennichtsSicheres, weilerkeineeigene Substanz einbringen kann. Daher "sichert" er seine Beziehungen ab durch Macht, Kontrolle und Manipulation. Das alles braucht die Liebe nicht.
Liebe ist seelische Gesundheit. Sie geht mit Vertrauen einher und mit der Bereitschaft und Fähigkeit, sich als Mensch weiter zu entwickeln.
Seelische Krankheit ist unter anderem innere Spaltung, innere Leere und Substanzlosigkeit. Seelische Krankheit zeigt sich am regressiven Verhalten äußerlich erwachsener Menschen. Sie zeigt sich nicht immer auf den ersten Blick, aber sie wird in Konfliktsituationen augenscheinlich.
Ob und wie ein Mensch zwischenmenschliche Konflikte für sein Umfeld und sich gelöst hat, zeigt der Blick in seine (Beziehungs-) Vergangenheit. Denn wir sind soziale Wesen, deren wahres Selbst sich in unserer Interaktion mit anderen sozialen Wesen zeigt.
Psychopathen zeigen uns, was Nichtliebe ist. Durch die Interaktion mit Psychopathenkönnenwirwachsen inunserer eigenen Liebe, wie es in meinem Leben geschehen ist. Den Psychopathen auf meinem Lebensweg bin ich sehr dankbar für alles, was sie mir gezeigt haben. Denn durch sie musste ich eine Entscheidung treffen: Nichtliebe oder Liebe.
Ich habe mich für die Liebe entschieden, die mich immunmacht gegen Manipulation, Verführung und Verwirrung nach Psychopathen- Art. Es hat lange gedauert, bis ich alledem auf die Schliche gekommen bin. Besser spät als gar nicht.
Heute begegne ich Psychopathen mit der Liebe, mit der sie nichts anfangen können im Gegensatz zur seelisch gesunden Mehrheit.