Ich möchte euch noch mal etwas zeigen - und ja, ich hatte eine Grund noch mal bei N.-N. rein zu gehen. Es gab noch etwas - was mir nicht klar war. "WAS" passierte eigentlich mit mir? wie konnte das alles geschehen?
Damals - nach dem Narzissten - hatte ich das Gefühl - ich war seiner Mutter immer ähnlicher geworden

Ich hätte wie sie geendet
Wir hatten das Thema hier schon mal - sie ist fordern, benutz ihn nur um ihr eigenes schwaches ICH aufzubauen - der emotionale Missbrauch eben - bedürftig ist sie, kann nicht alleine sein!
Ich wusste nur nicht, was mit "MIR" passiert war - was machte das alles mit "MIR"? Wieso? Wie konnte das passieren?
Lest das mal - für die, denen es vielleicht noch nicht klar war. Mir gab es die Antwort darauf! (Text ist verändert)
Hi,
ich hab mich hier vor ca. anderthalb Jahren mal angemeldet. Seit wenigen Tagen bin ich viel hier im Forum.
Was mich zurück hierher führt, ist Folgendes:
Ich bin in meiner Beziehung in die Rolle zurückgefallen, die ich mein ganzes Leben lang hatte. Konkret bedeutet das, dass ich meinen Partner in die Rolle dränge, die meine Mutter frühe innehatte. Ich bin sicher, dass ich derjenige bin, der da etwas projiziert.
Noch konkreter: Mein Partner ist nicht glücklich in seinem Job und auch nicht mit sich selber. Ich sollte das, meiner Meinung nach, einfach bei ihm lassen, fühle mich davon aber bedroht. Das hat dazu geführt, dass ich in den letzten Wochen zunehmend an ihm rumkritisiert habe, ihm ständig gesagt habe, was er tun sollte, wie er was tun sollte, bis in kleinste Details wie grammatikalische Fehler verbessern und darauf hinweisen, wie man seine Wäsche richtig zusammenlegt. Dabei werde ich zunehmend unfreundlicher, weil ich gleichzeitig versuche, mich abzugrenzen und zu schützen. Ich denk auch immer nur darüber nach, wie es ihm gerade geht, ob ich ihn vllt. verletze, was er braucht usw.
Dieses Verhalten ist original das, wie ich mich früher meiner Mutter gegenüber verhalten habe. Mit den gleichen Gefühlen. Die Eltern-Kind-Rollenvertauschung, bekannt, denke ich. Ich habe die Verantwortung für sie aufgedrückt bekommen und übernommen, seit ich auf der Welt bin.
Dabei finde ich Dinge an mir, die ich von ihr kenne, und das macht mir sehr zu schaffen. Mein Partner hat mir oft gesagt, ich würde ihn idealisieren. Das stimmt so nicht. Ich bin weit gekommen in den letzten paar Jahrn und schaffe es immerhin öfter, meine eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu spüren, und wenn ich dann bei mir bin, kann ich auch ihn so sein lassen, wie er ist, und das ist ein sehr schönes Gefühl. Die zweite Sache ist, dass ich versuche, ihn so zurechtzubiegen, wie es mir passt. Auch das will ich nicht, ich möchte so gerne wieder die Gewissheit spüren, dass er die Verantwortung für sich hat und nicht ich.
In letzter Zeit hat sich mein kontrollierendes, elternhaftes Verhalten so zugespitzt, dass ich derart tief in Selbsthass versunken bin, wie ich es schon lange nicht mehr kenne. Ich hab mich körperlich gekrümmt, so furchtbar war das. Und ich weiß ja, dass ich bei mir bleiben muss, und damit hab ich mich gleichzeitig so unter Druck gesetzt ... Jedenfalls fällt mir das zurzeit ungeheuer schwer.
Wir haben das alles lang und breit besprochen und vieles ausdiskutiert. Er sagt, dass er selber leicht in eine kindliche Rolle verfällt, wenn jemand so mit ihm umgeht wie ich. (Das formuliert er als seine eigene Verantwortung, falls das jetzt so klingt, als würde er mir damit den Schwarzen Peter zuschieben.) Das führt dann wiederum dazu, dass ich ihn als fürchterlich schwach wahrnehme und quasi automatisch davon ausgehe, dass er mich so ausbeuten will wie meine Mutter es getan hat, auf die gleiche Weise, und dabei verfalle ich in dieses Muster.
Wieso bin ich so sicher, dass ich "nur" projiziere und er nicht wirklich so ist wie meine Mutter?