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W
s-flocke - damit bist du jetzt wohl "Anführer" - und ich aus dem schneider oder wie Mr. Green Wäre ja mal ganz nett Smile Medi ist im Urlaub und die Mäuse tanzen auf dem Tisch Smile

Und für die Neuen die noch ganz verwirrt sind - nein, es bleibt nicht so das man überall nur noch Gestörte sieht - man bekommt nur ganz feine Antennen dafür, wenn etwas nicht stimmt! Es ist ein Muster glaube ich, welches man unterschwellig ganz schnell erkennt.

Eine E-mail habe ich übrigens nicht bekommen - da braucht wohl doch jemand die "öffentliche" Bühne. War nur ein Versuch es von hier weg zu bekommen durcheinander

Mir schwirrte die ganze Zeit eine Geschichte hierzu durch den Kopf. Ein Bekannter. Er sagte immer, du trauerst zu lange, machst es dir selber so schwer - und lange dachte ich, er hätte Recht - auch wenn ich es nicht ändern konnte! Als meine Katze mit 21 Jahren verstarb - ich war 3 als ich sie bekommen hatte - sagte er nach 1 Woche, "Geh und hol dir eine Neue, das hilft! Aber, das konnte ich nicht! Ich konnte sie nicht einfach austauschen, das ging einfach nicht! Wie Oberflächlich muss ich sein um sie einfach durch eine Andere ersetzten zu können Augen rollen Sie war einmalig - war nicht zu ersetzten!

Dieser Bekannte wechselte häufig seine Tiere - und seine Frauen/Beziehungen - Und jetzt gerade in den letzten Wochen gestand er ein, das er sehr flach ist in seinem Gefühlsleben - das er Beziehungsunfähig ist! War auch eine neue Erkenntnis für ihn Augen rollen

Da passte die Geschichte dann wieder! Nicht "ich" trauerte zu lange - "er" ist es einfach nur, der zu flach in seinem Gefühlsleben ist!

Und noch eine Geschichte geht mir durch den Kopf! Anna und ich hatten doch diese weibliche Narzisstin aufgetan - so irgendwie war es! Es zeigte sich erst nach und nach. Sie war dann in der Klinik, weil sie nicht alleine sein konnte, und dort bekam sie dann auch die Diagnose. Wir hatte es schon lange trapsen gehört zwinkern Auf jeden Fall rief sie immer an, sie könne nicht alleine sein. Lies den ganzen Tag den Fernseher laufen um die Stimmen zu hören, hatte Angst vor dem alleine sein - wovor genau konnte sie allerdings nicht sagen! Typisch Narzisstisch eben -
Eines Tages rief Anna mich lachend an - diese Narzisstin hatte doch allen ernstes zu ihr gesagt - sie (Anna) müsse krank sein - weil sie so alleine sein kann geschockt Das hatte diese Narzisstin wirklich völlig ernst und voller Überzeugung zu Anna gesagt (und Anna ist da wirklich völlig glaubhaft). Die, die in der Klinik ist weil sie nicht alleine sein kann - die sagt dann zu Anna "Sie" müsse ja ein Problem haben, weil sie eben alleine sein konnte Mr. Green Wir lachten wirklich tränen Mr. Green

Es ist nur so - es ist die andere Wahrnehmung! Für die Narzisstin ist es wohl wirklich völlig unverständlich, wie jemand gut alleine sein kann. (Die innere Leere des Narzissten) - und so ist es wohl auch mit dem Trauern - oder mit dem Verarbeiten!
Nur die narzisstische Mutter würde wohl sagen - jetzt ist aber mal genug mit trauern - eben, weil sie selber nur 3 Tage trauern würde!

Meine Erfahrung zeigt mir einfach immer wieder - das nur Menschen die selber sehr flach in ihrem Gefühlsleben sind - nicht verstehen können das andere länger brauchen!

Mein Narzisst dachte ja auch, ich hätte nach 1 Woche schon den Nächsten - was mich sehr entsetzte - Aber, er schloss eben von sich auf andere! Er hatte nach 1 Woche schon die Nächste - und hielt das für völlig normal - er kann einfach nicht verstehen, das andere fühlen - nicht so sind wie er!

#6421


M
Liebe ist ein Phänomen. Liebe ist schwer beschreibbar, denn sie findet jenseits des Begreifbaren und des Denkens statt. Trotzdem kann man die Liebe in ihrer mannigfaltigen Ausdrucksform erfassen, denn sie ist überall und allumfassend. Sie kennt keine Grenzen. Wenn wir in Resonanz mit ihr sind, sind wir in ihr. Liebe ist niemals abwesend; vielmehr sind wir es, die von Liebe abwesend sind, wenn wir keine Liebe spüren.

Liebe will verströmen, vereinen, verschmelzen, Grenzen öffnen. Liebe erwartet nicht, sie ist nicht eigennützig, sie beansprucht nichts, vergibt alles, wertet nicht, sie drängt sich nicht auf; sie ist ohne Bedingung, ohne Erwartung, ohne Bedürfnis. Liebe IST ganz einfach.

Liebe ist äusserst kraftvoll, sie ist göttliche Essenz. Durch ihr Verströmen, Vereinen und Verschmelzen hebt sie alle Grenzen auf.

Ein grosses Problem ist das allgemeine Verständnis über jenes, was man heute unter "Liebe" versteht. Emotion und emotionale Anhaftungen werden als "Liebe" bezeichnet; emotionale Problematiken mit Liebe gleichgesetzt.

Wenn es nach mir ginge, bräuchten wir zwei Worte für "Liebe": ein Wort für Liebe im spirituellen Sinn und ein anderes Wort für die Emotionalität und Anziehungskraft zwischen den Menschen.

Liebe ist in ihrer Essenz weder Emotion; geschweige denn emotionales Anhaften. Liebe ist die Wahrheit und Gewissheit des Grösseren in uns. Das Kleinere in uns, unser Verstand, er fragt, weil er ständig wieder vergisst; er macht uns emotional; lässt uns emotional agieren. Wer es wagt, diese Differenzierung von Liebe und Emotionen zu betrachten, dem eröffnet sich völlig neues Verständnis. Die Liebesfähigkeit ist bei den Meissten von uns leider nur wenig entwickelt. Deshalb geschehen unter dem Aspekt "Liebe" so viele Dramen und es gibt viele Missverständnisse.



Die drei häufigsten Ansichten in Bezug auf die Liebe sind die Gleichstellung der Liebe mit Sexualität, die Reduzierung der Liebe auf Gefühle und Partnerschaft und die Gedankenbrücke, welche die Liebe in einem Atemzug mit Leid und Hass in Verbindung bringt.

Was gemeinhin unter "Liebe" verstanden wird, sind oftmals projizierte Bedüfnisse, Sehnsüchte, Ägste, Erwartungen, Besitzansprühe und Triebhaftigkeit.

Sicher, die Liebe findet Ausdruck in der Zuneigung, in der Liebe zum Partner (und Eltern, Tieren und Sonstiges); aber oftmals wird ein Ausdruck, der als "Liebe" interpretiert wird, von seiner Herkunft her alles andere als Liebe, Die Liebe spüren wir auf der Gefühlsebene, bzw. auf der emotionalen Ebene, aber Liebe ist nicht gleich Gefühl oder Emotion; vielmehr ist Liebe ein Seins-Zustand.

Was die Liebe davontreibt, sind Erwartungen, Eifersucht, Bedürftigkeit, Streit und Machtkämpfe. Übernehmen diese die Regie, verlässt die Liebe leise den Raum. Doch sie kommt wieder herein, wenn man sie einlädt, ihr Raum schafft; sich ihrer besinnt.

"Liebe ist kein Gefühl, sie ist Wissen." (Barry Long)



Liebe und Bedürftigkeit sind Begriffe, die oft in einen Topf geworfen werden.
Jedes Gefühl, wie "ohne Dich kann ich nicht sein" oder "ohne Dich will ich nicht leben" oder Ähnliches, ist nicht Liebe. Aber leider werden gerade diese "romantischen" Attribute kollektiv als "Liebe" verstanden. Die emotionale "Schmacht" hat ganz andere Gründe. Diese Schmacht ist Ausdruck eines tief in der Seele sitzenden Defizits. Ich habe bei diesem Bild immer das verletzte, traurige, emotional vernachlässigte Kind im Sinn; das Innere Kind. Die Partnerschaft muss dann dafür herhalten, die Sehnsüchte des Inneren Kindes zu stillen. Zwei "Kinder" kommen zusammen in ihrer gegenseitigen Bedürftigkeit und Liebesunfähigkeit. Doch Liebesfähigkeit braucht Zeit, um sich entwickeln zu können. Haben wir in der Kindheit wenig Liebe und Zuwendung erfahren, so stellt diese sich nicht automatisch im Erwachsenenleben ein. Es bleibt ein Defizit in der Liebesfähigkeit und wir sind versucht, dieses Defizit über die Partnerschaft wieder hereinzuholen. Im übernächsten Abschnitt greife ich das Thema nochmal auf.

Bedürfigkeit vertreibt die Liebe. Wenn wir das Gef&uum;hl haben, dass uns etwas fehlt und wir glauben, dass wir es nur von Aussen, bzw. von einer anderen Person bekommen können, nennt sich das "Bedürftigkeit". Wir werden alles tun, um dieses Etwas zu bekommen, weil wir glauben, dass wir es brauchen. Wir versuchen damit, über den Weg des Aussen einen gefühlten Mangel zu kompensieren. So leben wir in unseren Beziehungen einen gegenseitigen Austausch von Bedürfnissen, ja wir treiben damit regelrechten Handel und nennen dies "Liebe". Wir kennen es nicht anders und halten dies für "normal". Sicher, die Liebe nährt sich auch von gegenseitiger liebevoller Zuwendung, doch es geht um die Intension, die hinter diesem Zuwendung-Geben steckt. Bin ich in liebevoller Zuwendung, weil ich voller Liebe bin, oder eher, weil ich in mir einen Mangel spüre? Wenn wir Zuwendung geben, um Zuwendung zu erhalten, so öffnen wir den Weg in die Bedürfnis-Falle. Das Resultat ist Eifersucht und Anhaftung und daraus geht Leid hervor. Die Liebe wird zum Handelsobjekt.
Wenn man sich bedürftig fühlt, dann gilt es zu hinterfragen, woher diese Gefühl kommt, etwas zu "brauchen".


Brauchen und gebraucht werden gehört eigentlich zum Thema "Liebe und Bedürftigkeit", aber ich widme dem Brauchen und Gebraucht werden einen besonderen Absatz. Meiner Meinung nach hat das Brauchen und die Bedürftigkeit mit dem, was Liebe ist, wenig, oder besser gesagt, gar nichts zu tun.
"Ich brauche Dich, weil ich Dich so sehr liebe" drückt Bedürftigkeit aus. Ich bezeichne in Bezug auf die Liebe die Kombination "Brauchen-Sich-Aufgeben" als Liebeskrankheit.

Das Brauchen und Gebrauchtwerden und auch Verzicht haben ihren Ursprung in der Beziehung von Eltern zum Kind. Das Kind braucht Mutter/Vater. Eltern verzichten für diese Zeit aus Liebe zum Kind auf gewisse Bereiche ihres Egos. Sie bekommen das Gefühl, gebraucht zu werden. Die Aufgabe der Eltern ist es, dem Kind den Weg in die Welt zu weisen, damit das Kind die Eltern nicht mehr braucht wenn es gross ist. Wenn das Kind das die Eltern nicht mehr braucht, wird auch Aufgeben und Verzicht seitens der Eltern hinfällig. Dieser Aspekt der Liebe; die Liebe von Eltern zum Kind, wird auf die partnerschaftliche Beziehung übertragen. Das Brauchen und Aufgeben wird aufrechterhalten. Ich komme hier zum Fazit, dass das ganze Theater um das Brauchen, Verzichten und Aufgeben mit den ungestillten Bedürfnissen des Inneren Kindes zu tun hat, was mich zu folgender Aussage bringt: Die Liebesfähigkeit hat sich bei den Meissten nicht über die Kinderstufe herausentwickelt. Deshalb geschehen unter dem Aspekt "Liebe" so viele Dramen und so viele Missverständnisse.


"Doch der Sinn und Zweck einer Beziehung besteht nicht darin, dass ihr eine andere Person habt, die euch vervollständigt, sondern darin, dass ihr mit dieser anderen Person eure Vollständigkeit teilen könnt."

Neale Donald Walsch in "Gespräche mit Gott, Band 1", Seite 190


Was die meissten vergessen haben: es kann niemals im Aussen gefunden werden, was nicht in einem selbst ist. Das, was in einem fehlt, kann nicht vom Aussen gefüllt werden. Man kann seine Erfüllung mit jemanden teilen, aber man kann sie nicht von jemanden bekommen.

Das Gefühl "ohne Dich kann ich nicht sein" ist für mich ein absolutes Alarmzeichen, denn es impliziert, dass man im Aussen etwas sucht, was nicht in einem ist. Das Gefühl, die eigene Erfüllung nur im Gegenüber finden zu können, ist fatal. Dem Anderen wird aufgebürdet, ein "Loch" zu füllen, aber diese Büde kann niemand tragen, denn es handelt sich hier nicht um ein Loch, sondern um ein Fass ohne Boden, ein schwarzes Loch von Bedürftigkeit, Abhägigkeit, ein emotionales Trauma. Bedürftigkeit und Abhängigkeit sind nicht Liebe.

Ich schrieb einmal zu jemanden:

...Ab einer gewissen Reife kommt man aus dem emotionalen Brauchen heraus. Wenn Du Erfüllung suchst und sie ist nicht in Dir, kannst Du zwar im Aussen immer wieder suchen, aber sie wird nicht dasein, denn solange sie nicht in Dir ist, kannst Du sie im Aussen nicht finden. Wenn sie in Dir ist, kann sie vom Aussen nicht weggenommen werden. Die Bedürfigkeit ist immer ein Zeichen, dass einem etwas fehlt, aber auch hier verhält es sich so: Im Aussen ist niemals das zu finden, was im Innern nicht ist.

Wenn Bedürftigkeit, Erwartung und Eifersucht in den Raum kommen, zieht sich die Liebe zurück. Die Suche nach Sicherheit und Geborgenheit vertreibt die Liebe ebenso, wie der Versuch, in der Partnerschaft die eigene Einsamkeit zu kompensieren. Für Sicherheit ist nicht die Liebe zuständig, sondern das eigene innere Vertrauen, mit Hilfe des Inneren Vaters und der Inneren Mutter. Diese Komponenten sind in jedem von uns vorhanden, denn jeder hat Vater und Mutter in sich. Ebensowenig ist die Liebe für die Vertreibung der Einsamkeit zuständig; wer sich einsam fühlt, der begebe sich dafür besser unter Menschen und in Gesellschaft. Auch die Heilung seelischer Wunden fällt nicht in die Zuständigkeit der Liebe; für so etwas gibt es Therapeuten und geschulte Fachkräfte.


Liebe und Leid: Leid kann für uns auch da beginnen, wo der Austausch der Liebes-Energie einseitig wird. Wir spüren schmerzhaft, wenn der Partner aus unserer Liebesbeziehung aussteigt. Schaffen wir es nicht, den Austausch wieder ins Gleichgewicht zu bringen so folgt als Konsequenz daraus früher oder später die Trennung. Oft passiert es, dass der Verstand mit seinem Denken die Liebe wegtreibt. Denken produziert alle möglichen Hypthesen und vor allem auch Angst. Die Liebe geht, wenn das Denken die Führung übernimmt. Das Denken nimmt der Liebe den Raum. Das soll nicht heissen, dass man das Denken abstellen soll. Der Verstand ist ein exzellentes Werkzeug im Umgang mit den Alltags-Dingen, doch in Bezug auf die Liebe und auf Seelisches ist er oft hinderlich. Das liegt an der Begrenztheit dieses Werkzeugs namens "Verstand"

Manchmal brauchen wir das Gefühl von Leid, um zu uns selbst zurückzufinden, uns selbst wieder zu fühlen. Leid ist überbrückbar durch loslassen und den Mut, Altes gehen zu lassen und die Fähigkeit, sich dem Lebensfluss neu zu öffnen.

"Liebe und Leid" ist eine derart viel gelebte Kombination, sodass viele von uns der Meinung sind, Liebe und Leid seien unzerstrennlich.
Leid ist, wie schon erwähnt, unter anderem ein Resultat der Bedürftigkeit. Tiefer betrachtet ist Leid auch Resultat von Widerstand, Erstarrung und Stagnation. Wann immer wir Leid erfahren, so ist es ein Hinweis, dass wir uns in Widerstand in Bezug auf unseren Seelenfluss befinden. Widerstände, die sehr tief in uns stecken, können in Form von Leid zu Tage treten, um zur Erlösung zu kommen. Allerdings ist es für uns bequemer, unbewusst über diese jeweiligen Widerstände zu bleiben und so projizieren wir lieber Verantwortung und die Schuld nach Aussen, und schon sind wir scheinbar "aus dem Schneider"; nur scheinbar, weil wir dann in eine Opferrolle schlüpfen. So hat das Leid weiterhin Bestand, statt das wir es zur Erlösung bringen. Die Partnerschaft ist natürlich ein grossartiger Austragungsort für das Liebe-Leid-Spiel. Wer aber dieses Spiel durchschaut, kann sich und vielleicht auch seine Partnerschaft in den Seins-Zustand der Liebe bringen.

Leid kann man sogar als ein Geschenk betrachten, wenn man willens ist, sich seine eigenen Widerstände bewusst zu machen; wer mit dem Beurteilen des Aussens aufhört. Das von Aussen erlebte Leid ist nicht Ursache, sondern lediglich Spiegel und letztendlich Befreier von tief in uns sitzendem Schmerz, Kummer und alten Verletzungen. Wer Verantwortung für sich übernimmt, der wird fähig zur Veränderung; was in Beziehungsfragen zu einer partnerschaftlichen Zusammenführung, als auch zur Trennung führen kann. Liebe ist nicht Leid, sondern vielmehr hat Leid in der Liebe Chance, erlöst zu werden; was immer auch das Leid in uns sein mag, ob Ängste, ein inneres Kind, Widerstand; Erwartungen und was auch immer da sonst noch verborgen sein mag.


Liebe und Hass: Die Kombination "Liebe und Hass" fällt in eine ähnliche Thematik wie "Liebe und Leid". Laut Dahlke und Detlefsen ist Hass eine negative Form der Zuwendung; die Verbindung des Hassenden mit dem Verhassten. Man hasst alles, was man in sich selbst nicht leiden kann. Hass ist eine Projektion. Bringe Liebe in Dir zum verströmen und die Projektion wird sich auflösen.


Liebe und Bedingungslosigkeit: Die sogenannte "bedingungslose Liebe" wird immer wieder so verstanden, dass wir, wenn wir bedingungslos lieben, auch bedingungslos alles ertragen müssten. Wichtig ist: die Liebe fängt im eigenen Kern an, bei jedem selbst, in sich selbst, zu sich selbst. Ich kann nicht wirklich und wahrhaftig lieben, wenn ich selbst nicht Liebe bin, in Liebe zu mir und daraus zu dem, was mich umgibt.[b] Eine gesunde Liebe zu sich selbst ist durchaus in der Lage, Grenzen zu setzen, wenn man merkt, dass da etwas auf einem zukommt; es sich nicht gut anfühlt oder sogar schadet.

[b]Liebe ist Leben, Sein, Freiheit, Freude, Glücklichsein, ohne Grenzen. Sie ist etwas, was man nicht haben kann. Man kann sie aber sein. Man muss sie nicht suchen, denn alles steckt in uns; wir brauchen bloss zu schaun, jederzeit. Das Sein lädt uns ein, jederzeit. Jetzt.
[color=darkred]Die Liebe ist der Weg "nach Hause".[/
b][/color]

#6422


A


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W
Oh, eine lateinische e-deklination Mr. Green Erare humanum est! (Irren ist menschlich gelle Smile

Gleiches zieht gleiches an - Na da bin ich aber beruhigt - weil hiervon fühle ich mich nicht angezogen - denke auch, der Narzisst sucht sich genau das "was er nicht hat" (die Gefühle) und nicht seines Gleiches!

Das mit dem ADS fand ich übrigens auch nicht nett - Da war es dann wohl wieder das "Muster" welches man erkennt!

Find es aber noch mal interessant - um mal wieder zum Thema zurück zu kommen - der Narzisst versucht einen wirklich in die Rolle seines kranken Elternteils zu drängen. Damit wird man also wirklich selber immer kranker - immer narzisstischer, oder? Wenn auch nicht prägend! Ist es das was mit uns passierte?

Liebe Grüße an euch alle - ich halte es wie s-flocke und antworte nicht mehr Kuss geben

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M
Ich habe das was Esther Bläsing schreibt auch erlebt....und jetzt könnt ihr mich gleich wieder steinigen......

Vielleicht kennt der eine oder andere diesen Blog,,,,,



Trauma zieht Trauma an

von estherblaesing Pro @ 2013-05-10 – 11:29:10



Die Liebe, die wir in und bei Anderen suchen, fehlt uns in und für uns selbst. Jeder Mensch möchte geliebt werden, doch nur wenige lieben (sich) selbst und daher auch Andere. Niemand kann uns lieben, wenn wir uns selbst nicht lieben. Denn wenn ein Anderer uns liebt und daher alles in uns erkennt und wenn er liebend an uns annimmt, was wir an uns selbst nicht leiden können (=woran wir leiden) oder wovor wir Angst haben (vor den "Schatten": dem Vorbewussten und Unbewussten), wehren wir seine Liebe ab wie uns selbst.

Im Wesentlichen haben wir als seelisch früh Verwundete noch keine Verantwortung für uns übernommen. Ebenso unklar wie die Grenzen zwischen dem ewig Gestrigen und der Gegenwart sind die Grenzen zwischen dem Du und dem Ich im Jetzt: Verstrickung statt Beziehung. Durch Stellvertreter, die gegenwärtig versuchen eine Beziehung miteinander zu führen, wirkt zwei Mal Familienleiden aufeinander ein. Diese geballten Lasten, von denen wir uns nicht lösen, machen uns beziehungsunfähig. Um Beziehungen führen zu können, brauchen wir neben klaren Grenzen vor allem Raum und emotionale Beweglichkeit. Beides ist durch unser Trauma begrenzt und unsere Grenzen sind unklar.

Wie infantil wir uns benehmen, solange wir im Käfig unserer narzisstischen Verletzungen stecken, erkennen wir spätestens in Gegenwart erwachsener (= gelöster) Mitmenschen (oder wenigstens sie erkennen das). Mit souveränen, erwachsenen Personen sind wir als Traumatisierte freiwillig nur sehr selten zusammen, weil wir hier niemandem die Verantwortung für uns selbst "unterjubeln" können. Die Grenzen Gelöster sind ja klar und sicher. Gelöste Menschen nehmen nicht an, was wir als Ungelöste zu unserer seelischen Entlastung loswerden wollen. Wir können sie auch nicht (wie wir das als Kinder kennen lernten) mit Schuldgefühlen o. a. manipulieren. Unsere Trauma- Überlebensstrategien greifen in Beziehungen mit erwachsenen Menschen nicht.

Wir brauchen also andere Traumatisierte in unserem Umfeld, solange wir nicht wachsen wollen. Verwundete ziehen Verwundete an, Suchende ziehen Suchende an, Hungrige ziehen Hungrige an. Vom Bekommen Abhängige ziehen vom Bekommen abhängige Menschen an. Lieben ist Geben. Wer sollte uns versorgen mit Liebe, wenn nicht wir selbst?

Wir tun es nicht und suchen weiter inmitten Suchender. Im Kreise der Traumatisierten bleiben wir unseren Verhaltensmustern treu wie unserer Vergangenheit. Wir brauchen nur den passenden Gegenüber- also jemanden, dessen seelisches Leiden sich komplementär zu unserem verhält. Wir verlieben uns unbewusst in das uns Vertraute. Besonders die oft Ent- Täuschten unter uns sind "völlig aus dem Häuschen", wenn "alles passt". Jeder Traumatisierte projiziert. Unsere verzerrte Wahrnehmung biegt uns den jeweils Anderen so zurecht, dass wir uns in das, was wir in ihm sehen wollen, verlieben können. Die Traumprinzessin ist gefunden. Der Retter ist da. Seelenverwandtschaft. Wir sind glücklich, weil wir glauben, endlich etwas Neues beginnen zu können, ohne die alten Lasten aus der Seele räumen zu müssen. Die Folgen der Idealisierung (Projektion) sind bekannt.

Der Andere passt immer weniger in das makellose Bild, welches wir uns als nach Ergänzung Suchende von ihm gemacht haben in der Verliebtheit. Er hat Ecken und Kanten, die wir ebenso ausblendeten wie unsere. Bilder bröckeln, Krisen und Konflikte zeigen sich. (Sie waren schon zuvor da; sie wurden nur unter- drückt).

Gelöste brauchen nicht nach "Ergänzung" zu suchen, da jeder für sich bereits ein Ganzes ist. Sie sehen Andere, wie sie sind und nicht so, wie sie sie sehen wollen. Da es keine Selbsttäuschung mehr gibt, folgt auch keine Ent- Täuschung. Wir erweisen allen Menschen einen Liebesdienst, wenn wir uns selbst erkennen und dadurch jeden so sehen, wie er wirklich ist (selbst dann, wenn der Andere sich selbst so noch nicht sehen will).

In anderen Menschen finden wir nichts, was unser Leben dauerhaft erleichtert, solange wir emotional tonnenschwer belastet sind. Wir docken bei unseren Mitmenschen unbewusst dort an, wo uns etwas Vertrautes hinzieht, z. B. Entwicklungsresistenz, ungelöste Konflikte, emotionale Abhängigkeit vom Elternhaus, Illusionen, infantiles Verhalten, seelische Unreife, Verantwortungsabwehr. Als Kinder in Erwachsenenkostümen finden wir unseresgleichen.

... und dementsprechend sehen unsere Beziehungen aus. Es kriselt, es kracht und mühsam aufrecht erhaltene und gepflegte "erwachsene" Fassaden bröckeln in Bruchteilen von Sekunden, wenn wir "getriggert" werden. Je näher uns jemand emotional ist, umso rascher kann er das verletzte Kind in uns zum Ausagieren bringen. Daher sind Partner in Liebesbeziehungen die größten und klarsten Spiegel.

Wer genau hin sieht, erkennt seine eigene Leidensgeschichte im Anderen wieder. Die Selbsterkentnnis kostet hier keinen Cent an Therapiegebühren, aber dafür seelischen Schmerz, der ja schon in uns war, bevor der andere Mensch in unser Leben kam. Nur was wir erkennen, annehmen, erneut durchleben und dann als "erledigt" (also gelöst) wahrnehmen und integrieren, macht uns ganz. Ganz. Unsere Partner sind (selbst dann, wenn sie selbst im erstarrten Trauma- Schmerz verharren) unsere Entwicklungshelfer.

Jeder Mensch kann uns Entwicklungshelfer sein, wenn wir mit dem Herzen sehen. Unter Gelösten gibt es keine Trauma- Schmerz- Auslöser und keine Suche nach dem "fehlden Puzzleteil" mehr. Beziehung ist jetzt. Nichts drängt aus dem Damals nach oben. Das "Gefäß" Seele ist geöffnet und gereinigt. WIr sind ganz. Wir sind ganz und ganz im Jetzt und im Hier.

Pseudo- Beziehungen basieren auf verzerrten Bildern vom Du und vom Ich, also auf Projektionen. In diesen "Als- ob- Beziehungen" machen wir uns und einander das Leben mit Nachbarn, Arbeitskollegen, Partnern... schwer, während Erwachsene das Wesentliche genießen und Beziehungen frei gestalten können, weil jeder das Beengende und das Belastende aus seiner Vorgeschichte selbst aufgearbeitet hat.

Als Erwachsene sorgen wir für uns selbst. Auf der materiellen Ebene sind wir dazu in der Lage für unseren Lebensunterhalt sogen. Wir pflegen und stylen unsere Körper, achten auf unsere Ernährung, auf ausreichende Bewegung nd vieles mehr. Doch wir meiden mehrheitlich die schmerzhafte Ebene, auf der sich Erwachsensein vom Kind- Gelieben- Sein unterscheidet.

Jeder seinem Trauma ent- wachsene Mensch enttarnt uns rasch als die Kinder, die wir noch sind. Das zeigt sich an unserem Umgang mit Grenzen und an unserem chronisch unbefriedigten Bedürfnis geliebt zu werden, als wichtig betrachtet, wahrgenommen zu werden. Dafür, von Anderen geachtet, geschätzt und geliebt zu werden, sind sehr viele große Kinder bereit vieles/alles zu tun, zu bezahlen, zu opfern, zu unterdrücken, aufzuwenden... was den erlittenen (emotionalen u. a.) Missbrauch offenbart, den sie immer wieder selbst provozieren.

Wer sich "weniger wert" fühlt als Andere und wer unter Selbstunsicherheit/Verlustangst leidet, weil er sich nicht für liebenswert hält, versucht sich attraktiv zu machen. Sie/er "packt oben drauf" für Beziehungen: durch Leistung, durch ein "makelloses" Erscheinungsbild, durch Güter, Geld, Engagement. So entstehen "Beziehungen", in denen Einer (meist Kinder, Partner) durch Ver- Wöhnt- Werden an den Anderen gebunden (ge- wöhnt) werden soll. Jemand tut viel für jemanden, um ihm später (oh ja) vorzuwerfen, was er nicht alles für den Anderen getan hätte. Aber er tat es für sich selbst: aus der Angst heraus, nicht liebenswert zu sein. Minderwertigkeitsgefühle suchen den Ausgleich im Anderen.

Liebende Menschen betrachten sich und Andere als gleich- wertig.

Wer selbst liebt, hält Andere für ebenso liebenswert wie sich selbst. Er braucht in Beziehungen nichts mitzubringen als sich selbst. Das ist schon alles. Das ist das Ganze. Er braucht nichts "oben drauf zu legen", also zu leisten, nichts zu bezahlen, nichts sich zu erarbeiten, um sich dadurch die "Liebe" Anderer zu erkaufen, zu verdienen, zu sichern. Das ist nicht möglich, wie jeder Liebende weiß. Unser Selbstwertgefühl lässt uns entspannt in Beziehungen gehen und bleiben.


Wenn wir zumindest etwas Achtung für uns selbst übrig haben, werfen wir unsere Würde (unseren Selbst- Wert) nicht bereitwillig Anderen vor die Füße, um diese Menschen für uns einzunehmen. Vorsicht: Andere nehmen uns so wahr, wie wir uns selbst wahrnehmen. Zeigst du deine extreme Angst vor Ablehnung und Zurückweisung durch Überanpassung, Hörigkeit, Gefälligkeiten und Gefügigkeit, also, indem du dich selbst zum "Idioten" machst, dann behandeln dich Andere oft ebenso. Denn dann zeigst du Anderen, dass du dich selbst ablehnst.







Und wie sollte dich SO jemals jemand lieben können (s. Beginn dieses Beitrags)?
Es ist unmöglich. Viele Menschen werden dich "mit Füßen treten" wie du dich selbst.
So hast du immer Gründe zum Jammern über "die bösen Anderen".




Als Traumatisierte bleiben wir in der Verantwortungsabwehr in der bequemen Opferrolle. Gleichzeitig beklagen uns darüber, dass Andere das Sagen haben. Wir schaffen uns die Verhältnisse, über die wir jammern, immer wieder selbst.

Wer ein passives Opfer bleiben will, hat sich dafür entschieden, Andere bestimmten zu lassen. Und wenn er sich über Andere beklagt, dann beklagt er über sich selbst...

Ein Opferleben ist, mit Verlaub "nüscht Halbet und nüscht Janzet", weil wir eben doch nicht mehr die Kinder sind, die wir in bestimmten Situationen gern wären. Wir wollen die Verantwortung nur dort übernehmen, wo sie nicht weh tut (für die Politik, für die Umwelt, für Tiere, Kinder, Haushalt, Job... also für Andere). Wir spalten. Wir sind nur dann "erwachsen", wenn es uns vorteilhaft (=bequem) erscheint.

Daher bewirkt die Verantwortungs- Übernahme auch keine wesentlichen, krisensicheren Veränderungen in uns selbst als Teil des Ganzen und im Ganzen. Logisch. Denn unser Leben ist ja ein Ganzes, für das wir ganz verantwortlich sind- ob uns das passt oder nicht.



Esther

- Dieser Beitrag wurde von einer Frau geschrieben, die in der seelischen "Schockstarre" eines Anderen die "Schockstarre" einer einflussreichen Bezugsperson wieder erkannte und auch ihre eigene zähflüssige Liebe. Gemäßigt Traumatisierte brachten mich nie weiter. Es musste schon die "volle Breitseite" sein- ein enwicklungsresistenter Entwicklungshelfer, damit ich meinen bequemen Dingens mal wirklich heraus bewegte aus dem komplexen Familientrauma. Oh, weh! Mitten ins Herz. ... aber anders kommt bekanntlich niemand von uns rückwärts vorwärts...-

#6424


M
Liebe Writer,

Damit wird man also wirklich selber immer kranker - immer narzisstischer, oder? Wenn auch nicht prägend! Ist es das was mit uns passierte?

Darüber lohnt es sich nachzudenken....

Der Narzisst hat ein Defizit erlitten in der Kindheit, wieviele haben Defizite erlitten, und wieder sage ich BEDÜRFTIGKEIT ZIEHT BEDÜRFTIGKEIT an---

#6425


W
geschockt

Gleich tillt sie den Server wetten lustig

Ich geh dann mal ins Bett - wünsche euch allen - und gerade denen mit den Träumen eine gute Nacht trost spenden

PS.: Ich habe also ein Problem geschockt Na andere noch viel mehr wenn ich das hier so sehe Mr. Green Gute Nacht Kuss geben

#6426


M
writer du tust mir sehr leid, du kannst dich lustig machen, mich "steinigen" oder beschimpfen, glaube mir, ich wünschte auch du würdest es einmal schaffen wie Esther Bläsing aus dieser Tretmühle heraus zukommen....

#6427


M
Gesetz dem Fall von euch hat jemand Interesse,

hier findet ihr gute viele INFOS, ESTHER ist eine bemerkenswerte Frau---


Esther Bläsing - estherblaesing Blog

#6428


K
Zitat von melissa H.:
Guten Abend sflocke,

für Euch muss es echt schlimm sein, dass ihr kein Vertrauen mehr in andere Menschen haben könnt.

Ihr seht bedauerlicher Weise überall nur noch narz.Persönlichkeitsgestörte.

Ich hoffe, dass ihr es schafft irgendwann wieder aufgeschlossen durch das Leben zugehen.

Nur ein Beispiel, ihr seht wie eine junge Frau einen älteren Herrn aus der Bahn hilft, da er gehbehindert ist, die junge Frau hilft also unaufgefordert, dann hat diese Dame in Eure Wahrnehmung wohl ein Aufmerksamkeitsdefizit? Oder hilft sie einfach nur so? Oder hat sie auch eine PS?


Lieben Gruss



na wer ist denn hier genau "IHR"?..

ich traf leider auch eine narzisstin.

und mit verlaub dein beispiel in der bahn....völlig weit hergeholt.

#6429


S
Ja Writer, dass befürchte ich auch. lustig

Und ich als neue heimliche Anführerin dieses Clubs Weihnachtsmann (hab jetzt auch die passende Krone auf Glücklich ) muss doch sagen, dass mir dieses runterscrollen - um Melissa Who?s Antworten zu überspringen (ich les mir den Quark nicht durch) - tierisch auf'n SACK geht (jajajajaaaaa mein Niveau holt gerade saure Gurken aus'm Keller).
Mein Zeigefinger glüht schon! geschockt



Soooo, ich wollte noch erzählen, dass sich die Neue meines N. sich am Sonntag wieder getrennt hat. Und nun ratet mal wie lange das gehalten hat? Also am Abend konnte er sie telefonisch schon soweit bequatschen, dass sie am Ende des Telefonates eingewilligt hat am Montag beim Kaffee nochmal über alles zu reden. Dabei hatte sie am Anfang des Telefonates noch lautstark "mitgeteilt", dass es Schluß, aus und vorbei ist, er keine weitere Chance bekommt, er nichts mehr tun kann und soll, er sie in Ruhe lassen soll etc..
Genial, oder!? Der Typ hat's echt drauf. Am Montag hat er sich abends dann nochmal richtig bei ihr eingeschleimt, sodass sie gleich zu ihm sagte, er könne bei ihr vorbeikommen. Das tat er dann natürlich und blieb von Montag auf Dienstag und von Dienstag auf heute wieder die ganze Nacht weg.

EIN KNALLERTYP! grinsen
(Für evtl. N. unter uns: das war ironisch gemeint! Mr. Green )

Das war's jetzt erstmal von mir!
Schönen Abend euch!

sflocke

P.S. Und um hier die nächste Diskussion zu vermeiden:
Auch wenn ich oben geschrieben habe, dass mir etwas auf den Sack geht -> NEIN, ich habe KEINEN Sack. Ich missbrauchte den Sack nur zur Verdeutlichung meiner Verärgerung über die Hitzewallung meines Zeigefingers durch dauerndes Scrollen zum Überspringen der kurzgehaltenen (wieder ironisch gemeint) Beiträge einer gewissen Melissa Who.
Ich hoffe der Sack verzeiht mir.

x 1 #6430


K
sflocke Smile..grüsse an den sack zwinkern))

#6431


E
@writer

ob sie uns in die Rolle des kranken Elternteils drängen, weiß ich nicht so genau....

Diese Einflussnahme geht .glaub ich,auf die subtile Destabilisierung und Manipulation zurück.


z. B. man ist bei Freunden zu Besuch und hatte einen schönen Abend, lustig und gut gelaunt. Kommt nach Hause und er sagt sowas wie:"War ja ganz schön heute Abend....hattest Du vielleicht ein Gläschen zuviel getrunken? Du warst ja schon recht aufgekratzt..."

Und Du hattest nur ein Glas Wein und warst einfach nur gut gelaunt.

"Wieso? Hat Dich was gestört?" fragst Du.

"Ach..nein, war ja nicht so gemeint, ist ja auch nicht so wichtig...komm mal her"

So in etwa kann der Anfang sein.

Sowas geht ins Unterbewusstsein, erklärte mir eine Psychologin und destabilisiert bereits ein bisschen, denn beim nächsten Mal bist Du u. U. schon etwas befangener.

So kommen peu á peu kleine Bemerkungen....für sich allein stehend nicht so tragisch, aber in der Summe...

Und man merkt es nicht. Dann geht die Manipulation los und das Abhängigmachen.

Und das geschieht auf perfide Art und Weise, denn sie stellen sich als Gutmenschen dar und man käme nie auf die Idee, was sich dahinter verbirgt.

Mit dem Mund sind sie tolerant, nachsichtig, rücksichtsvoll.

Und es ist in jeder Partnerschaft so, dass man die Ansichten des Anderen ernst nimmt und gegebenenfalls auch übernimmt. Man nähert sich an...begibt sich in die Welt des Anderen...

Aber wir gerieten in das innere Gefängnis des Narzissten.

Und diejenigen unter ihnen, die sehr gebildet sind, wissen seeeehr genau, wie man einem scanner gleich den "Partner" erfasst und zu seinem Vorteil manipuliert.

Man selbst möchte auf den Partner eingehen.

So hat mein N von Anfang an gesagt, dass ihm der liebevolle Umgang miteinander sehr wichtig ist und dass man doch immer den Blick auf das Schöne in der Beziehung legen solle...das würden viele Paare gar nicht mehr tun und deshalb gebe es so viele Krisen,...blablablub.

Die Erniedrigungen sind meist auch subtil, bei mir war es immer mit "Du bist doch eine intelligente Frau und ein guter Mensch dazu " Gebrabbel verbunden....das ist dann die Brandmarkung.

Meine Psychologin...und die macht ihren Job 30 Jahre, sagte, dass auch gestandenen Frauen mit einem guten Selbstwertgefühl drauf reinfallen können, weil diese Menschen lange Zeit "schauspielen" bzw sich perfekt anpassen können und Dich genau durchschauen...ich bin ein offener Mensch und somit glaub ich auch nicht so schwer einzuschätzen.

Und bums. In der Grube.

Lese gerade "Die Narzissmusfalle"

Und writer, schöne Träume! Blumenwiesen, Sonnenstrahlen, liebe Menschen.... freunde trost spenden

#6432


M
tierisch auf'n SACK geht (jajajajaaaaa mein Niveau holt gerade saure Gurken aus'm Keller).

MÄNNLICHER NARZISSMUS, diese Worte kommen mir all zu bekannt vor...stimmt GLEICHES ZIEHT GLEICHES AN. NARZISST und KOMPLENTÄRNARZISST, TRAUMA ZIEHT TRAUMA AN----

#6433


K
hab grad das buch: ich stehe nicht mehr zur verfügung gelesen.....echt zu empfehlen;)

#6434


L
melissa, wie bist du denn drauf? aber war jetzt nur eine rhetorische frage Mr. Green .

ja, die sache mit dem selbstwert. ich bin auch wieder am aufbauen eines normalen körpergefühls. der mann hat es tatsächlich geschafft, dass ich mich selbst wohl hässlicher fühle als ich es tatsächlich bin. so etwas kannte ich vorher noch nicht in der form. dazu ist aber unbedingt noch anzumerken, dass er selbst also gar kein adonis ist lustig .

aber ich bin am aufbauen und es geht mir täglich besser grinsen .

schöne träume und wenig traumas Mr. Green allen!

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A


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